Depressive Stimmung bei neurologischen Erkrankungen

Schlechte Stimmung, depressive Verstimmungen oder Stimmungsschwankungen sind häufige Folgen neurologischer Erkrankungen (z. B. Schlaganfall, Parkinson, MS) und können sowohl organisch durch Hirnschädigungen als auch psychisch durch die Krankheitsbewältigung entstehen. Anhaltende Symptome wie Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit oder sozialer Rückzug sollten ernst genommen und fachärztlich (Neurologe/Psychiater) behandelt werden.  Ursachen und Symptome Häufige Erkrankungen mit Stimmungstiefs Behandlungsmöglichkeiten Hinweis: Wenn die … Weiterlesen

Hirnblutung und plötzlich ist alles anders

Die Hirnblutung ist ein stiller Angreifer, der das Leben binnen Sekunden verändert. Besonders ältere Menschen sind betroffen – es kann aber auch junge treffen. Es passiert plötzlich, oft ohne jegliche Vorwarnung – ein kleines Blutgefäss im Kopf platzt. Blut, das den Körper normalerweise am Leben hält, wird zum gefährlichen Angreifer, der sich seinen Weg durchs … Weiterlesen

Canabis-Konsum nach einer neurologischen Erkrankung

THC-Konsum nach einer neurologischen Erkrankung (z.B. MS, Epilepsie) ist individuell. Während medizinisches Cannabis bei Spastik, Schmerzen oder bestimmten Epilepsieformen helfen kann, birgt nicht-medizinischer, starker Konsum Risiken wie kognitive Einbußen, Lern- und Gedächtnisdefizite. Die Wirkung ist oft unvorhersehbar und Nebenwirkungen können zum Abbruch führen. Eine ärztliche Absprache ist zwingend. Es wird dringend empfohlen, vor der Anwendung … Weiterlesen

Immer erschöpft: Welche Behandlung gibt es bei Fatigue?

Energielos und erschöpft – so fühlen sich oft nicht nur Menschen mit Multipler Sklerose. Auch bei vielen anderen neurologischen Krankheiten gibt es diese krankhafte Müdigkeit, Fatigue genannt. Was ist Fatigue? Der Begriff Fatigue (frz. Müdigkeit) steht für eine unnormale, krankhafte Müdigkeit bzw. Erschöpfbarkeit. Wer daran leidet, kann seinen alltäglichen Aufgaben nur noch eingeschränkt nachkommen. Welche … Weiterlesen

Bewegung fördert die Neuroplastizität

In unserer schnelllebigen Welt ist es einfach, im Trubel des Alltagslebens gefangen zu sein. Dennoch sollten wir niemals zu beschäftigt sein für unsere tägliche Dosis Bewegung! Du magst denken: “Sicher, ich weiß, es ist wichtig für einen gesunden Körper und ein gutes Körpergewicht.” Aber hast du jemals die Bedeutung von körperlicher Aktivität für deine Stimmung … Weiterlesen

Moderater Kaffeekonsum senkt Schlaganfallrisiko

Moderater Kaffeekonsum (ca. 3–5 Tassen täglich) senkt das Schlaganfallrisiko eher, als es zu erhöhen, und gilt nicht als Risikofaktor. Studien zeigen, dass regelmäßige Trinker ein bis zu 20 % geringeres Risiko haben als Nicht-Kaffeetrinker. Erst ab ca. 9–10 Tassen täglich könnte das Risiko wieder leicht steigen.  Kaffee ist somit in normalen Mengen ein sicheres Genussmittel … Weiterlesen

Fakten zu Grosshirn und Klenhirn

Das Großhirn (Telencephalon) und Kleinhirn (Cerebellum) sind Hauptregionen des menschlichen Gehirns mit spezialisierten Funktionen. Das Großhirn ist für bewusste Handlungen, Denken, Sprache und Gedächtnis zuständig. Das Kleinhirn hingegen ist essenziell für die Koordination, Feinabstimmung von Bewegungen und das Gleichgewicht.  Großhirn (Telencephalon/Cerebrum): Großhirn – Anatomie und Funktionseinheiten Das Großhirn befindet sich im oberen Bereich des Kopfes … Weiterlesen

Gehirnregionen einfach erklärt

Gehirnregionen: Eine Einfache Übersicht Das menschliche Gehirn ist in verschiedene Regionen unterteilt, die jeweils spezifische Funktionen haben. Hier sind die wichtigsten Gehirnregionen einfach erklärt: 1. Grosshirn (Cerebrum) Teilt sich in zwei Hälften: linke und rechte Hemisphäre – Verantwortlich für: 2. Kleinhirn (Cerebellum) Liegt unter dem Grosshirn – Verantwortlich für: 3. Hirnstamm (Brainstem) Verbindet das Grosshirn mit dem Rückenmark … Weiterlesen

Mineralstoff- & Vitaminmängel nach neurologischer Erkrankung

Nach neurologischen Erkrankungen (z.B. Schlaganfall, Demenz, Polyneuropathie) besteht häufig ein erhöhtes Risiko für Mineralstoff- und Vitaminmängel, die Nervenschäden fördern. Besonders Magnesium- und Vitamin-B-Mangel (B1, B12) sind kritisch, da sie Müdigkeit, Nervenschmerzen und Koordinationsstörungen verursachen. Eine gezielte Supplementierung kann die Regeneration unterstützen.  Wichtige Mineralstoffe & Vitamine bei neurologischen Erkrankungen: Ursachen und Folgen:Neurologische Schäden entstehen oft durch … Weiterlesen

Use it or lose it

Warum die gelähmte (Hemiparese) Körper-Seite unbedingt in den Alltag einbezogen gehört   Eine Lähmung – zum Beispiel nach einem Schlaganfall oder einer neurologischen Erkrankung – verändert das Leben von einem Moment auf den anderen. Viele Betroffene neigen verständlicherweise dazu, die eingeschränkte Körperseite zu schonen und stattdessen die „funktionierende“ Seite zu nutzen. Kurzfristig fühlt sich das … Weiterlesen

Kaliumzufuhr nach einem Schlaganfall

Eine höhere Kaliumzufuhr nach einem Schlaganfall kann das Risiko für erneute Ereignisse (Rezidive) und die Sterblichkeit senken, oft durch den Einsatz von kaliumhaltigem Salzersatz (z. B. 75% Natriumchlorid, 25% Kaliumchlorid. Kalium hilft, den Blutdruck zu regulieren, der ein Hauptrisikofaktor für Schlaganfälle ist. Empfohlen werden ca. 3.500 bis 5.700 mg Kalium täglich, idealerweise über eine ausgewogene … Weiterlesen

Schlaganfall vorbeugen : Cholesterin senken

Die Senkung des LDL-Cholesterins ist entscheidend, um das Risiko für Schlaganfälle zu senken, insbesondere durch den Einsatz von Statinen. Ein LDL-Wert unter 70 mg/dl (oder noch niedriger bei hohes Risiko) wird nach einem Schlaganfall zur Vorbeugung weiterer Ereignisse empfohlen. Neben Medikamenten helfen eine mediterrane Ernährung, Sport und Rauchstopp.  Wichtige Fakten zur Cholesterinsenkung nach Schlaganfall: Fazit: Eine … Weiterlesen

Ist eine “Streifung” gleich Schlaganfall?

Ja, eine «Streifung» (in der Schweiz auch «Schlägli» genannt) ist ein medizinischer Notfall und ein ernstes Warnsignal für einen drohenden, oft schweren Schlaganfall. Fachlich handelt es sich um eine sogenannte transitorische ischämische Attacke (TIA), bei der die Symptome – wie bei einem Schlaganfall – auftreten, aber innerhalb von 24 Stunden, meist sogar nach wenigen Minuten, wieder vollständig … Weiterlesen

ESTREL – Studie zur Regeneration nach Schlaganfall der Universität Basel

Das Parkinson-Medikament «Levodopa» könnte die motorische Erholung nach einem Schlaganfall verbessern. Diese Frage wird nun in einem randomisierten Ansatz getestet. Bei der Akutbehandlung von Schlaganfallpatientinnen und -patienten wurden in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte erzielt. Hierzu gehören die konsequente Behandlung in zertifizierten Stroke Units und Stroke Centers wie auch der Einsatz von akut revaskularisierenden Therapien. … Weiterlesen

Tipps wie Sie Ihre Fähigkeiten verbessern können

Die Reha nach einem Schlaganfall ist keine einfache Sache. Trotzdem ist sie für viele Patienten der Weg zurück in das altbekannte Leben. Diese Tipps zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Heilungschancen nach einem Schlaganfall maximieren können: 1. Finden Sie die beste Schlaganfall-Reha für sich Jedem Betroffenen helfen andere Methoden. Um Ihre Heilungschancen zu maximieren, ist es … Weiterlesen

Selbstmotivierung nach Schlaganfall

Selbstmotivierung nach einem Schlaganfall ist entscheidend für den Reha-Erfolg, da Konsequenz die Neuroplastizität fördert. Setzen Sie kleine, erreichbare Ziele, integrieren Sie Übungen als Routine in den Alltag und nutzen Sie mentale Bilder. Positive Verstärkung durch Lob, Training in der Gruppe oder mit therapeutischen Hilfsmitteln steigert die Motivation.  Hier sind bewährte Strategien zur Förderung der Eigenmotivation: Die … Weiterlesen

Beeindruckende Fähigkeit des Gehirns

Nach einem Schlaganfall sind viele Patientinnen und Patienten von Einschränkungen betroffen. Das können zum Beispiel Lähmungen, Seh- oder Sprachstörungen sein. Doch mithilfe geeigneter Therapien haben Betroffene die Chance, verlorene Fähigkeiten neu zu erlernen. Die sogenannte Neuroplastizität des Gehirns macht es möglich. Bei einem Schlaganfall kommt es, ausgelöst durch einen Gefäßverschluss oder eine Hirnblutung, zu einer Mangeldurchblutung … Weiterlesen

Konfabulationen nach einem Schlaganfall

Konfabulationen nach einem Schlaganfall sind unbewusste Gedächtnislückenfüller, bei denen Betroffene erfundene oder verwechselte Geschichten als Wahrheit erzählen, ohne bewusst zu lügen. Sie treten häufig bei Schädigungen im Frontallappen oder basalen Vorderhirn auf, oft in Verbindung mit Verwirrtheit, Desorientierung oder der Anosognosie.  Wichtige Aspekte zu Konfabulationen: Umgang mit Betroffenen: Konfabulationen können besonders bei spezifischen Syndromen wie dem Anton-Syndrom … Weiterlesen

Alkohol nach einem neurologischen Ereignis

Alkohol nach einem neurologischen Ereignis (z.B. Schlaganfall, Hirnblutung, Schädel-Hirn-Trauma) ist generell zu vermeiden, da er die Regeneration des Gehirns massiv stört, Entzündungen fördert und Nervenzellen direkt schädigt. Konsum kann das Risiko für Folgeschäden, epileptische Anfälle und chronische Störungen, wie die alkoholbedingte Demenz, deutlich erhöhen.  Wichtige Aspekte zu Alkohol und neurologischen Ereignissen: Disclaimer: Dies ersetzt keine ärztliche Beratung. … Weiterlesen

ADHS-ähnliche Symptome nach Schlaganfall

ADHS-ähnliche Symptome wie Konzentrationsstörungen, Impulsivität und Unruhe sind häufige neurologische Folgen eines Schlaganfalls, da das geschädigte Gehirn Aufgaben nur noch eingeschränkt verarbeiten kann. Etwa 80 % der Betroffenen leiden unter Aufmerksamkeitsdefiziten. Dies ist oft eine direkte Folge der Hirnverletzung, insbesondere bei Schädigungen des Frontalhirns, und kann auch langfristig bestehen bleiben.  Es ist wichtig, diese Symptome … Weiterlesen