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Drainage-Effekt

Der Drainage-Effekt beschreibt die gezielte Ableitung von überschüssiger Flüssigkeit (Wasser, Wundflüssigkeit, Lymphflüssigkeit) aus einem bestimmten Bereich, um Schäden zu verhindern oder Heilung zu fördern, sei es durch technische Systeme (z.B. im Gartenbau, bei Gebäuden), medizinische Verfahren (z.B. Wunddrainage, Lymphdrainage) oder natürliche Prozesse, wobei das Ergebnis eine Trockenlegung, Volumenreduktion und verbesserte Zirkulation ist.
Anwendungsbereiche und Beispiele:
  • Bauwesen & Garten: Ableitung von Wasser rund um Fundamente, um Schäden durch aufstauendes Sickerwasser zu vermeiden, was Wände trocken hält.
  • Medizin (Wunddrainage): Absaugen von Wundflüssigkeit (Blut, Eiter) durch Schläuche, um die Heilung zu beschleunigen und Infektionen zu verhindern.
  • Medizin (Lymphdrainage): Manuelle oder apparative Massage zur Anregung des Lymphsystems, Reduzierung von Schwellungen und Ödemen, sowie zur Entgiftung.
  • Botanik/Landwirtschaft: Trockenlegen von Böden, um Staunässe zu vermeiden, die Wurzeln schädigt, und die Bodenstruktur sowie Erträge zu verbessern. 
Wirkungsweise:
  • Entwässerung: Entfernt Wasser, das sich staut, wie z.B. nach starkem Regen.
  • Druckentlastung: Reduziert den hydrostatischen Druck auf Kellerwände oder Gewebe.
  • Reinigung: Spült Stoffwechselprodukte und Toxine aus dem Gewebe.
  • Regeneration: Schafft bessere Bedingungen für die Gewebereparatur und Wundheilung.
Effekte:
  • Positiv: Schutz vor Feuchtigkeit, Schimmel, verbesserte Bodenqualität, reduzierte Schwellungen, schnellere Heilung, leichteres Körpergefühl.
  • Negativ/Risiken (Medizin): Infektionsrisiko bei Wunddrainagen, Schmerzen beim Entfernen, Müdigkeit nach Lymphdrainage.