24-Stunden-Management: Das Konzept begleitet Patienten den ganzen Tag. Pflegende Angehörige sowie andere Familienmitglieder im selben Haushalt werden einbezogen. Dem Patienten wird die eigene Verantwortlichkeit nähergebracht.
Ganzheitlichkeit: Patienten werden als Individuum in ihrer bio-psycho-sozialen Umwelt betrachtet. Körper, Psyche und soziales Umfeld spielen eine Rolle.
Handlungs- und Zielbezogenheit: Die Therapie wird auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt. Konkrete Ziele mit alltagsrelevantem Nutzen werden erarbeitet.
Theragnostik: Therapeut und Patient sind ein Team. Befundung und Behandlung finden als Interaktion statt. Der Patient arbeitet aktiv mit.
Intake und nicht nur „Input“: Sensomotorischer Erfahrungen werden aktiv aufgenommen. Der verstärkte Gebrauch der betroffenen Körperabschnitte steht im Vordergrund.
Prophylaxe von Sekundärschädigungen: Sekundärschädigungen können zusätzlich zur eigentlichen Schädigung auftreten. Beispiele hierfür sind offene Wunden durch Druckstellen, ungenügende Belüftung der Lunge durch gleichbleibende Positionen, oder Gelenkseinschränkungen. Diese sollen nach Möglichkeit verhindert werden.
