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Schultersubluxation

Eine Schultersubluxation bei Hemiplegie ist die teilweise Ausrenkung des Schultergelenks nach einem Schlaganfall, die durch die Lähmung der Armmuskulatur und Schwerkraft verursacht wird. Sie ist eine häufige Komplikation, die zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führt und die Rehabilitation erschwert. Ursachen und Mechanismen Symptome Folgen Prävention und Therapie

Sensibilitätsstörungen

Sensibilitätsstörungen sind Veränderungen der Wahrnehmung von Sinnesreizen wie Berührung, Temperatur und Schmerz, die sich als Kribbeln, Taubheit, Jucken, Brennen oder Über- und Unterempfindlichkeit äußern können. Sie entstehen durch Störungen im Nervensystem, sei es im peripheren Nervensystem (Nervenbahnen) oder im zentralen Nervensystem (Gehirn, Rückenmark), und können durch verschiedene Ursachen wie Nerveneinklemmungen, Durchblutungsstörungen, Infektionen, Stoffwechselerkrankungen oder neurologische Erkrankungen wie … Weiterlesen

Serotonin

Serotonin ist ein wichtiger Botenstoff, der sowohl im Gehirn als auch im Körper wirkt und an vielen Funktionen beteiligt ist, darunter Stimmung, Schlaf, Appetit und Verdauung. Es wird oft als “Glückshormon” bezeichnet, weil es die Stimmung positiv beeinflusst, ist aber für weitaus mehr verantwortlich, wie beispielsweise die Schmerzwahrnehmung, das Blutgerinnung, den Blutdruck und die Darmtätigkeit. Die Produktion von … Weiterlesen

Shunt

Ein Shunt ist eine künstliche oder natürliche Verbindung zwischen zwei normalerweise getrennten Hohlräumen oder Gefäßen, die Flüssigkeit oder Blut umleitet, um einen bestimmten medizinischen Zweck zu erfüllen. Er kann in verschiedenen medizinischen Bereichen eingesetzt werden, wie z. B. bei der Dialyse, wo er einen hohen Blutfluss in eine Vene umleitet, um diese für die Punktion zugänglich zu machen. In … Weiterlesen

Soma

Soma ist in der Medizin eine Bezeichnung für den Körper des Menschen – im Gegensatz zur Psyche bzw. Seele. In der Histologie bezeichnet man mit Soma oder auch Zytosoma den Zellkörper, d.h. den plasmatischen Bereich um den Zellkern ohne Zellfortsätze. Das Zytosom der Neuronen (Nervenzellen) wird auch Perikaryon benannt.

Spasmen

Spasmen sind unwillkürliche, meist schmerzhafte Muskelkontraktionen oder -krämpfe, die kurzzeitig anhalten können. Eine chronische Form, die Spastik, ist eine krankhafte Erhöhung der Muskelspannung, die durch eine Schädigung des zentralen Nervensystems wie Gehirn oder Rückenmark verursacht wird und zu Bewegungseinschränkungen führt. Spasmen und Spastik können verschiedene Ursachen haben, darunter Schlaganfälle, Multiple Sklerose oder infantile Spasmen bei Kindern, und können … Weiterlesen

Spasmus

Als Spasmus bzw. Krampf bezeichnet man eine nicht willkürlich herbeigeführte, starke, andauernde Kontraktion einzelner Muskeln oder Muskelgruppen, die mit Schmerzen verbunden sein kann.

Spastik

Spastik, auch Spastizität genannt, ist eine neurologische Erkrankung, bei der die Muskelspannung erhöht ist und es zu unkontrollierbaren Verkrampfungen kommt. Sie ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom einer Schädigung des zentralen Nervensystems, zum Beispiel nach einem Schlaganfall, bei Multipler Sklerose oder einer Rückenmarksverletzung. Die Behandlung ist langfristig und umfasst Physiotherapie, Ergotherapie, Medikamente, Orthesen und ggf. Operationen, um … Weiterlesen

Spastizität

Spastik, auch Spastizität genannt, ist eine neurologische Erkrankung, bei der die Muskelspannung erhöht ist und es zu unkontrollierbaren Verkrampfungen kommt. Sie ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom einer Schädigung des zentralen Nervensystems, zum Beispiel nach einem Schlaganfall, bei Multipler Sklerose oder einer Rückenmarksverletzung. Die Behandlung ist langfristig und umfasst Physiotherapie, Ergotherapie, Medikamente, Orthesen und ggf. Operationen, um … Weiterlesen

Spatium subarachnoideum

“Spatium subarachnoideum” bedeutet auf Deutsch Subarachnoidalraum oder Subarachnoidalspalt; dies ist der Raum zwischen den Hirnhäuten Arachnoidea (Spinnwebenhaut) und Pia mater (weiche Hirnhaut), der die Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) enthält und wichtige Blutgefäße beherbergt. Er wird auch als äußerer Liquorraum bezeichnet und ist entscheidend für den Schutz des Gehirns. Definition: Ein spaltförmiger Raum zwischen der mittleren (Arachnoidea) und inneren (Pia mater) Hirnhaut. … Weiterlesen