Mobilisation einer Person mit Halbseitenlähmung (Hemiparese/-plegie)

Die Mobilisation einer Person mit Halbseitenlähmung (Hemiparese/-plegie) zielt darauf ab, die Selbstständigkeit durch frühe Aktivierung, oft nach dem Bobath-Konzept, zu fördern. Schlüsselelemente sind die Einbindung der betroffenen Seite, Sitzübungen an der Bettkante, korrektes Aufstehen über die betroffene Seite und die Nutzung von Hilfsmitteln. Sicherheitsaspekte (festes Schuhwerk, Sturzprophylaxe) stehen im Vordergrund.  Grundprinzipien der Mobilisation  Schritt-für-Schritt: Aufsetzen … Weiterlesen

domo.health – Sicherheitsuhr

Wenn es dringend wird, ist domo.go mehr als eine Uhr — es ist eine Rettungsleine. Abgesehen von Notfällen ist sie Ihr täglicher Begleiter für ein proaktives Gesundheitsmanagement mit der kostenlosen domo.health-App. Bleiben Sie in Verbindung, bleiben Sie in Form und vor allem: Bleiben Sie sicher. So funktioniert’s Drücken Sie bei einem Notfall die Uhrentaste, um … Weiterlesen

Antriebslosigkeit nach Schlaganfall

Antriebslosigkeit, oft in Form von Post-Stroke Fatigue (PSF) oder Depression, ist eine häufige Folge nach einem Schlaganfall. Sie resultiert aus erhöhtem Energiebedarf des Gehirns zur Reparatur, körperlichen/kognitiven Schäden oder psychischer Überlastung. Etwa jeder Dritte ist betroffen, wobei Symptome wie tiefe Erschöpfung, Interessensverlust und Müdigkeit oft monatelang anhalten.  Ursachen und Hintergründe Symptome der Antriebslosigkeit Umgang und Hilfsmöglichkeiten … Weiterlesen

Ambulante Pflege – was ist das?

Ambulante Pflege bezeichnet die professionelle pflegerische, medizinische und hauswirtschaftliche Versorgung hilfsbedürftiger Menschen in deren häuslichem Umfeld. Ziel ist es, ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen und pflegende Angehörige zu entlasten. Sie umfasst Grundpflege, Behandlungspflege (nach SGB V) sowie Betreuung.  Kernmerkmale der ambulanten Pflege: Die ambulante Pflege ist oft ein Baustein, um einen … Weiterlesen

24-Stunden-Pflege eine Alternative zum Pflegeheim

Eine 24-Stunden-Pflege (besser: 24h-Betreuung/Live-in) ermöglicht es Pflegebedürftigen, trotz hoher Pflegebedürftigkeit im eigenen Zuhause zu bleiben, was Stress durch Umzüge vermeidet. Betreuungskräfte, meist aus Osteuropa, wohnen im Haushalt, übernehmen Grundpflege und Hauswirtschaft. Sie ist oft eine bezahlbare Alternative zum Heim, erfordert aber die Einhaltung legaler Arbeitszeiten.  Vorteile und Kernaspekte der 24h-Betreuung: Rechtliche und Finanzielle Rahmenbedingungen: Wichtiger … Weiterlesen

Was versteht man unter Telerehabilitation ?

Telerehabilitation ist die medizinische Rehabilitation, die über digitale Kanäle wie Videoanrufe und spezielle Plattformen zu Hause stattfindet, um Patienten nach stationären Aufenthalten weiter zu betreuen oder die Nachsorge zu verbessern, wobei Therapeuten Ferndiagnosen, Trainingsanleitungen und Motivation über Technologien wie Tablets und Apps bereitstellen, was die Therapietreue erhöht und die Versorgungslücken schließt. Sie umfasst Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie … Weiterlesen

Neuro-Reha zuhause

Neuro-Reha zuhause bedeutet, die Rehabilitation neurologischer Erkrankungen direkt im eigenen Umfeld durchzuführen, oft durch mobile Therapeuten oder digitale Tools wie Apps, die Übungen für Logopädie, Kognition und Bewegung vermitteln, damit der Alltag zum Trainingsfeld wird, wobei die Kostenübernahme durch die Krankenversicherung geregelt ist und spezielle Konzepte individuelle Pläne erstellen, um die Selbstständigkeit zu fördern.  Formen der … Weiterlesen

Wesens- / Persönlichkeitsveränderungen nach Schlaganfall

Nach einem Schlaganfall sind Wesens- und Persönlichkeitsveränderungen sehr häufig und äußern sich oft in Depressionen, Reizbarkeit, Apathie, Angst oder Distanzlosigkeit, bedingt durch die Hirnschädigung und die psychische Verarbeitung des Erlebten. Typische Reaktionen sind Stimmungsschwankungen, Aggression, Unruhe, aber auch sozialer Rückzug, was Betroffene und Angehörige stark belastet. Diese Veränderungen sind oft Symptome der Erkrankung und keine böse Absicht, wobei eine Schädigung des … Weiterlesen

Unterschied barrierefrei/rollstühlgängig

“Barrierefrei” ist ein Oberbegriff für uneingeschränkte Nutzbarkeit ohne Hilfe, während rollstuhlgerecht eine spezifischere Stufe ist, die höhere Anforderungen erfüllt, insbesondere durch größere Bewegungsflächen und spezielle Maße (z.B. 150×150 cm) für Rollstuhlfahrer, die über die allgemeine Barrierefreiheit (z.B. 120×120 cm) hinausgehen; jede rollstuhlgerechte Wohnung ist auch barrierefrei, aber nicht jede barrierefreie Wohnung ist rollstuhlgerecht, besonders im privaten Bereich.  Barrierefrei (DIN … Weiterlesen

Online-Börse für barrierefreie Wohnungen

In der Wohnungsbörse (www.procap.ch) finden Sie barrierefreie Wohnungen. Sie können aber auch ein Mietgesuch erfassen, um von einem/r Vermieter/-in gefunden zu werden. Nachdem Sie Ihr Mietgesuch erfasst haben, schalten wir dieses innerhalb von drei Werktagen frei. 6 Minimalanforderungen Wie wissen Vermieter und Mieter, ob eine Wohnung rollstuhlgängig umgebaut werden kann? Um diese Frage zu beantworten, … Weiterlesen

Koordinationsstelle «Leben mit Assis­tenz»

Eine Projektgruppe mit Selbstbetroffenen, An­ge­höri­gen und Fach­leuten trifft sich seit rund drei Jahren zum Thema Le­ben mit Assis­tenz. Zur Ausgangslage des Lebens mit Assistenz: Die Hürden des Zugangs zu Assistenzleistungen sind für Menschen mit Be­hin­derungen nach wie vor sehr hoch. Das System ist zu kompliziert. Die Führung ei­nes KMU und die Rolle als Arbeitgeber:in können … Weiterlesen

“Junge Pflege” was ist das?

“Junge Pflege” ist eine spezialisierte Betreuungsform für pflegebedürftige Menschen unter 60, die in speziellen Wohngemeinschaften oder Wohnformen stattfindet, während Pflegeheime primär auf Senioren ausgerichtet sind, aber oft junge Pflegebedürftige als Notlösung aufnehmen müssen. Der Hauptunterschied liegt in der Altersgruppe und den damit verbundenen Interessen (z.B. Kino statt Sitztanzgruppe), der individuelleren Gestaltung des Alltags und der … Weiterlesen

Alternativen zu Pflegeheim/Institutionen

Wichtig: Eine geschäftsfähige Person darf nicht gegen ihren freien Willen in ein Pflegeheim gebracht werden, selbst dann nicht, wenn die Familie oder das Personal überzeugt sind, dass es „das Beste wäre“. Es gibt durchaus Alternativen! Abhängig vom allgemeinen medizinischen Zustand des Betroffenen sowie dessen Pflegebedarf. Begleitetes oder betreutes Wohnen Betreutes / Service-Wohnen Selbständig Wohnen mit einem … Weiterlesen

Unterschied : Begleitetes-/Betreutes Wohnen

Der Hauptunterschied liegt in der Intensität und Art der Unterstützung: Betreutes Wohnen bietet oft umfassendere, fest integrierte Dienste (Pflege, Hauswirtschaft) in einer betreuten Wohnanlage mit Gemeinschaftsangeboten, während begleitetes Wohnen ambulant ist und meist nur punktuelle, bedarfsgerechte Hilfe durch Fachkräfte zu Hause anbietet, um die Eigenständigkeit zu fördern – die Begriffe werden aber oft synonym oder regional unterschiedlich verwendet. Betreutes Wohnen … Weiterlesen

Kineasthetic für pflegende : Bewegen statt Heben

Kinästhetik ist ein Konzept in der Pflege, das Schlaganfallpatienten durch schonende, angepasste Bewegungsunterstützung mobilisiert, anstatt sie zu heben und zu tragen. Es nutzt das Prinzip der Gewichtsverlagerung, spiralige Bewegungen und die Förderung der Eigenständigkeit durch das Einbeziehen der Bewegungsmuster des Patienten (Strecken, Beugen, Drehen). Ziel ist es, die Eigenaktivität zu erhalten oder zu steigern, die Rehabilitation zu unterstützen … Weiterlesen

Sicheres Transferieren nach Bobath

Sicheres Transferieren nach Bobath bedeutet, die Selbstständigkeit des Patienten zu fördern, indem gezielte Bewegungsabläufe mit korrekter Lagerung und Handpositionierung geübt werden, oft unter Einbezug beider Körperhälften, um Spasmen zu reduzieren und Haltung zu verbessern, wobei der Transfer von der stärker betroffenen Seite unterstützt wird und der Helfer Gewicht verlagert, nicht zieht. Wichtig sind eine gute … Weiterlesen

Transfer an die Bettkante nach Schlaganfall

Der Transfer an die Bettkante nach einem Schlaganfall (Hemiplegie) zielt darauf ab, den Patienten sicher aufzusetzen, um Rumpfstabilität und Kreislauf zu fördern, indem die weniger betroffene Seite genutzt wird und der Patient mit Unterstützung der Pflegekraft über die Kante gedreht wird, wobei er sich mit der gesunden Hand abstützt und die Beine aktiv zum Boden führt. Wichtig sind … Weiterlesen

Schlaganfall-Transfer mit einem Rutschbrett

Ein Schlaganfall-Transfer mit einem Rutschbrett (Transferbrett) erleichtert das sichere Umsetzen zwischen Bett und Rollstuhl, indem es eine Gleitfläche schafft und die Belastung für Patient und Pflegekraft reduziert: Rollstuhl nah heranschieben, Bremsen feststellen, Rutschbrett unter das Gesäß schieben (mindestens ein Drittel auf dem Rollstuhl), Patient beugt sich vor und rutscht mit sanfter Bewegung auf das Brett, … Weiterlesen

Pflege bei Hemiplegie

Lagerung, Therapie und weitere Hilfestellungen für pflegende Angehörige Hirnverletzungen wie Schlaganfall, Hirntumor oder ein Schädel-Hirn-Trauma können verschiedene Folgen nach sich ziehen. Eine der häufigsten ist die Hemiplegie, die vollständige oder nahezu vollständige Lähmung einer Körperhälfte. Für die Betroffenen verändert sich das Leben schlagartig: Beweglichkeit, Sprache, Alltagskompetenz – vieles muss neu gelernt oder kompensiert werden. Angehörige … Weiterlesen