Schlafphasen sind wiederkehrende Zyklen (ca. 90-120 Min.), bestehend aus Einschlafen, Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf (Traumphase). Ein Erwachsener durchläuft diese Phasen 4-5 Mal pro Nacht. Tiefschlaf regeneriert den Körper, während der REM-Schlaf wichtig für die mentale Verarbeitung ist.
Die vier Phasen im Detail:
- Einschlafphase (Phase 1): Übergang vom Wachsein zum Schlaf; Muskeln entspannen sich.
- Leichtschlaf (Phase 2): Puls und Körpertemperatur sinken; der Schlaf ist noch leicht störbar.
- Tiefschlaf (Phase 3-4): Wichtigste Phase für die körperliche Erholung, Zellreparatur und das Immunsystem; schwer weckbar.
- REM-Schlaf (Traumschlaf): Hohe Gehirnaktivität, intensive Träume, schnelle Augenbewegungen, Muskellähmung.
Wichtige Erkenntnisse:
- Verteilung: Zu Beginn der Nacht überwiegt der Tiefschlaf, gegen Morgen werden die REM-Phasen länger.
- Gesamtschlaf: Ein Zyklus dauert ca. 90 bis 120 Minuten.
- Veränderung: Mit dem Alter nimmt der Tiefschlafanteil tendenziell ab


Hat Schlaf Einfluss auf den Blutdruck?
Der Körper regeneriert sich im Schlaf, Wachstumshormone werden dazu ausgeschüttet, die Energiespeicher werden aufgefüllt, das Immunsystem bildet Abwehrstoffe und das Gehirn verarbeitet und speichert Informationen. Im Zuge dieser Aktivitäten sinken der Herzschlag und der Blutdruck in der Nacht
Wie verhält sich der Blutdruck im Schlaf?
Normalerweise sinkt der Blutdruck in der Nacht, er sollte im Schlaf um 10 bis 15 Prozent niedriger sein als am Tag. Bleibt eine solche Absenkung aus (“Non-Dipping”) oder steigt der Blutdruck nachts sogar an, kann das für Betroffene gravierende Folgen haben.

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