Exergames in der Neurorehabilitation

Exergames in der Neurorehabilitation sind videospielbasierte Trainingsformen, die physische Bewegung (Exercise) mit spielerischen Elementen (Gaming) verbinden, um gezielt kognitive und motorische Funktionen bei neurologischen Erkrankungen (z. B. Schlaganfall, MS) zu verbessern. Sie nutzen Sensoren oder Kameras zur Bewegungserfassung, fördern Neuroplastizität durch Motivation, repetitives Üben und Rückmeldungen. 

Wichtige Aspekte von Exergames in der Neurorehabilitation:

  • Definition & Ziel: Kombination von “Exercise” (Training) und “Gaming” (Spiel) zur therapeutischen Nutzung in der Neurorehabilitation. Ziel ist die Verbesserung von Mobilität, Gleichgewicht und kognitiven Fähigkeiten.
  • Wirkweise: Durch Motivation und Spaß steigern sie die Therapietreue (Adhärenz) und fördern durch repetitive, aufgabenorientierte Bewegungen die Neuroplastizität.
  • Technologie: Der Einsatz erfolgt über Konsolen, Kameras oder spezielle Geräte wie den Dividat Senso oder den ExerCube.
  • Einsatzgebiete: Einsatz bei neurologischen Patienten zur Verbesserung von Gang, Gleichgewicht, Koordination und kognitiven Leistungen.
  • Vorteile: Motivierend, interaktiv, anpassbar an das Leistungsniveau, ermöglicht datenbasiertes Feedback. 

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