- Prävention und Entlastung bei Hemiparese – die gesunde Seite schützen
Nach einer Hirnverletzung mit Hemiparese übernimmt die gesunde Körperseite im
Alltag oft viel mehr Arbeit als vorgesehen. Greifen, Tragen, Stützen, Stabilisieren – fast jede Handlung läuft automatisch über die nicht
betroffene Seite.
Das ist verständlich, aber medizinisch riskant: Die gesunde Seite kann schnell überlastet, verspannt oder schmerzhaft werden, weil sie dauerhaft kompensiert, was die betroffene Seite nicht leisten kann. - Alltagstraining mit Arm‑ und Bein‑Hometrainer nach Hirnverletzung
Ein Arm‑/Bein‑Trainer verbindet Training direkt mit dem Alltag. Die ruhigen, geführten Bewegungen aktivieren das Gehirn, fördern die Verbindung zwischen Arm und Bein und helfen, Bewegungsmuster wiederzufinden, die im Alltag gebraucht werden – vom Greifen bis zum Gehen. - Fallfuß im Alltag – Bewegung neu lernen mit Theraband
Ein Fallfuß nach einer Hirnverletzung kann jeden Schritt zu einer Herausforderung machen: der Fuß bleibt hängen, das Vertrauen in die
Bewegung schwindet, und die
Angst vor dem Stolpern wächst. Doch genau hier beginnt die Eigentherapie – ruhig, gezielt und alltagstauglich. - Zocken und Therapie vereint – Einhand‑Gaming in der Elektrostimulation‑Therapie
Die Idee ist einfach und wirkungsvoll: Während die gesunde
Hand den Controller bedient, wird die betroffene Seite über FES oder TENS‑Impulse sanft aktiviert. Jede Bewegung im
Spiel wird zur neuronalen Einladung, jede visuelle Rückmeldung zum Feedback für das Gehirn. So entsteht ein Training, das nicht nur Muskeln, sondern auch
Motivation und Selbstwirksamkeit stärkt.
Das Zusammenspiel von Gaming und
Elektrostimulation verbindet zwei Welten – Therapie und Freizeit. Es schafft einen Raum, in dem Rehabilitation nicht nach Arbeit aussieht, sondern nach Freude, Konzentration und Fortschritt. Ein Raum, in dem das Gehirn lernt, sich zu bewegen, während der Mensch einfach spielt. - TENS/EMS Elektroden Platzierung für Fingerbeweglichkeit
Gezielte elektrische Impulse über FES (Funktionelle Elektrostimulation) oder
TENS (Transkutane Nervenstimulation) unterstützen die Aktivierung der Streckmuskeln und die Beruhigung der Beuger. So wird die Fingerbeweglichkeit Schritt für Schritt wieder angebahnt – mit klarer Elektrodenplatzierung, bewusster Bewegungsvorstellung und sensorischer Rückmeldung.