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Spiegeltherapie

Die Spiegeltherapie ist eine neurologische Reha- und Schmerztherapie, bei der ein Spiegel verwendet wird, um eine betroffene Gliedmaße durch das Spiegelbild der gesunden Seite zu „ersetzen“. Sie wird hauptsächlich nach Schlaganfällen, bei Phantomschmerzen oder zur Linderung von Schmerzen eingesetzt, da sie dem Gehirn eine Illusion der Bewegung vermittelt, die motorische Funktionen, Wahrnehmung und Schmerzen verbessern kann. … Weiterlesen

Spike-Protein

Unter einem Spikeprotein, kurz Spike, versteht man ein aus der Virushülle herausragendes Glykoprotein. Diese Virusproteine ermöglichen dem Virus, an passende Rezeptoren seiner bevorzugten Wirtszelle zu binden.

Spinal

“Spinal” ist ein Adjektiv, das sich auf die Wirbelsäule oder das Rückenmark bezieht und „dornförmig“ bedeutet. Es wird in medizinischen Begriffen wie Spinalanästhesie (Betäubung des Rückenmarks für eine Operation) oder Spinalkanalstenose (Verengung des Wirbelkanals) verwendet. Es beschreibt auch Erkrankungen, die vom Rückenmark ausgehen, wie die spinale Muskelatrophie.   Medizinische Bedeutung Wirbelsäule:  Der Begriff bezieht sich auf die Wirbelsäule, den knöchernen Schutz des Rückenmarks.  … Weiterlesen

Spinalkanal

Der Spinalkanal ist der knöcherne Kanal innerhalb der Wirbelsäule, der das empfindliche Rückenmark und die Nervenwurzeln schützt und beherbergt; eine Verengung dieses Kanals, die Spinalkanalstenose, übt Druck auf das Nervengewebe aus und verursacht Schmerzen, Kribbeln oder Schwäche in Armen und Beinen, oft verstärkt durch Stehen und Gehen, und ist meist eine altersbedingte Verschleißerscheinung.   Aufbau und Funktion Lage:  … Weiterlesen

Spiraldynamik

Spiraldynamik ist ein anatomisch begründetes Bewegungs- und Therapiekonzept, das auf dem natürlichen, spiralförmigen Bauplan des menschlichen Körpers basiert, um gesunde Bewegungsmuster zu fördern, Fehlhaltungen zu korrigieren und Schmerzen zu lindern. Es vermittelt eine “Gebrauchsanweisung” für den Körper, indem es das Prinzip der dreidimensionalen, spiralförmigen Bewegung von Kopf bis Fuß lehrt, um Stabilität, Beweglichkeit und Koordination zu verbessern … Weiterlesen

Spiralige Bewegungen

Spiralige Bewegungen beschreiben das natürliche, dreidimensionale Verschrauben von Körperteilen, die sich spiralförmig um eine Achse winden, wie beim Gehen, wo Becken und Brustkorb gegensinnig rotieren, um Gleichgewicht und Stabilität zu erzeugen und Energie zu speichern. Es ist ein anatomisches Prinzip, das bei korrekter Ausführung effiziente Bewegung und Gesundheit fördert (Spiraldynamik), während parallele Bewegungen oft Fehlbelastungen verursachen können, … Weiterlesen

Spironolacton

Spironolacton ist ein kaliumsparendes Diuretikum und ein Aldosteron-Antagonist. Es wird zur Behandlung von Bluthochdruck, Ödemen (Wassereinlagerungen) bei Herzinsuffizienz oder Leberzirrhose sowie bei primärem/sekundärem Hyperaldosteronismus eingesetzt. Durch die Blockierung von Aldosteronrezeptoren fördert es die Ausscheidung von Wasser und Natrium, bewahrt dabei jedoch Kalium. Typische Dosierungen liegen bei 25 bis 100 mg, oft 100-200 mg bei Antiandrogen-Therapie.

Spitex

Spitex steht für „spitalexterne Hilfe und Pflege“ und umfasst Dienstleistungen, die Menschen jeden Alters zu Hause pflegen, betreuen und unterstützen, wenn diese krank, behindert, alt oder in einer schwierigen Lebenssituation sind. Ziel ist es, die Selbstständigkeit zu erhalten und den Verbleib im vertrauten Umfeld zu ermöglichen

Spitzfuß

Ein Spitzfuß ist eine Fußfehlstellung, bei der die Ferse beim Gehen den Boden nicht berührt. Der Fuß ist in der Fußwurzel nach unten gebeugt (Plantarflexion), sodass der Betroffene auf den Zehenspitzen läuft. Die Ursachen können angeboren oder erworben sein, wie z. B. verkürzte Wadenmuskeln oder neurologische Erkrankungen, die zu einer Verkrampfung (Spastik) der Wadenmuskulatur führen. Mögliche Folgen sind eingeschränkte Beweglichkeit … Weiterlesen