Die Rolle von Kalzium nach Hirnerkrankungen

Eine Hirnverletzung stellt eine komplexe medizinische Herausforderung dar, bei der neben der unmittelbaren Schädigung des Gehirngewebes auch zahlreiche nachfolgende Prozesse eine wichtige Rolle spielen. Besonders die Regulation von Mineralstoffen wie Kalzium ist dabei von großer Bedeutung, da Veränderungen im Kalziumhaushalt entscheidend zur Funktionsstörung oder zum Absterben von Nervenzellen beitragen können. Während Kalzium unter normalen Bedingungen … Weiterlesen

Heimleben nach Hirnverletzung – und was dies mit der Psyche macht

Ein Schlaganfall oder ein Schädel‑Hirn‑Trauma stellt für Betroffene häufig einen tiefgreifenden Einschnitt in das Leben dar. Neben körperlichen Einschränkungen treten oft auch kognitive und psychische Veränderungen auf, die den Alltag nachhaltig beeinflussen können. Viele Menschen sind nach einer solchen Hirnverletzung dauerhaft auf Unterstützung angewiesen und leben in einem Heim, was zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt. … Weiterlesen

Wie Pflegeheime neurologische Rehabilitation ausbremsen

Neurologische Rehabilitation gilt als entscheidender Schritt auf dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Dennoch wird zunehmend kritisch hinterfragt, ob klassische Pflegeheime und institutionelle Strukturen diesem Anspruch wirklich gerecht werden. Zwischen standardisierten Abläufen, Zeitdruck und einer oft passivierenden Umgebung entsteht der Eindruck, dass individuelle Förderung und alltagsnahe Therapie zu kurz kommen. Diese Spannungsfelder werfen die … Weiterlesen

Psychische Stabilität als Teil der neurologischen Reha

Ein neurologischer Einschnitt verändert mehr als nur Funktionen. Er betrifft Orientierung, Alltag, Beziehungen und oft auch das eigene Selbstbild. Viele Menschen merken erst nach Wochen oder Monaten, wie viel Kraft die Anpassung kostet. Psychologische Unterstützung kann in dieser Phase entlasten. Sie hilft, Veränderungen einzuordnen, neue Strategien zu entwickeln und den eigenen Weg zurück in Stabilität … Weiterlesen

Ich lasse mich nicht von Heimen manipulieren

Viele Menschen werden nicht durch ihre Einschränkung behindert, sondern durch Systeme, die sie in Abläufe pressen.In Heimen zeigt sich das besonders deutlich: starre Routinen, „Tagesstrukturen“, Beschäftigung, die als Förderung verkauft wird, und Erwartungen, die mehr über das System aussagen als über den Menschen. Wer hier lebt, soll funktionieren, sich anpassen, mitmachen. Doch Selbstbestimmung entsteht nicht … Weiterlesen

Ausbruch aus dem Pflegeheim-Kindergarten

Erwachsen. Verletzlich. Trotzdem frei! „Viele von uns kennen das Gefühl, nach einer Hirnverletzung plötzlich in einem System zu landen, das uns wie Kinder behandelt. Entscheidungen werden abgenommen, Grenzen festgelegt, Alltag kontrolliert. Es fühlt sich an wie ein Pflegekindergarten – gut gemeint, aber entmündigend. Wir sprechen hier über den Moment, in dem Menschen beginnen, sich daraus … Weiterlesen

Heime machen krank, nicht gesund – Heilung braucht Freiheit

Warum Heime neurologisch überfordern Heime sind für ein verletztes Gehirn kein Schutzraum, sondern ein Risiko.Sie erzeugen genau die Bedingungen, die Neuroplastizität blockieren: Lärm, Fremdbestimmung, starre Abläufe, ständige Reize. Ein Nervensystem, das eigentlich Ruhe, Kontrolle und Stabilität bräuchte, wird dort in einen Dauerstresszustand gedrückt. Und ein Gehirn im Stress kann nicht heilen. Die Rehabilitation stagniert nicht, … Weiterlesen

Wenn Strukturen & Institutionen die Autonomie untergraben

Viele Betroffene erleben Strukturen, die Autonomie untergraben, Würde verletzen und Menschen zu „Fällen“ statt Personen machen. Insbesondere der würdelose Umgang und die Fremdbestimmung kritisieren viele Pflegeheim Bewohner. Aber auch das “über den Kopf hinweg entscheiden” von selbst ernannten “Sozialpädagogen” stösst vielen Betroffenen schlecht auf. Bevormundung als System — Entscheidungen werden über Köpfe hinweg getroffen, oft … Weiterlesen

„Inklusion beginnt dort, wo das Theater endet.“

„Weniger Plakate. Mehr Teilhabe.“ „Gute Inklusion“ ist ein starkes, aber oft missverstandenes Konzept. Viele Institutionen benutzen das Wort, ohne wirklich zu leben, was es bedeutet. Wie sieht echte, funktionierende Inklusion aus – und warum gelingt sie so selten? Was gute Inklusion wirklich ausmacht Barrieren verschwinden – nicht Menschen Machtverhältnisse werden bewusst Vielfalt ist Ressource, nicht … Weiterlesen

Ausbeutung in Behindertenwerkstätten

In der Schweiz und in Deutschland gibt es immer wieder Kritik an Behindertenwerkstätten – vor allem wegen sehr tiefer Löhne, fehlender Arbeitnehmerrechte und der Gefahr von wirtschaftlicher Ausbeutung. Gleichzeitig zeigen offizielle Daten, dass Werkstätten stark variieren: Einige sind therapeutisch ausgerichtet, andere arbeiten marktorientiert und versuchen faire Bedingungen zu schaffen. Ausbeutung in Behindertenwerkstätten in der Schweiz … Weiterlesen

Wie entsteht eine Spastik?

Eine Spastik ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom, das durch eine Schädigung des zentralen Nervensystems (ZNS) – also des Gehirns oder des Rückenmarks – entsteht.  Der Entstehungsprozess im Detail Normalerweise stehen Muskeln und Nervensystem in einem ständigen Austausch. Das Gehirn sendet Signale, um Muskeln anzuspannen oder zu entspannen, und das Rückenmark verarbeitet Reflexe. Bei einer Spastik ist dieser … Weiterlesen

Gesunder Schlaf nach neurologischen Erkrankung

Gesunder Schlaf ist nach einer neurologischen Erkrankung (z.B. Schlaganfall, Parkinson) essenziell für die Neurorehabilitation, da er die Neuroplastizität fördert, kognitive Funktionen verbessert und die Regeneration geschädigter Nervennetzwerke unterstützt. Feste Schlafenszeiten, ein abgedunkeltes Schlafzimmer, Verzicht auf Alkohol/Koffein und tägliches Tageslicht sind entscheidend.  Warum Schlaf nach neurologischen Schäden so wichtig ist Tipps für einen gesunden Schlaf (Schlafhygiene) Umgang … Weiterlesen

Bluthochdruck “tickende Zeitbombe” für das Gehirn

Bluthochdruck gilt als “tickende Zeitbombe” für das Gehirn, da er langfristig feine Gefäße schädigt, das Risiko für Schlaganfälle erhöht und die Bildung von Hirnaneurysmen fördert. Chronische Hypertonie kann zu Demenz, kognitiven Beeinträchtigungen und lebensgefährlichen Hirnblutungen führen, oft ohne vorherige Symptome.  Die Gefahren im Überblick: Empfehlungen: Hinweis: Aneurysmen werden oft zufällig entdeckt und 90-95% bleiben über Jahre … Weiterlesen

Atemübungen bei neurologischen Erkrankungen

Atemübungen bei neurologischen Erkrankungen (z.B. Parkinson, MS, Schlaganfall) verbessern die Sauerstoffversorgung, mobilisieren den Brustkorb, lösen Verspannungen und beruhigen das vegetative Nervensystem. Effektive Techniken umfassen die Lippenbremse, Bauchatmung, gezieltes Atemmuskeltraining (3-5x/Woche) und beruhigende Methoden wie die 4-7-8-Technik, die Stress und Ängste reduzieren.  Wichtige Übungen und Techniken: Wichtige Hinweise: Die Atmung – Verbindung von Körper und Geist Die … Weiterlesen

Schlaganfälle sind behandelbar, aber Mythen gefährden Leben

Schlaganfälle sind behandelbar, aber Mythen gefährden Leben. Die wichtigsten Fakten: Ein Schlaganfall ist keine reine Alterskrankheit, kann jeden treffen, und bei Symptomen zählt jede Minute (Notruf 112/144). “Leichte” Schlaganfälle (TIAs) sind ernste Warnsignale. Schnelles Handeln rettet Gehirnzellen und ermöglicht oft eine gute Genesung.  Hier sind die gängigsten Mythen und Fakten: Anmerkung: Bei Verdacht immer sofort den … Weiterlesen

Kaliumzufuhr nach einem Schlaganfall

Eine höhere Kaliumzufuhr nach einem Schlaganfall kann das Risiko für erneute Ereignisse (Rezidive) und die Sterblichkeit senken, oft durch den Einsatz von kaliumhaltigem Salzersatz (z. B. 75% Natriumchlorid, 25% Kaliumchlorid. Kalium hilft, den Blutdruck zu regulieren, der ein Hauptrisikofaktor für Schlaganfälle ist. Empfohlen werden ca. 3.500 bis 5.700 mg Kalium täglich, idealerweise über eine ausgewogene … Weiterlesen

Transitorische Ischämische Attacke – ein Vorbote?

Eine TIA (Transitorische Ischämische Attacke) ist ein ernsthaftes Vorzeichen für einen drohenden Schlaganfall, auch “Mini-Schlaganfall” genannt, weil die Symptome (z.B. einseitige Lähmung, Sprachstörung, Sehstörung) ähnlich wie bei einem echten Schlaganfall sind, aber innerhalb von Minuten bis zu 24 Stunden vollständig wieder verschwinden. Da das Risiko für einen “echten” Schlaganfall in den ersten 24-48 Stunden nach einer … Weiterlesen

Gut vorbereitet in die Reha

Sie haben den Entschluss gefasst, eine Rehabilitation zu beginnen? Damit haben Sie schon einen wichtigen Schritt hin zu besserer Gesundheit und mehr Wohlbefinden gemacht. Bevor Sie Ihre Rehabilitation starten, gibt es jedoch einige Dinge, die Sie beachten sollten. Auf dieser Seite geben wir Ihnen Tipps, wie Sie sich optimal auf Ihre Reha vorbereiten können und klären … Weiterlesen

Blutdruckmessen bei Hemiparese

Bei Hemiparese sollte der Blutdruck am gesunden Arm gemessen werden. Falls eine Messung am gelähmten Arm unumgänglich ist, ist dies kontraindiziert, wenn eine Lähmung vorliegt. Die Messung sollte immer am Oberarm erfolgen, da Handgelenkmessungen ungenauer sind, und der Arm dabei auf Herzhöhe gelagert und die Manschette passend ausgewählt werden.  Vorgehen bei Hemiparese Wichtiger Hinweis Bei der Blutdruckmessung … Weiterlesen

Greifzange mit Saugnäpfen

Vorbei mit zu hoch, zu weit, zu tief! Unerreichbar war gestern. Simpel und so praktisch, ein toller Helfer im Garten oder im Haushalt um Gegenstände aufzuheben oder herunterzureichen. Schonender für Ihren Rücken, aber auch sicherer für Sie generell, wenn man sich nicht mehr strecken und wohl zu Gläsern, Dosen oder Flaschen nicht mehr klettern muss. … Weiterlesen