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Stottern

Stottern ist eine neurologisch bedingte Sprechstörung, die durch unfreiwillige Blockierungen, Verlängerung von Lauten und Wiederholung von Lauten charakterisiert ist. Die Unflüssigkeiten werden vom Stotternden wahrgenommen und antizipiert. Der Stotternde weiß genau, was er sagen möchte, aber er ist in diesem Moment nicht in der Lage, dieses eine Wort flüssig zu sprechen, obwohl er problemlos ein anderes Wort sprechen oder dieses Wort zu … Weiterlesen

Stroke Unit

Eine Stroke Unit, auch Schlaganfallstation genannt, ist eine spezialisierte Station in einem Krankenhaus, die auf die intensive und schnelle Akutbehandlung von Schlaganfallpatienten spezialisiert ist. Das interdisziplinäre Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten überwacht die Patienten kontinuierlich, um lebensrettende Maßnahmen einzuleiten und eine frühzeitige Rehabilitation zu beginnen. Hauptmerkmale einer Stroke Unit Spezialisierte Akutbehandlung: Es handelt sich um eine Station, … Weiterlesen

Stroop-Effekt

Der Stroop-Effekt beschreibt ein psychologisches Phänomen, bei dem das Benennen einer Farbe langsamer und fehleranfälliger wird, wenn das Wort für die Farbe selbst in einer inkongruenten (abweichenden) Farbe gedruckt ist (z. B. das Wort „Blau“ in roter Schrift), weil das automatisierte Lesen dem geforderten Benennen der Farbe entgegenwirkt. Diese Interferenz entsteht, weil Lesen eine so starke, … Weiterlesen

Subarachnoidal

“Subarachnoidal” bezieht sich auf den Subarachnoidalraum (Spatium subarachnoideum), den Spalt zwischen den Hirnhäuten Arachnoidea und Pia mater, gefüllt mit Hirnflüssigkeit (Liquor), und wird oft im Zusammenhang mit einer Subarachnoidalblutung (SAB) verwendet, einer lebensbedrohlichen Blutung in diesen Bereich, meist durch ein gerissenes Aneurysma verursacht, die plötzliche, starke Kopfschmerzen und Nackensteife auslöst. Der Subarachnoidalraum Lage: Ein Spaltraum zwischen der Spinnenhaut (Arachnoidea) und der … Weiterlesen

Subarachnoidalblutung

Eine Subarachnoidalblutung, kurz SAB, ist eine arterielle Blutung in den Subarachnoidalraum. Die häufigste Ursache ist ein Schädel-Hirn-Trauma (SHT), spontane Subarachnoidalblutungen hingegen werden in der Mehrzahl durch die Ruptur eines intrakraniellen Aneurysmas ausgelöst.

Subarachnoidalblutung (SAB)

Eine Subarachnoidalblutung, kurz SAB, ist eine arterielle Blutung in den Subarachnoidalraum. Die häufigste Ursache ist ein Schädel-Hirn-Trauma (SHT), spontane Subarachnoidalblutungen hingegen werden in der Mehrzahl durch die Ruptur eines intrakraniellen Aneurysmas ausgelöst.

Subarachnoidalraum

Der Subarachnoidalraum (auch Cavum subarachnoidale) ist ein mit Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor) gefüllter Raum zwischen den Hirnhäuten Arachnoidea und Pia mater, der das Gehirn und das Rückenmark schützt. Er dient als Puffer gegen Erschütterungen, verleiht dem Gehirn Auftrieb und enthält die Hauptblutgefäße des zentralen Nervensystems. Dieser Raum ist an einigen Stellen zu größeren Erweiterungen, den sogenannten Zisternen, aufgeweitet und steht … Weiterlesen

Subdural

“Subdural” bedeutet auf Deutsch “unter der Dura mater“ (der harten Hirnhaut) gelegen und beschreibt einen Raum (den Subduralraum) zwischen der Dura mater und der darunter liegenden Spinnwebenhaut (Arachnoidea), in dem sich Blut ansammeln kann, was als subdurales Hämatom oder Subduralblutung bekannt ist. Dies geschieht meist nach Kopfverletzungen, kann aber auch langsam bei älteren Menschen entstehen und sich als Bluterguss im … Weiterlesen

Subduralblutung

Eine Subduralblutung (Subduralhämatom) ist eine Blutansammlung im Raum zwischen der harten Hirnhaut (Dura mater) und der Spinnengewebshaut (Arachnoidea), die das Gehirn umgibt und oft durch ein Kopftrauma verursacht wird, bei dem Brückenvenen reißen. Man unterscheidet akute (stunden- bis tagelang) und chronische (wochenlang) Formen, wobei chronische besonders bei älteren Menschen, oft nach leichten Stürzen, auftreten und sich schleichend entwickeln können,. Definition … Weiterlesen

Subluxation

Eine Subluxation bzw. unvollständige Luxation bezeichnet eine Gelenksverletzung, bei der es zu einem unvollständigen Kontaktverlust gelenkbildender Knochenenden oder einer Verlagerung anderer anatomischer Strukturen aus ihrer physiologischen (normalen) Position kommt.