Unterschied barrierefrei/rollstühlgängig

“Barrierefrei” ist ein Oberbegriff für uneingeschränkte Nutzbarkeit ohne Hilfe, während rollstuhlgerecht eine spezifischere Stufe ist, die höhere Anforderungen erfüllt, insbesondere durch größere Bewegungsflächen und spezielle Maße (z.B. 150×150 cm) für Rollstuhlfahrer, die über die allgemeine Barrierefreiheit (z.B. 120×120 cm) hinausgehen; jede rollstuhlgerechte Wohnung ist auch barrierefrei, aber nicht jede barrierefreie Wohnung ist rollstuhlgerecht, besonders im privaten Bereich.  Barrierefrei (DIN … Weiterlesen

Online-Börse für barrierefreie Wohnungen

In der Wohnungsbörse (www.procap.ch) finden Sie barrierefreie Wohnungen. Sie können aber auch ein Mietgesuch erfassen, um von einem/r Vermieter/-in gefunden zu werden. Nachdem Sie Ihr Mietgesuch erfasst haben, schalten wir dieses innerhalb von drei Werktagen frei. 6 Minimalanforderungen Wie wissen Vermieter und Mieter, ob eine Wohnung rollstuhlgängig umgebaut werden kann? Um diese Frage zu beantworten, … Weiterlesen

Koordinationsstelle «Leben mit Assis­tenz»

Eine Projektgruppe mit Selbstbetroffenen, An­ge­höri­gen und Fach­leuten trifft sich seit rund drei Jahren zum Thema Le­ben mit Assis­tenz. Zur Ausgangslage des Lebens mit Assistenz: Die Hürden des Zugangs zu Assistenzleistungen sind für Menschen mit Be­hin­derungen nach wie vor sehr hoch. Das System ist zu kompliziert. Die Führung ei­nes KMU und die Rolle als Arbeitgeber:in können … Weiterlesen

“Junge Pflege” was ist das?

“Junge Pflege” ist eine spezialisierte Betreuungsform für pflegebedürftige Menschen unter 60, die in speziellen Wohngemeinschaften oder Wohnformen stattfindet, während Pflegeheime primär auf Senioren ausgerichtet sind, aber oft junge Pflegebedürftige als Notlösung aufnehmen müssen. Der Hauptunterschied liegt in der Altersgruppe und den damit verbundenen Interessen (z.B. Kino statt Sitztanzgruppe), der individuelleren Gestaltung des Alltags und der … Weiterlesen

Alternativen zu Pflegeheim/Institutionen

Wichtig: Eine geschäftsfähige Person darf nicht gegen ihren freien Willen in ein Pflegeheim gebracht werden, selbst dann nicht, wenn die Familie oder das Personal überzeugt sind, dass es „das Beste wäre“. Es gibt durchaus Alternativen! Abhängig vom allgemeinen medizinischen Zustand des Betroffenen sowie dessen Pflegebedarf. Begleitetes oder betreutes Wohnen Betreutes / Service-Wohnen Selbständig Wohnen mit einem … Weiterlesen

Unterschied : Begleitetes-/Betreutes Wohnen

Der Hauptunterschied liegt in der Intensität und Art der Unterstützung: Betreutes Wohnen bietet oft umfassendere, fest integrierte Dienste (Pflege, Hauswirtschaft) in einer betreuten Wohnanlage mit Gemeinschaftsangeboten, während begleitetes Wohnen ambulant ist und meist nur punktuelle, bedarfsgerechte Hilfe durch Fachkräfte zu Hause anbietet, um die Eigenständigkeit zu fördern – die Begriffe werden aber oft synonym oder regional unterschiedlich verwendet. Betreutes Wohnen … Weiterlesen

Kineasthetic für pflegende : Bewegen statt Heben

Kinästhetik ist ein Konzept in der Pflege, das Schlaganfallpatienten durch schonende, angepasste Bewegungsunterstützung mobilisiert, anstatt sie zu heben und zu tragen. Es nutzt das Prinzip der Gewichtsverlagerung, spiralige Bewegungen und die Förderung der Eigenständigkeit durch das Einbeziehen der Bewegungsmuster des Patienten (Strecken, Beugen, Drehen). Ziel ist es, die Eigenaktivität zu erhalten oder zu steigern, die Rehabilitation zu unterstützen … Weiterlesen

Sicheres Transferieren nach Bobath

Sicheres Transferieren nach Bobath bedeutet, die Selbstständigkeit des Patienten zu fördern, indem gezielte Bewegungsabläufe mit korrekter Lagerung und Handpositionierung geübt werden, oft unter Einbezug beider Körperhälften, um Spasmen zu reduzieren und Haltung zu verbessern, wobei der Transfer von der stärker betroffenen Seite unterstützt wird und der Helfer Gewicht verlagert, nicht zieht. Wichtig sind eine gute … Weiterlesen

Transfer an die Bettkante nach Schlaganfall

Der Transfer an die Bettkante nach einem Schlaganfall (Hemiplegie) zielt darauf ab, den Patienten sicher aufzusetzen, um Rumpfstabilität und Kreislauf zu fördern, indem die weniger betroffene Seite genutzt wird und der Patient mit Unterstützung der Pflegekraft über die Kante gedreht wird, wobei er sich mit der gesunden Hand abstützt und die Beine aktiv zum Boden führt. Wichtig sind … Weiterlesen

Schlaganfall-Transfer mit einem Rutschbrett

Ein Schlaganfall-Transfer mit einem Rutschbrett (Transferbrett) erleichtert das sichere Umsetzen zwischen Bett und Rollstuhl, indem es eine Gleitfläche schafft und die Belastung für Patient und Pflegekraft reduziert: Rollstuhl nah heranschieben, Bremsen feststellen, Rutschbrett unter das Gesäß schieben (mindestens ein Drittel auf dem Rollstuhl), Patient beugt sich vor und rutscht mit sanfter Bewegung auf das Brett, … Weiterlesen