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REM-Schlaf

Der REM-Schlaf (Rapid Eye Movement) ist die traumintensive Phase des Schlafzyklus, gekennzeichnet durch schnelle Augenbewegungen, hohe Gehirnaktivität, gesteigerten Puls und eine fast vollständige Entspannung der Muskeln (Atonie). Er tritt meist im letzten Drittel der Nacht auf, dauert etwa 90-120 Minuten und ist essenziell für die emotionale Verarbeitung, Gedächtnisbildung und Kreativität

Wichtige Fakten zum REM-Schlaf:
  • Traumschlaf: In dieser Phase entstehen die lebhaftesten Träume.
  • Paradoxer Schlaf: Das Gehirn arbeitet ähnlich aktiv wie im Wachzustand, während der Körper entspannt ist (verhindert das Ausagieren von Träumen).
  • Physische Anzeichen Schnelle Augenbewegungen unter geschlossenen Lidern, erhöhter Blutdruck, unregelmäßige Atmung.
  • Dauer: Nimmt etwa 20-25% des Gesamtschlafs bei Erwachsenen ein, wobei die Phasen in der zweiten Nachthälfte länger werden.
  • Funktion: Verarbeitung von Emotionen, Gedächtniskonsolidierung (Festigung des Gelernten) und Regeneration des Gehirns.
Die REM-Schlafphase folgt typischerweise auf die Tiefschlafphase und wird oft als “paradoxer Schlaf” bezeichnet, da sich die hohe Gehirnaktivität nicht im Bewegungsverhalten widerspiegelt. Ein Mangel an REM-Schlaf kann sich auf das Gedächtnis und die psychische Ausgeglichenheit auswirken.