Ein neurologisches Ereignis wie ein Schlaganfall oder eine Hirnverletzung verändert das Leben oft plötzlich und grundlegend. Direkt danach fällt es vielen Betroffenen schwer, sich auf die anstehende Rehabilitation einzulassen. Dennoch ist gerade diese frühe Phase entscheidend: Je früher mit der Rehabilitation begonnen wird, desto größer sind die Chancen, verlorene Fähigkeiten wiederzuerlangen und die Selbstständigkeit im … Weiterlesen
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Übervorsicht als neuer Begleiter nach der Reha
Nach einer neurologischen Rehabilitation berichten viele Betroffene oder Angehörige von Verhaltensveränderungen, darunter eine ausgeprägte Vorsicht im Alltag. Diese „Übervorsicht“ kann zunächst irritierend wirken, ist jedoch häufig eine nachvollziehbare Reaktion auf die erlebten körperlichen und psychischen Veränderungen. Nach Erkrankungen oder Verletzungen des Nervensystems müssen Fähigkeiten oft neu erlernt und Vertrauen in den eigenen Körper wieder aufgebaut … Weiterlesen
Gedächtnisveränderungen nach Hirnverletzung – Orientierung für Angehörige
Nach einem neurologischen Ereignis kann das Gedächtnis vorübergehend oder dauerhaft beeinträchtigt sein. Erinnerungen erscheinen fragmentiert, schwer zugänglich oder verändern sich in ihrer Klarheit und Verlässlichkeit. Dieser Zustand stellt für Betroffene eine erhebliche Herausforderung dar, da vertraute Abläufe, Personen und eigene Lebenserfahrungen nicht mehr selbstverständlich verfügbar sind. Der Prozess der Gedächtnisrückkehr verläuft in der Regel schrittweise … Weiterlesen
Die Rolle von Kalzium nach Hirnerkrankungen
Eine Hirnverletzung stellt eine komplexe medizinische Herausforderung dar, bei der neben der unmittelbaren Schädigung des Gehirngewebes auch zahlreiche nachfolgende Prozesse eine wichtige Rolle spielen. Besonders die Regulation von Mineralstoffen wie Kalzium ist dabei von großer Bedeutung, da Veränderungen im Kalziumhaushalt entscheidend zur Funktionsstörung oder zum Absterben von Nervenzellen beitragen können. Während Kalzium unter normalen Bedingungen … Weiterlesen
Heimleben nach Hirnverletzung – und was dies mit der Psyche macht
Ein Schlaganfall oder ein Schädel‑Hirn‑Trauma stellt für Betroffene häufig einen tiefgreifenden Einschnitt in das Leben dar. Neben körperlichen Einschränkungen treten oft auch kognitive und psychische Veränderungen auf, die den Alltag nachhaltig beeinflussen können. Viele Menschen sind nach einer solchen Hirnverletzung dauerhaft auf Unterstützung angewiesen und leben in einem Heim, was zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt. … Weiterlesen
Warum Feingefühl in der neurologischen Pflege so wichtig ist
Die Pflege und Betreuung eines neurologisch erkrankten Menschen gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben im Alltag von Angehörigen und Fachpersonen. Erkrankungen des Gehirns und des Nervensystems betreffen nicht nur den Körper, sondern oft auch das Denken, Fühlen und Verhalten eines Menschen. Dadurch verändert sich die Art, wie Betroffene sich ausdrücken, reagieren und ihre Umwelt wahrnehmen. Für … Weiterlesen
Nicht allein nach der neurologischen Akut-Rehabilitation – Orientierung für Angehörige
Die Entlassung aus der neurologischen Rehabilitation ist für viele Betroffene und ihre Angehörigen ein entscheidender Moment: Die intensive Betreuung durch ein interdisziplinäres Team fällt weg – und gleichzeitig beginnt der Alltag mit all seinen Anforderungen neu. Gerade in dieser Übergangszeit stellt sich für Angehörige oft die wichtigste Frage: Wer fängt uns jetzt auf? Nach der … Weiterlesen
Angehörige als Anker: Unterstützung in der neurologischen Akut‑Reha
Wenn ein Mensch nach einer lebensbedrohlichen Hirnverletzung in die neurologische Akut‑Rehabilitation kommt, beginnt eine der sensibelsten und zugleich entscheidendsten Phasen des gesamten Genesungsprozesses. Für Angehörige ist diese Zeit oft geprägt von Unsicherheit, Hoffnung, Überforderung und vielen offenen Fragen. Was jetzt geschieht, ist nicht immer sichtbar – und doch von großer Bedeutung: Das Gehirn beginnt, sich … Weiterlesen
Heime machen krank, nicht gesund – Heilung braucht Freiheit
Warum Heime neurologisch überfordern Heime sind für ein verletztes Gehirn kein Schutzraum, sondern ein Risiko.Sie erzeugen genau die Bedingungen, die Neuroplastizität blockieren: Lärm, Fremdbestimmung, starre Abläufe, ständige Reize. Ein Nervensystem, das eigentlich Ruhe, Kontrolle und Stabilität bräuchte, wird dort in einen Dauerstresszustand gedrückt. Und ein Gehirn im Stress kann nicht heilen. Die Rehabilitation stagniert nicht, … Weiterlesen
Wenn Pflege zur Fremdbestimmung wird
Wir kämpfen gegen das Pflegeheim‑System, weil zu viele Menschen nach einem Schicksalsschlag nicht Unterstützung, sondern Entmündigung erfahren. Weil ein System, das eigentlich schützen soll, oft Strukturen reproduziert, die Freiheit, Würde und Selbstbestimmung einschränken. Viele Betroffene berichten, dass Entscheidungen über ihren Alltag, ihre Zukunft und ihren Lebensort nicht mit ihnen, sondern über sie getroffen werden. Das … Weiterlesen
Wie entsteht eine Spastik?
Eine Spastik ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom, das durch eine Schädigung des zentralen Nervensystems (ZNS) – also des Gehirns oder des Rückenmarks – entsteht. Der Entstehungsprozess im Detail Normalerweise stehen Muskeln und Nervensystem in einem ständigen Austausch. Das Gehirn sendet Signale, um Muskeln anzuspannen oder zu entspannen, und das Rückenmark verarbeitet Reflexe. Bei einer Spastik ist dieser … Weiterlesen
Gesunder Schlaf nach neurologischen Erkrankung
Gesunder Schlaf ist nach einer neurologischen Erkrankung (z.B. Schlaganfall, Parkinson) essenziell für die Neurorehabilitation, da er die Neuroplastizität fördert, kognitive Funktionen verbessert und die Regeneration geschädigter Nervennetzwerke unterstützt. Feste Schlafenszeiten, ein abgedunkeltes Schlafzimmer, Verzicht auf Alkohol/Koffein und tägliches Tageslicht sind entscheidend. Warum Schlaf nach neurologischen Schäden so wichtig ist Tipps für einen gesunden Schlaf (Schlafhygiene) Umgang … Weiterlesen
Bluthochdruck “tickende Zeitbombe” für das Gehirn
Bluthochdruck gilt als “tickende Zeitbombe” für das Gehirn, da er langfristig feine Gefäße schädigt, das Risiko für Schlaganfälle erhöht und die Bildung von Hirnaneurysmen fördert. Chronische Hypertonie kann zu Demenz, kognitiven Beeinträchtigungen und lebensgefährlichen Hirnblutungen führen, oft ohne vorherige Symptome. Die Gefahren im Überblick: Empfehlungen: Hinweis: Aneurysmen werden oft zufällig entdeckt und 90-95% bleiben über Jahre … Weiterlesen
Atemübungen bei neurologischen Erkrankungen
Atemübungen bei neurologischen Erkrankungen (z.B. Parkinson, MS, Schlaganfall) verbessern die Sauerstoffversorgung, mobilisieren den Brustkorb, lösen Verspannungen und beruhigen das vegetative Nervensystem. Effektive Techniken umfassen die Lippenbremse, Bauchatmung, gezieltes Atemmuskeltraining (3-5x/Woche) und beruhigende Methoden wie die 4-7-8-Technik, die Stress und Ängste reduzieren. Wichtige Übungen und Techniken: Wichtige Hinweise: Die Atmung – Verbindung von Körper und Geist Die … Weiterlesen
Schlaganfälle sind behandelbar, aber Mythen gefährden Leben
Schlaganfälle sind behandelbar, aber Mythen gefährden Leben. Die wichtigsten Fakten: Ein Schlaganfall ist keine reine Alterskrankheit, kann jeden treffen, und bei Symptomen zählt jede Minute (Notruf 112/144). “Leichte” Schlaganfälle (TIAs) sind ernste Warnsignale. Schnelles Handeln rettet Gehirnzellen und ermöglicht oft eine gute Genesung. Hier sind die gängigsten Mythen und Fakten: Anmerkung: Bei Verdacht immer sofort den … Weiterlesen
Kaliumzufuhr nach einem Schlaganfall
Eine höhere Kaliumzufuhr nach einem Schlaganfall kann das Risiko für erneute Ereignisse (Rezidive) und die Sterblichkeit senken, oft durch den Einsatz von kaliumhaltigem Salzersatz (z. B. 75% Natriumchlorid, 25% Kaliumchlorid. Kalium hilft, den Blutdruck zu regulieren, der ein Hauptrisikofaktor für Schlaganfälle ist. Empfohlen werden ca. 3.500 bis 5.700 mg Kalium täglich, idealerweise über eine ausgewogene … Weiterlesen
Transitorische Ischämische Attacke – ein Vorbote?
Eine TIA (Transitorische Ischämische Attacke) ist ein ernsthaftes Vorzeichen für einen drohenden Schlaganfall, auch “Mini-Schlaganfall” genannt, weil die Symptome (z.B. einseitige Lähmung, Sprachstörung, Sehstörung) ähnlich wie bei einem echten Schlaganfall sind, aber innerhalb von Minuten bis zu 24 Stunden vollständig wieder verschwinden. Da das Risiko für einen “echten” Schlaganfall in den ersten 24-48 Stunden nach einer … Weiterlesen
Alternativen zu Pflegeheim/Institutionen
Wichtig: Eine geschäftsfähige Person darf nicht gegen ihren freien Willen in ein Pflegeheim gebracht werden, selbst dann nicht, wenn die Familie oder das Personal überzeugt sind, dass es „das Beste wäre“. Es gibt durchaus Alternativen! Abhängig vom allgemeinen medizinischen Zustand des Betroffenen sowie dessen Pflegebedarf. Begleitetes oder betreutes Wohnen Betreutes / Service-Wohnen Selbständig Wohnen mit einem … Weiterlesen
Gut vorbereitet in die Reha
Sie haben den Entschluss gefasst, eine Rehabilitation zu beginnen? Damit haben Sie schon einen wichtigen Schritt hin zu besserer Gesundheit und mehr Wohlbefinden gemacht. Bevor Sie Ihre Rehabilitation starten, gibt es jedoch einige Dinge, die Sie beachten sollten. Auf dieser Seite geben wir Ihnen Tipps, wie Sie sich optimal auf Ihre Reha vorbereiten können und klären … Weiterlesen
Blutdruckmessen bei Hemiparese
Bei Hemiparese sollte der Blutdruck am gesunden Arm gemessen werden. Falls eine Messung am gelähmten Arm unumgänglich ist, ist dies kontraindiziert, wenn eine Lähmung vorliegt. Die Messung sollte immer am Oberarm erfolgen, da Handgelenkmessungen ungenauer sind, und der Arm dabei auf Herzhöhe gelagert und die Manschette passend ausgewählt werden. Vorgehen bei Hemiparese Wichtiger Hinweis Bei der Blutdruckmessung … Weiterlesen