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maskierte Bluthochdruck

Der maskierte Bluthochdruck (maskierte Hypertonie) ist ein Phänomen, bei dem die Blutdruckwerte in der Arztpraxis unauffällig sind, im Alltag zu Hause oder nachts jedoch bedenklich ansteigen.

Da dies beim Routinecheck oft nicht auffällt, bleibt der Bluthochdruck lange unerkannt, obwohl er das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle massiv erhöht.Symptome und UrsachenOft verspüren die Betroffenen keine direkten Symptome, weshalb die Erkrankung besonders tückisch ist. Als Hauptursachen gelten Stress im Alltag, emotionaler Druck oder körperliche Belastungen, die sich in Abwesenheit von medizinischem Personal äußern. Häufig sind Menschen im mittleren Lebensalter betroffen.Diagnose und Erkennung.

Da die einmalige Messung in der Klinik meist unauffällig ist, lässt sich der maskierte Bluthochdruck am besten durch regelmäßige Blutdruckselbstmessungen zu Hause aufdecken. Zeigen sich hier wiederholt Werte ab 135/85 mmHg, sollte dies von einem Arzt abgeklärt werden. Zur exakten Diagnose verordnen Mediziner in der Regel eine ambulante 24-Stunden-Blutdruckmessung.Warum ist das so gefährlich?Weil die Erkrankung beim Arztbesuch “versteckt” bleibt, wird sie oft spät diagnostiziert. Studien zeigen, dass Patienten mit maskierter Hypertonie ein ebenso hohes oder sogar höheres Risiko für Folgeschäden (wie Nierenerkrankungen oder Diabetes) haben wie Menschen mit dauerhaftem Bluthochdruck. Zudem gibt es den entgegengesetzten Effekt, die sogenannte Weißkittelhypertonie.

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