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Magnesium

Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff, der über 600 Enzyme reguliert, die Muskel- und Nervenfunktion unterstützt, Knochen stärkt und Müdigkeit verringert. Es hilft bei Krämpfen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck und Stress. Nahrungsergänzungsmittel wie Magnesiumcitrat sind effektiv. Vorteile und Funktionen von Magnesium Muskeln & Nerven: Unerlässlich für Kontraktion und Entspannung, beugt Krämpfen vor. Energie: Aktiviert Enzyme im Energiestoffwechsel, reduziert Müdigkeit. Herz & Kreislauf: Unterstützt den … Weiterlesen

Magnetresonanztomographie (MRI)

Eine MRI (Magnetresonanztomographie, engl. Magnetic Resonance Imaging) ist ein schmerz- und strahlungsfreies bildgebendes Verfahren, das mithilfe starker Magnetfelder und Radiowellen detaillierte Schnittbilder des Körperinneren erzeugt. Diese Methode ist besonders gut zur Darstellung von Weichteilstrukturen wie dem Gehirn, der Wirbelsäule, Gelenken und inneren Organen geeignet und kommt ohne Röntgenstrahlen aus. Metallische Gegenstände und bestimmte Implantate können jedoch eine Durchführung … Weiterlesen

Magnetresonanztomographie (MRT)

MRT steht für Magnetresonanztomographie, auch bekannt als Kernspintomographie oder MRI. Es ist ein bildgebendes Verfahren, das starke Magnetfelder und Radiowellen nutzt, um detaillierte Schichtbilder des Körpers zu erstellen, ohne Röntgenstrahlen einzusetzen. Diese Methode ist besonders gut für die Darstellung von Weichteilen wie Organen, Muskeln, Gelenken, dem Gehirn und der Wirbelsäule geeignet und wird zur Diagnose von Krankheiten … Weiterlesen

Mamillarkörper

Die Mamillarkörper (Corpora mamillaria) sind zwei kleine, paarige, brustwarzenähnliche Strukturen an der Hirnbasis (Zwischenhirn/Diencephalon, Hypothalamus). Sie sind Teil des limbischen Systems und fungieren als wichtige Schaltstelle im Papez-Kreis für episodisches Gedächtnis und Lernvorgänge, wobei sie Fasern vom Hippocampus über den Fornix erhalten. Wichtige Fakten zu den Mamillarkörpern: Lage: Sie befinden sich an der Unterseite des Hypothalamus, … Weiterlesen

maskierte Bluthochdruck

Der maskierte Bluthochdruck (maskierte Hypertonie) ist ein Phänomen, bei dem die Blutdruckwerte in der Arztpraxis unauffällig sind, im Alltag zu Hause oder nachts jedoch bedenklich ansteigen. Da dies beim Routinecheck oft nicht auffällt, bleibt der Bluthochdruck lange unerkannt, obwohl er das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle massiv erhöht.Symptome und UrsachenOft verspüren die Betroffenen keine direkten … Weiterlesen

maskierten Hypertonie

Bei der maskierten Hypertonie ist der Blutdruck in der Arztpraxis unauffällig, jedoch im Alltag oder nachts erhöht. Betroffene wiegen sich in falscher Sicherheit, wodurch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt. Oft sind jüngere, gestresste Menschen betroffen. Wesentliche Fakten zur maskierten Hypertonie: Definition: Praxisblutdruck liegt unter ≤ 130/80 mmHg, während die Werte bei Belastung, Stress oder zu … Weiterlesen

Mean Cell Volume

Das Mean Cell Volume (MCV) bedeutet auf Deutsch Mittleres korpuskuläres Volumen oder mittleres Erythrozyten-Einzelvolumen. Es beschreibt die durchschnittliche Größe der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Dieser Wert wird bei der Blutuntersuchung (kleines Blutbild) genutzt, um Anämien (Blutarmut) zu klassifizieren und deren Ursachen zu identifizieren. 

Mean Corpuscular Hemoglobin

Der Mean Corpuscular Hemoglobin (MCH) wird im Deutschen als mittleres korpuskuläres Hämoglobin oder mittlerer Hämoglobingehalt der Erythrozyten bezeichnet. Er gibt die durchschnittliche Menge an Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) in einem einzelnen roten Blutkörperchen an. Der MCH-Wert ist ein wichtiger Parameter im Blutbild zur Unterscheidung verschiedener Formen von Anämien (Blutarmut). 

mechanische Thrombektomie

Die mechanische Thrombektomie (MT) ist ein hocheffektives, minimalinvasives Verfahren zur Entfernung von Blutgerinnseln (Thromben) aus großen Blutgefäßen, primär bei akutem Schlaganfall. Ein Katheter wird meist über die Leiste bis zum Verschluss geführt, um das Gerinnsel mittels Stent-Retriever oder Aspiration zu entfernen.

Medulla oblongata

Die Medulla oblongata wird im Deutschen als verlängertes Mark bezeichnet. Sie ist der unterste Teil des Hirnstamms und stellt den Übergang vom Gehirn zum Rückenmark dar. Das verlängerte Mark ist entscheidend für lebenswichtige Funktionen wie die Steuerung von Atmung, Blutdruck und Herzschlag. Funktionen und Aufbau Steuerzentrale: Sie reguliert grundlegende, unwillkürliche Funktionen wie Atmung, Blutdruck und Herzfrequenz. Reflexzentrum: Sie enthält Reflexzentren … Weiterlesen

Medulla oblongata

Die Medulla oblongata, kurz MO, ist der am weitesten kaudal gelegene Teil des Gehirns, der sich zwischen dem Pons (Brücke) und dem Rückenmark befindet. Er bildet zusammen mit dem Pons und dem Kleinhirn das Rhombencephalon und ist eine Steuerzentrale vieler Vitalfunktionen und Reflexe.

Melancholie

Melancholie ist eine schwermütige, nachdenkliche Stimmung, oft geprägt von bittersüßer Traurigkeit, Sehnsucht und einer Neigung zur Reflexion. Sie wird als ein Zustand zwischen Schmerz und Schönheit empfunden, der nicht zwingend krankhaft ist, aber in antriebslose Phasen übergehen kann. Der Begriff stammt von der „schwarzen Galle“, die laut antiker Lehre für Schwermut sorgt. Merkmale und Ursprung der … Weiterlesen

Melatonin

Melatonin ist ein Hormon, das der Körper selbst in der Zirbeldrüse produziert, um den Schlaf-Wach-Rhythmus zu steuern. Es wird bei Dunkelheit ausgeschüttet und fördert den Schlaf, während Licht die Produktion hemmt. Synthetisch hergestelltes Melatonin wird als Nahrungsergänzungsmittel oder verschreibungspflichtiges Medikament zur kurzfristigen Behandlung von Schlafstörungen wie Jetlag oder Insomnie eingesetzt. Funktionen und Wirkung Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus: Melatonin … Weiterlesen

Meningen

Meningen sind die drei bindegewebigen Hüllen, die das Gehirn und das Rückenmark umschließen und schützen. Sie bestehen aus der äußersten Dura mater, der mittleren Arachnoidea mater und der innersten Pia mater. Zu den Funktionen gehören der mechanische Schutz vor Stößen, die Formstabilität des Gehirns und die Versorgung des zentralen Nervensystems.   Aufbau und Funktionen Dura mater:  Die äußerste, harte … Weiterlesen

Meningitis

Meningitis ist eine Entzündung der Hirnhäute. Ursache sind meist Viren oder Bakterien. Es handelt sich dabei um einen medizinischen Notfall und kann innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden. Eine sofortige ärztliche Vorstellung ist notwendig.  

Metakognition

Metakognition ist das „Denken über das Denken“, also die Fähigkeit, eigene Denkprozesse, Lernstrategien und Emotionen zu reflektieren, zu überwachen und zu steuern. Sie umfasst Wissen über eigene kognitive Fähigkeiten und die Selbstregulation beim Lernen. Sie steigert die Lernleistung, fördert eigenständiges Lernen und hilft, negative Gedankenspiralen zu durchbrechen. Kernkomponenten der Metakognition: Wissen über Kognition: Verständnis der eigenen … Weiterlesen

Mikroglia

Mikroglia sind die spezialisierten Immunzellen (Gewebsmakrophagen) des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark), die etwa 10–15 % der Gliazellen ausmachen. Sie fungieren als Wächter, die durch Phagozytose (Fressen) Ablagerungen und Krankheitserreger beseitigen, Synapsen formen und bei Verletzungen eine Entzündungsreaktion starten. Hauptfunktionen und Eigenschaften: Wächterfunktion: Im Ruhezustand tasten sie mit verästelten Fortsätzen ständig ihre Umgebung ab. Aktivierung: Bei Infektionen oder … Weiterlesen

mmHg

mmHg steht für „Millimeter-Quecksilbersäule“ und ist die Standardeinheit zur Messung des Blutdrucks (systolisch/diastolisch) sowie anderer Körperflüssigkeitsdrücke. Es beschreibt den statischen Druck, den eine Quecksilbersäule von 1 mm Höhe ausübt, und entspricht etwa 133,3 Pascal. Die Einheit ist historisch bedingt, aber in der Medizin noch zulässig. 

Mononeuropathie

Eine Mononeuropathie ist die Schädigung eines einzelnen peripheren Nervs, die zu Schmerzen, Taubheit, Kribbeln oder Muskelschwäche im Versorgungsgebiet dieses Nervs führt, oft verursacht durch Druck (wie beim Karpaltunnelsyndrom), Verletzungen, Diabetes oder Infektionen, wobei Diagnose (EMG, NLG) und Ursachenbehandlung entscheidend sind. Es gibt auch die Multiple Mononeuropathie (Mononeuritis multiplex), die mehrere Nerven betrifft, und die Polyneuropathie, bei der viele … Weiterlesen

Monospastik

Monospastik ist die spastische Lähmung eines einzelnen Arms oder Beins. Es handelt sich um eine Form der Spastik, die nur eine Extremität betrifft und durch eine Schädigung des zentralen Nervensystems verursacht wird. Was Monospastik bedeutet: Mono: Steht für „einzeln“ oder „allein“. Spastik: Bezeichnet eine erhöhte Muskelspannung und Steifheit, die willkürliche Bewegungen erschwert. Auswirkung: Es ist die … Weiterlesen