
Moderater Kaffeekonsum (ca. 3–5 Tassen täglich) senkt das Schlaganfallrisiko eher, als es zu erhöhen, und gilt nicht als Risikofaktor. Studien zeigen, dass regelmäßige Trinker ein bis zu 20 % geringeres Risiko haben als Nicht-Kaffeetrinker. Erst ab ca. 9–10 Tassen täglich könnte das Risiko wieder leicht steigen.
- Positive Wirkung: Moderate Mengen (3–4 Tassen) wirken sich günstig auf das Herz-Kreislauf-System aus.
- Risikoreduktion: Besonders 2-3 Tassen Kaffee oder Tee können das Schlaganfallrisiko um über 30 % senken.
- Wirkmechanismus: Die positiven Effekte könnten auf antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften des Kaffees zurückzuführen sein.
- Ausnahmen: Bei Schwangerschaft oder schwer einstellbarem Bluthochdruck ist Zurückhaltung geboten.
- Vieltrinker: Das Risiko ist nichtlinear; es ist eine u-förmige Kurve, bei der sowohl kein als auch extrem hoher Konsum (über 7-9 Tassen) ungünstiger sein können als mäßiger Konsum.
Kaffee ist somit in normalen Mengen ein sicheres Genussmittel und Teil einer gesunden Lebensweise zur Schlaganfallprävention