Blutdruckmessen bei Hemiparese

Bei Hemiparese sollte der Blutdruck am gesunden Arm gemessen werden. Falls eine Messung am gelähmten Arm unumgänglich ist, ist dies kontraindiziert, wenn eine Lähmung vorliegt. Die Messung sollte immer am Oberarm erfolgen, da Handgelenkmessungen ungenauer sind, und der Arm dabei auf Herzhöhe gelagert und die Manschette passend ausgewählt werden.  Vorgehen bei Hemiparese Wichtiger Hinweis Bei der Blutdruckmessung … Weiterlesen

Forced-Use-Therapie

Es handelt sich um eine Behandlungsmethode zur Verbesserung der Bewegungsfähigkeit betroffener Gliedmassen nach einer Hirnschädigung. Eingeschränkte Extremitäten werden gezwungen, bestimmte Bewegungen auszuführen. Das stimuliert und stärkt die relevanten Nervenbahnen im Gehirn. Bei der Forced-Use-Therapie handelt es sich um ein intensives Trainingsprogramm für Patient:innen mit einer Hemiparese. Die Therapie umfasst einen Behandlungszeitraum von zwei Wochen und wird … Weiterlesen

Kynotherapie – Hundetherapie

Die Kynotherapie, auch Tiermediation oder «hundegestützte» Therapie genannt, ist ein Zweig der Tiertherapie, bei dem ein sogenannter «Therapiehund» oder «Mediator» zur Therapie von Patienten eingesetzt wird.  Durchgeführt wird diese Therapie in Anwesenheit eines ausgebildeten Therapeuten, der eine Beziehung zwischen Hund und Patient aufbaut. Eingesetzt wird die Kynotherapie ergänzend zu herkömmlichen Therapien. An wen richtet sich die Therapie? Die tiergestützte … Weiterlesen

Paraffinbad-Therapie

Eine Paraffinbad-Therapie wird bei Hemiparese begleitend eingesetzt, um die betroffene Extremität zu wärmen, die Gelenke zu lockern, die Durchblutung zu fördern und Verspannungen zu lindern. Die Hand oder der Fuß wird wiederholt in das warme, geschmolzene Paraffinwachs getaucht, bis eine dicke Schicht entstanden ist, die dann isoliert wird. Nach etwa 15 bis 20 Minuten wird das Paraffin … Weiterlesen

Hippotherapie

Hippotherapie ist eine Form der Krankengymnastik auf neurophysiologischer Basis. Dabei sitzt der Patient in der Gangart Schritt auf dem Pferderücken und das Therapiepferd wird als Medium verwendet, um dreidimensionale Schwingungen auf das Becken des Menschen zu übertragen. Die entstehenden Impulse ermöglichen das Training der Haltungs-, Gleichgewichts- und Stützreaktionen sowie eine Normalisierung der Muskelspannung. Dies erleichtert auch die Bewältigung des Alltags. Ein heilender Effekt … Weiterlesen

Zerebralparese

Eine Zerebralparese ist nicht, wie die Endung „Parese“ vermuten lässt, eine Lähmung. Man versteht unter Zerebralparese ganz allgemein eine Schädigung oder Fehlentwicklung des Gehirns, die vor, während oder nach der Geburt aufgetreten sein kann. Weiterhin kann sie Folge anderer Erkrankungen sein oder durch Unfälle ausgelöst werden. Eine Parese äußert sich in motorischen Störungen, die den … Weiterlesen

Was ist ein Schlaganfall?

Der Schlaganfall (ICD-10 CODE: I60-I64, G45, I69) ist eine plötzlich auftretende Schädigung des Gehirns, die sich durch starke Kopfschmerzen, Lähmungen, Schwindel oder Sprachstörungen bemerkbar macht. Der Grund dafür ist eine Durchblutungsstörung. Diese kann ischämisch (Hirninfarkt) oder hämorrhagisch (Hirnblutung) bedingt sein (Rohkamm 2009). Mit einer Anzahl der Neuerkrankungen (Inzidenz) von 16,9 Millionen Betroffenen pro Jahr weltweit … Weiterlesen

Unterschied Hirnblutung / Schlaganfall

Ein Schlaganfall ist der Oberbegriff für eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn, während eine Hirnblutung eine spezifische Form des Schlaganfalls ist, bei der ein Blutgefäss im Gehirn platzt und Blut ins Hirngewebe austritt. Es gibt also eine Hierarchie: Der Schlaganfall ist die Erkrankung, und die Hirnblutung ist eine der beiden Hauptursachen, die andere ist der ischämische Schlaganfall … Weiterlesen

Elektrotherapie TENS vs EMS

Der Hauptunterschied ist die Zielsetzung: TENS (Transkutane Elektrische Nervenstimulation) dient der Schmerzlinderung, indem es die Nerven zur Blockierung von Schmerzsignalen stimuliert. EMS (Elektrische Muskelstimulation) dient der Muskelstärkung und Rehabilitation, indem es die Muskeln durch elektrische Impulse zur Kontraktion bringt. TENS stimuliert Nerven, EMS Muskeln, obwohl beide elektrische Impulse verwenden und die Elektroden direkt auf der Haut platziert … Weiterlesen

repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS)

Die repetitive transkranielle Magnetstimulation ist ein vielversprechendes Verfahren zur Verbesserung der  Rehabilitation bei Neglect. Sie bietet eine sichere und effektive Möglichkeit, die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit zu fördern und damit die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu verbessern. Positive Effekte nach Behandlungsablauf