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Homöostase

Der Begriff Homöostase beschreibt in der Physiologie die Aufrechterhaltung weitgehend konstanter Verhältnisse in einem offenen System. Homöostase erzeugt ein dynamisches Gleichgewicht und ist damit ein essenzielles Prinzip für die Lebenserhaltung und Funktion eines Organismus oder eines Organs. Das zugehörige Adjektiv lautet homöostatisch.

Hormon

Hormone sind körpereigene chemische Botenstoffe, die von verschiedenen Drüsen und Zellen produziert und über das Blut im Körper verteilt werden, um Signale zwischen Zellen zu übertragen. Sie sind für viele lebenswichtige Prozesse wie Wachstum, Stoffwechsel, Fortpflanzung, Blutdruck und Stimmung verantwortlich und wirken auf spezifische Zielzellen, indem sie deren Funktionen beeinflussen. Beispiele sind Insulin zur Blutzuckerregulation oder Adrenalin … Weiterlesen

Humerus

Der Humerus (Oberarmknochen) ist der lange Röhrenknochen des Oberarms, der vom Schultergelenk bis zum Ellenbogengelenk reicht und die Verbindung zwischen Schulterblatt (Scapula) und Unterarmknochen (Radius und Ulna) bildet. Er ist essenziell für die Beweglichkeit des Arms und gliedert sich in ein proximales Ende (mit Kopf und Hals), den Humerusschaft (Corpus humeri) und ein distales Ende (das … Weiterlesen

Hydrocephalus

Bei einem Hydrocephalus sammelt sich Gehirnwasser in den Hirnkammern an. Ein häufiger Grund dafür ist, dass das Gehirnwasser, auch Liquor genannt, aufgrund eines Engpasses nicht abfliessen kann. Der Hirndruck steigt und die Hirnkammern erweitern sich. Die Symptome hängen davon ab, in welchem Alter der Hydrocephalus auftritt. Bei Babys und kleinen Kindern vergrössert sich der Kopf, … Weiterlesen

Hypästhesie

Als Hypästhesie bezeichnet man in der Neurologie eine Sensibilitätsstörung mit herabgesetzter Druck- bzw. Berührungsempfindung – vor allem im Bereich der Haut.

Hyperpathie

Hyperpathie ist eine neurologische Erkrankung, bei der die Schmerzempfindung verstärkt ist und eine übermäßige Reaktion auf Reize – sowohl schmerzhafte als auch nicht-schmerzhafte – auslöst, die zu einem anhaltenden und diffusen Schmerz führt. Sie ist durch eine erhöhte Reizschwelle gekennzeichnet, wobei die Schmerzen nach dem Reiz deutlich verstärkt, verzögert und lang anhaltend sind. Charakteristisch ist ein Nachhallen der … Weiterlesen

Hyperton

Bezüglich der Muskelaktivität bedeutet “hyperton”, dass die Spannung der Muskulatur, d.h. der Muskeltonus unphysiologisch erhöht ist.

Hypertonie

Bluthochdruck wird oft als „stiller Killer“ bezeichnet, da er häufig lange Zeit keine Symptome verursacht. Wenn Symptome auftreten, können dies Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Schlafstörungen und Ohrensausen sein. Bei stark erhöhtem Blutdruck können auch Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Sehstörungen oder Nasenbluten auftreten. Eine frühzeitige Erkennung ist wichtig, da unbehandelter Bluthochdruck das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und Organschäden erhöht.  Häufige Symptome bei Bluthochdruck:  Kopfschmerzen: Oft … Weiterlesen

Hypophyse

Die Hypophyse, auch Hirnanhangsdrüse genannt, ist eine erbsengroße Drüse an der Schädelbasis, die als zentrale Schaltstelle des Hormonsystems fungiert. Sie produziert eine Vielzahl von Hormonen, die das Wachstum, den Stoffwechsel sowie die Funktion anderer Drüsen wie der Schilddrüse und der Nebennieren steuern. Eine bekannte medizinische Nutzung ist die Entfernung von Tumoren, die durch die Nase … Weiterlesen

Hypoton

Hypoton bedeutet wörtlich “mit vermindertem Druck”. Der Begriff kommt in der Medizin in mehreren Bedeutungen vor: In Bezug auf den Blutdruck bedeutet “hypoton”, dass der systolische und diastolische Blutdruckwert gegenüber der Norm vermindert sind. Hypotone Muskeln weisen einen verminderten Muskeltonus auf, sind also schlaff und weniger straff als normal, was zu einer reduzierten Muskelkraft und -spannung führt