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ICP-Wert (Hirndruck)

Ein ICP-Wert bezeichnet den intrakraniellen Druck (Hirndruck), also den Druck im Schädelinneren, der durch das Blut, das Hirn und den Liquor (Hirnwasser) verursacht wird. Die Normalwerte variieren nach Alter, aber bei gesunden Erwachsenen liegt der Wert meist unter 10 mmHg; Werte über 20 mmHg gelten als erhöht, da sie zu einer Minderdurchblutung des Gehirns führen können.  Was ist der … Weiterlesen

infantile Zerebralparese

Die infantile Zerebralparese (ICP/CP) ist eine nicht-fortschreitende Bewegungsstörung, die durch eine Schädigung des unreifen Gehirns vor, während oder kurz nach der Geburt entsteht. Sie führt zu dauerhaften Störungen des Haltungs- und Bewegungsapparates, oft mit Spastik, Muskelschwäche und Koordinationstörungen. Die Ursachen sind vielfältig, die Ausprägung reicht von mild bis schwer. Kernfakten zur Infantilen Zerebralparese Ursachen: Sauerstoffmangel bei der Geburt, Hirnfehlbildungen, … Weiterlesen

INR

Die International Normalized Ratio (INR) ist ein weltweit standardisierter Laborwert zur Messung der Blutgerinnungszeit, insbesondere bei der Einnahme von Gerinnungshemmern wie Marcumar. Ein INR-Wert um 1,0 ist normal, während bei einer Therapie meist Werte zwischen 2,0 und 3,5 angestrebt werden, um Thrombosen zu verhindern.

INR-Einstellung

Die INR-Einstellung (International Normalized Ratio) überwacht die Blutgerinnung unter Einnahme von Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Marcumar). Der Zielbereich liegt meist bei 2,0–3,0, bei Herzklappen oft 2,5–3,5. Regelmäßige Kontrollen (oft selbst gemessen) und eine gleichmäßige Vitamin-K-Zufuhr sind essenziell, um Blutungen oder Thrombosen zu vermeiden. 

Insomnie

Insomnie, oder Schlaflosigkeit, ist eine krankhafte Schlafstörung, bei der Betroffene Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen haben oder zu früh aufwachen. Diese Schlafprobleme treten mindestens dreimal pro Woche über mindestens einen Monat auf und führen zu Tagesmüdigkeit, Konzentrationsproblemen und Beeinträchtigungen im Alltag. Im Gegensatz zu gelegentlichen Schlafstörungen sind die Folgen bei einer Insomnie erheblich und beeinträchtigen die … Weiterlesen

Insulin

Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird und den Blutzuckerspiegel senkt. Es wirkt wie ein Schlüssel, der den Zucker (Glukose) aus dem Blut in die Körperzellen transportiert, wo er als Energie genutzt wird. Bei einem Mangel oder einer Fehlfunktion von Insulin entsteht Diabetes mellitus, der oft mit der externen Gabe von Insulin behandelt wird.  … Weiterlesen

Interferenz

In der Neurologie und Psychologie beschreibt Interferenz die Störung von Informationsverarbeitungsprozessen durch überlagernde oder konkurrierende Inhalte, was zu Gedächtnisproblemen (Vergessen) oder Verhaltensbeeinträchtigungen führt, wie z.B. bei der Störung des Gedächtnisses (neue Infos stören alte) oder der affektiven Interferenz (Angst blockiert Verhalten). Es kann auch ein Begriff für die Überlagerung elektrischer Signale sein, wie im Elektromyogramm (EMG). … Weiterlesen

Intrakraniell

Intrakraniell bedeutet “innerhalb des Schädels”. Der Begriff wird zur Bezeichung von Strukturen oder Prozessen verwendet, die innerhalb der Schädelhöhle, also in dem von den Schädelknochen gebildeten Hohlraum liegen.

intrazerebrale Blutung

Eine intrazerebrale Blutung ist eine Blutung im Hirngewebe, die eine Form des Schlaganfalls ist und oft durch Bluthochdruck verursacht wird. Die Symptome umfassen plötzliche Kopfschmerzen, neurologische Ausfälle, Bewusstseinsstörungen und können je nach Größe und Ort der Blutung variieren. Die Behandlung konzentriert sich auf die Stabilisierung, Blutdruckkontrolle und das Stoppen der Blutung, gegebenenfalls durch neurochirurgische Eingriffe, und die Diagnose … Weiterlesen

Invasiv

“Invasiv” bedeutet “eindringend” und wird in verschiedenen Kontexten verwendet, wie in der Medizin für Eingriffe, die in den Körper eindringen, und im Naturschutz für gebietsfremde Arten, die heimische Ökosysteme gefährden. Im weiteren Sinne kann es auch das Eindringen von Tumoren in umliegendes Gewebe oder die Ausbreitung von Krankheitserregern beschreiben.   Diagnostik und Therapie: Invasive medizinische Verfahren dringen mit … Weiterlesen

Ipsilateral

Ipsilateral ist ein anatomischer Begriff, der bedeutet, dass sich zwei Körperteile oder Strukturen auf derselben Körperseite befinden (aus dem Lateinischen ipse = selbst, latus = Seite). Es dient der präzisen Lagebeschreibung, etwa wenn eine Verletzung am linken Bein und eine Schwellung am linken Arm (ipsilateral) vorliegen. Das Gegenteil ist kontralateral. Wichtige Fakten zu Ipsilateral: Bedeutung: Auf derselben Seite gelegen. Anwendung: Findet Verwendung in Anatomie, Neurologie … Weiterlesen

Ischämie

Eine Ischämie ist eine oft mit Schmerzen verbundene Minderdurchblutung oder ein vollständiger Durchblutungsausfall eines Gewebes, eines Körperteils oder Organs, der zu einer Funktionsstörung führen kann.

ischämischer Infarkt

Ein ischämischer Infarkt (Hirninfarkt) ist mit ca. 80-85% die häufigste Form des Schlaganfalls, verursacht durch eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn. Ein Blutgerinnsel (Thrombus/Embolie) oder Arterienverkalkung verschließt ein Gefäß, was zu Sauerstoffmangel und absterbendem Hirngewebe führt. Symptome (Lähmungen, Sprachstörungen) erfordern sofortige Behandlung (Notruf 112).