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BDNF

Brain-derived neurotrophic factor (BDNF) ist ein essenzielles Protein und Wachstumsfaktor, der das Überleben, Wachstum und die Vernetzung von Neuronen im Gehirn fördert. Als „Dünger für das Gehirn“ spielt es eine Schlüsselrolle bei der synaptischen Plastizität, dem Lernen und dem Gedächtnis. Ein niedriger BDNF-Spiegel wird mit Depressionen, Stress, Alzheimer und Demenz assoziiert.
Kernfakten zu BDNF:
  1. Steigerung: Körperliche Aktivität (Ausdauersport), ausgewogene Ernährung, Lernen, Antidepressiva (SSRI/SNRI), Sonnenlicht.
  2. Senkung: Chronischer Stress, Schlafmangel, ungesunde Ernährung (hoher Zucker-/Fettanteil).
  • Klinische Bedeutung: Niedrige Werte stehen in Verbindung mit Depressionen, Angststörungen, Burnout, kognitivem Abbau und Neurodegeneration (Alzheimer).
  • Genetik: Ein spezifischer Polymorphismus im BDNF-Gen ist mit einem höheren Risiko für psychische Erkrankungen verbunden.
Steigerung durch Lebensstil:
Eine Verbesserung des BDNF-Spiegels kann durch regelmäßigen Sport, eine ausgewogene Ernährung mit Omega-3-Fettsäuren und Zink sowie Stressmanagement erreicht werden.