Wetterumschwung und Spastik – wie Temperatur das Nervensystem beeinflusst
Nach einer Hirnverletzung reagiert das Nervensystem oft empfindlicher auf äußere Reize. Besonders Wetterumschwünge und Temperaturschwankungen können die Spastik spürbar verändern – manchmal plötzlich, manchmal schleichend.
Kälte lässt Muskeln sich zusammenziehen, Hitze führt zu Erschöpfung, und feuchtwarme Luft kann die Spannung im Körper verstärken. Diese Reaktionen sind keine Schwäche, sondern Zeichen dafür, dass das Nervensystem aktiv versucht, sich anzupassen.
Wer die eigenen Muster erkennt, kann vorbeugen: durch Wärme, Ruhe, Atemkontrolle und Reizschutz. So wird das Wetter nicht zum Gegner, sondern zum Signal für Selbstfürsorge und Anpassung.