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Spiralige Bewegungen

Spiralige Bewegungen beschreiben das natürliche, dreidimensionale Verschrauben von Körperteilen, die sich spiralförmig um eine Achse winden, wie beim Gehen, wo Becken und Brustkorb gegensinnig rotieren, um Gleichgewicht und Stabilität zu erzeugen und Energie zu speichern. Es ist ein anatomisches Prinzip, das bei korrekter Ausführung effiziente Bewegung und Gesundheit fördert (Spiraldynamik), während parallele Bewegungen oft Fehlbelastungen verursachen können, was zu Schmerzen und Verschleiß führt.
Kernelemente und Beispiele:
  • Grundprinzip: Der Körper ist evolutionär für spiralige Bewegungen gebaut, die Gelenke, Muskeln und Faszien nutzen, um elastisch und stabil zu sein.
  • Beim Gehen: Der Oberschenkel dreht sich nach außen, der Unterschenkel nach innen; Becken und Brustkorb rotieren gegeneinander, was den Armpendel erzeugt und die Wirbelsäule massiert.
  • Fussgewölbe: Der Fuß selbst ist spiralig aufgebaut, was ihn elastisch und stabil macht, um sich an Bodenunebenheiten anzupassen.
  • Im Alltag und Sport: Die Anwendung dieses Prinzips (z.B. in Therapiekonzepten wie Spiraldynamik) zielt darauf ab, die natürliche Bewegung wiederherzustellen, Schmerzen zu lindern und die Körperhaltung zu verbessern.
Ziel:
  • Gesunde Bewegung: Energieeffiziente Bewegung durch Nutzung des ganzen Körpers.
  • Schmerzreduktion: Vorbeugung und Linderung von Beschwerden durch korrekte Belastung.
  • Verbesserte Stabilität und Elastizität: Rückgewinnung von Kraft und dynamischer Bewegung.