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Wake-up Stroke

Ein Wake-up-Stroke (WUS) ist ein ischämischer Schlaganfall, der sich unbemerkt während des Schlafs ereignet, wobei die Symptome erst beim Erwachen bemerkt werden. Etwa 20-30 % aller Schlaganfälle fallen in diese Kategorie, was die Akutbehandlung (wie die Thrombolyse) aufgrund des unklaren Zeitpunkts erschwert. Dank spezieller MRT-Bildgebung (DWI-FLAIR-Mismatch) können geeignete Patienten identifiziert werden. Wichtige Fakten zum Wake-up-Stroke: Definition: Der Schlaganfall ereignete … Weiterlesen

Wernicke-Gang

Der “Wernicke-Gang” (genauer: Wernicke-Mann-Gangbild) beschreibt ein pathologisches Gangmuster, bei dem das betroffene Bein nach einer Hirnschädigung (oft Schlaganfall) nicht normal nach vorne gezogen werden kann, sondern seitlich im Halbkreis (Zirkumduktion) geführt wird, weil die Kniebeugung (Flexion) fehlt und das Bein nachgeschleift wird. Es ist ein Zeichen einer spastischen Lähmung (Hemiparese) auf der dem Schlaganfall gegenüberliegenden Seite, verbunden … Weiterlesen

Wiedereingliederung

Die Wiedereingliederung (oft als „Hamburger Modell“ bezeichnet) ist eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme, die Arbeitnehmer nach längerer Krankheit stufenweise an ihren Arbeitsplatz zurückführt. Sie dient der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, wobei der Mitarbeiter während des Prozesses offiziell arbeitsunfähig bleibt und die Arbeitszeit schrittweise steigert.