Rollstuhl-Rampen aus Legosteinen

In vielen Städten tauchen sie seit Jahren immer wieder auf: kleine, bunte Rampen aus Legosteinen, die provisorisch an Treppenstufen befestigt sind. Sie sind farbenfroh, auffällig und ziehen die Blicke auf sich. Was auf den ersten Blick wie ein spielerisches Kunstwerk aussieht, hat einen ernsten Hintergrund – und ein noch ernsteres Ziel: Aufmerksamkeit für Barrieren schaffen, die Menschen mit Mobilitätseinschränkungen alltäglich begegnen.

Die wohl bekannteste Vertreterin dieser Idee ist Rita Ebel aus Hanau, vielen inzwischen besser bekannt als die „Lego-Oma“. Gemeinsam mit Ehrenamtlichen baut sie seit mehreren Jahren unterschiedliche Rampen aus gebrauchten Legosteinen. Ihr Ziel: nicht nur symbolisch Wege ebnen, sondern sichtbar machen, wo reale Hürden bestehen. Über 100 Rampen hat sie bereits gebaut und aufgestellt – in Hanau, aber auch weit darüber hinaus. Ihre Bauanleitungen sind inzwischen in mehreren Sprachen im Umlauf.

Zum Artikel

Zum Aktion-Mensch Artikel

Schreibe einen Kommentar