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Thalamus

Der Thalamus ist ein Kerngebiet des Zwischenhirns, das als wichtigste Umschaltstation für fast alle Sinneseindrücke (außer dem Geruchssinn) dient, die auf dem Weg zur Großhirnrinde sind. Er wird oft als „Tor zum Bewusstsein“ bezeichnet, da er sensorische Informationen filtert und weiterleitet. Der Thalamus ist nicht nur für sensorische Informationen zuständig, sondern spielt auch eine Rolle … Weiterlesen

Thrombolyse

Thrombolyse ist eine medizinische Behandlung, die darauf abzielt, Blutgerinnsel mit Hilfe von Medikamenten aufzulösen, um die normale Blutzirkulation wiederherzustellen. Sie wird hauptsächlich bei akuten Ereignissen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Lungenembolie eingesetzt, um Gewebeschäden zu minimieren. Das Ziel ist es, die Blutgefäße wieder zu eröffnen und ist besonders dann wirksam, wenn sie frühzeitig nach Auftreten der Symptome beginnt.  So … Weiterlesen

Thrombose

Eine Thrombose ist ein Blutgerinnsel, das ein Blutgefäß, meist eine Vene, verschließt. Häufig betroffen sind die tiefen Beinvenen, was zu Symptomen wie Schwellung, Schmerzen, Wärme und bläulicher Verfärbung führen kann. Ein Blutgerinnsel kann sich lösen und mit dem Blutstrom zu lebensbedrohlichen Embolien wie einer Lungenembolie führen, die Symptome wie Atemnot und Brustschmerzen verursacht.  Symptome Die Symptome variieren … Weiterlesen

Thrombus

Ein Thrombus ist ein medizinischer Fachbegriff für ein Blutgerinnsel, das sich innerhalb eines Blutgefäßes bildet. Er kann in Arterien oder Venen auftreten und den Blutfluss behindern, was zu einer Thrombose führt. Wenn sich der Thrombus löst und an eine andere Stelle im Körper gespült wird, kann dies eine Embolie verursachen.  Entstehung und Ursachen Ein Thrombus entsteht durch die Blutgerinnung, oft … Weiterlesen

Thyroxin

Thyroxin ist eine nicht-proteinogene α-Aminosäure mit der Summenformel C15H11I4NO4. Das Thyroxin-Molekül enthält vier Iod-Atome (Tetraiodthyronin), daher auch die Bezeichnung T4. Es entsteht durch Iodierung aus der Aminosäure Tyrosin.

TMS (Transkranielle Magnetstimulation)

Die TMS (Transkranielle Magnetstimulation) ist ein nicht-invasives Verfahren, bei dem Magnetfelder genutzt werden, um Nervenzellen im Gehirn zu stimulieren oder zu hemmen. Bei der Epilepsiebehandlung kann TMS eingesetzt werden, um die Anpassungsfähigkeit des Gehirns zu fördern und eine Linderung der Symptome zu bewirken, ist aber auch mit Risiken verbunden, wie der Auslösung eines epileptischen Anfalls, was eine sorgfältige … Weiterlesen

Tonus

In der Medizin bezieht sich Tonus auf den Spannungszustand von Muskeln, Organen oder Gefäßen. Der Muskeltonus ist die Grundspannung, die für Haltung und Bewegung unerlässlich ist; eine Störung kann zu erhöhter Spannung (Hypertonus) oder zu verminderter Spannung (Hypotonus) führen. Ein weiterer medizinischer Begriff ist Hypertonie, eine krankhafte Erhöhung des Drucks oder der Spannung, die beispielsweise bei Bluthochdruck oder erhöhter … Weiterlesen

Tourette-Syndrom

Das Tourette-Syndrom ist eine neuropsychiatrische Erkrankung, die durch das gleichzeitige Auftreten von motorischen und vokalen Tics gekennzeichnet ist. Diese Tics sind unwillkürliche, plötzliche Bewegungen oder Lautäußerungen, die sich oft durch ein vorangehendes Spannungsgefühl ankündigen. Die Symptome beginnen meist in der Kindheit, können sich im Erwachsenenalter bessern, aber auch zu einer lebenslangen Einschränkung führen.  Symptome und … Weiterlesen

transitorische ischämische Attacke (TIA)

Eine transitorische ischämische Attacke (TIA), auch „Streifung“ genannt, ist eine vorübergehende Durchblutungsstörung des Gehirns, die zu plötzlichen, aber kurzzeitigen neurologischen Ausfällen führt. Sie entsteht durch eine temporäre Blockade eines Blutgefäßes, ist aber im Gegensatz zu einem Schlaganfall ohne bleibende Hirnschädigung und die Symptome klingen meist innerhalb einer Stunde wieder ab. Eine TIA gilt als ernstzunehmendes Warnsignal für einen … Weiterlesen

transkranielle Gleichstromstimulation

Die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) ist ein nicht-invasives Verfahren, bei dem schwache Gleichströme über Elektroden auf der Kopfhaut durch das Gehirn geleitet werden, um die neuronale Aktivität zu modulieren. Sie wird hauptsächlich bei Depressionen und chronischen Schmerzen, wie Fibromyalgie, eingesetzt, kann aber auch bei Schlaganfall, Migräne und Tinnitus zur Anwendung kommen. Die Methode gilt als gut … Weiterlesen