Was bedeutet Tetris-Effekt?

Der «Tetris-Effekt» geht auf das gleichnamige Computerspiel, das 1984 auf den Markt kam, zurück und bezeichnet einen neuropsychologischen Effekt, der dank dem puzzleartigen Spiel entdeckt wurde. Tetris gilt inzwischen als Computerspiel-Klassiker – bis heute ist das Spielprinzip der fallenden Bausteine bekannt. So simple dieses Spiel auch wirken mag, Wissenschaftler fanden dadurch Spannendes heraus. Der «Tetris-Effekt» … Weiterlesen

Das Gehirn

Ihr Gehirn ist wie die zentrale Verarbeitungseinheit oder der Hauptprozessor in einem Computer. Das Gehirn erhält Informationen von den Augen, den Ohren, der Nase, der Haut und anderen Sinnesorganen. Es verarbeitet diese Informationen, erzeugt Gedanken und Ideen und sendet Nachrichten in den Körper. Es sagt Ihren Muskeln zum Beispiel, wie sie sich bewegen müssen, damit … Weiterlesen

Wie wirken sich neue Medien auf das Gehirn aus?

Längst werden Informationen nicht nur im Berufsleben größtenteils elektronisch vermittelt. Wir recherchieren im Internet und in Datenbanken, kommunizieren in virtuellen Netzwerken, per E-Mail und Messenger-Dienst und bilden uns online stetig weiter. Das können wir zu jeder Zeit an jedem Ort – Internet-Zugang, Laptop, Smartphone oder mobile Lesegeräte sind Standard und aus dem Alltag nicht mehr … Weiterlesen

Therapie bei Klonus/Spastik

Klonus ist eine Form von Spastik, bei der Muskeln unwillkürlich, rhythmisch und in schneller Folge zucken und sich dabei abwechselnd an- und entspannen. Er wird oft durch eine Schädigung des oberen Motoneurons verursacht, wie sie beispielsweise bei Multipler Sklerose oder nach einem Schlaganfall vorkommt. Beispiele sind der Fußklonus, bei dem der Fuß beim Aufsetzen rhythmisch auf- … Weiterlesen

Reha-Antrag stellen

Um eine Reha zu beantragen, sprechen Sie zuerst mit Ihrem behandelnden Arzt, der die Notwendigkeit begründet und einen Einweisungsschein ausstellt. Dieser Antrag wird dann in der Regel von der Klinik oder dem Arzt an die zuständige Versicherung (z. B. Krankenkasse oder Unfallversicherung) weitergeleitet, die die Kostengutsprache prüft. Sie können in der Regel auch Ihr Wunsch- und … Weiterlesen

Muskelzuckungen nach Hirnverletzung

Myoklonien sind in den meisten Fällen durch Störungen im ZNS bedingt, können jedoch auch bei Verletzungen peripherer Nerven auftreten. Die Störungen können im ZNS an mehreren Stellen lokalisiert sein, unter anderem kortikal, subkortikal (zum Beispiel im Hirnstamm) oder spinal. Die Behandlung von Myoklonien richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad und umfasst Medikamente, das Beheben der Grunderkrankung, Verhaltenstherapie, Physiotherapie und in bestimmten Fällen auch … Weiterlesen

Persönlichkeitsveränderung nach Schlaganfall

“Die Persönlichkeit eines Menschen ist die Summe aller seiner psychischen Eigenschaften und Verhaltensmuster, die ihm eine individuelle, wesenseigene Identität verleihen. Die Persönlichkeit umfasst das Gefühlsleben ebenso wie die Wahrnehmung, das Denken und die Beziehung zu anderen Personen. Persönlichkeitszüge unterscheiden Menschen voneinander”. Jeder Mensch unterscheidet sich von anderen durch seine ganz eigene Persönlichkeit, die durch Erbanlagen, Erziehung, … Weiterlesen

Spitzfuß nach Schlaganfall

Therapie: Wie lässt sich ein Spitzfuß behandeln?  Konservative Behandlung (ohne Operation)Eine habituelle Spitzfußstellung im Kindesalter kann sich unter Umständen unter dem steigenden Körpergewicht des wachsenden Kindes von selbst korrigieren. Ist dies nicht der Fall, muss der Spitzfuß behandelt werden. Ob eine Therapie nötig ist, sollten Eltern frühzeitig mit dem Arzt besprechen. Solange die Fußfehlstellung nicht … Weiterlesen

Nackenschmerzen nach Schlaganfall

Wie entstehen Schmerzen nach einem Schlaganfall? Schmerzwahrnehmung ist eine Leistung des Gehirns. Bestimmte Hirnregionen sind an der Schmerzverarbeitung beteiligt und integrieren die sensorischen sowie affektiven Wahrnehmungsinhalte zum Gesamterlebnis «Schmerz». Was Menschen als schmerzhaft empfinden, ist also aus mehreren Komponenten zusammensetzt: Alle diese Komponenten werden in unterschiedlichen Bereichen im Gehirn verarbeitet und zum Erlebnis Schmerz zusammengefügt. … Weiterlesen

Schlafstörung nach neurologischer Erkrankung

Ursachen von Schlafstörungen 1. Psychiatrische Erkrankungen Mehr als die Hälfte aller Schlafstörungen sind Vorboten oder Begleitsymptome psychiatrischer Erkrankungen. Bei fast allen schweren Formen können Ein- und Durchschlafstörungen oder das Gefühl, tagsüber nicht erholt zu sein, auftreten. Ganz besonders häufig betroffen sind Patienten mit Depressionen, bei denen neben Ein- und Durchschlafstörungen ganz typisch ein Erwachen in den … Weiterlesen

Nicht-invasive Hirnstimulation (NIBS)

Nicht-invasive Hirnstimulation (NIBS) umfasst Verfahren, die das Gehirn von aussen, also ohne Operation, stimulieren. Beispiele sind die transkranielle Magnetstimulation (TMS), die Magnetfelder nutzt, um Nervenzellen zu aktivieren oder zu hemmen, und die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS), die schwache elektrische Ströme durch Elektroden an der Kopfhaut sendet. Diese Methoden werden in der Forschung und zur Behandlung verschiedener neurologischer und psychiatrischer … Weiterlesen

Was ist ein neurologischer Neglect?

Ein neurologischer Neglect ist eine Aufmerksamkeitsstörung, bei der Betroffene eine Körper- oder Raumhälfte nicht mehr wahrnehmen. Sie wird meist durch einen Schlaganfall verursacht, der zu einer Schädigung des Gehirns führt. Die betroffene Seite ist immer die, die der Hirnschädigung gegenüberliegt; eine Schädigung der rechten Gehirnhälfte führt typischerweise zu einem Vernachlässigen der linken Seite.  Neglect bzw. … Weiterlesen

Was ist Hemiparese?

Die Halbseitenlähmung ist die Lähmung einer Körperhälfte, die vollständig (Hemiplegie) der unvollständig (Hemiparese) ausgeprägt sein kann. Sie ist immer Symptom einer Grunderkrankung wie z. B. eines Schlaganfalls oder einer Schädigung des Gehirns aufgrund anderer Ursachen. Siehe auch :Mit einer Hemiplegie lebenHemiplegie (Glossar)

Basale Stimulation

Basale Stimulation ist eine Pflegemethode, die bei Schlaganfallpatienten eingesetzt wird, um deren gestörte Wahrnehmung, Körperorientierung und Kommunikation zu fördern. Durch gezielte Berührungen, Geräusche, Gerüche und andere taktile oder visuelle Reize werden die Sinne angeregt, was zu einer besseren Körperwahrnehmung, Orientierung und Lebensqualität führen kann. Beispiele sind das sanfte Ausstreichen des Körpers, das Verwenden von Gegenständen … Weiterlesen

Was passiert bei einer Hirnblutung?

Bei einer Hirnblutung reißt ein Blutgefäß im Schädel, wodurch Blut austritt und Hirngewebe schädigt oder durch erhöhten Druck verletzt. Dies ist ein medizinischer Notfall, der sofort behandelt werden muss und zu lebensbedrohlichen Folgen führen kann, wie Schlaganfall, neurologischen Ausfällen, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma. Die Behandlung hängt von der Schwere und Lage der Blutung ab … Weiterlesen