Blutdruck Management

Der Blutdruck ist ein bedeutender Faktor für den Gesundheitszustand des Herz-Kreislauf-Systems. Erhöhte Werte können auf ernsthafte Erkrankungen wie Herzkrankheiten oder ein Risiko für Schlaganfall hinweisen. Die regelmässige Überwachung des Blutdrucks ist daher entscheidend für die Prävention und Früherkennung von kardiovaskulären Gesundheitsproblemen. Blutdruck Definition Damit das Blut durch die Blutgefässe zu den Organen und den Geweben … Weiterlesen

Geruchstraining nach einem Schlaganfall

Ein gezieltes Geruchstraining nach einem Schlaganfall kann helfen, den beeinträchtigten Geruchssinn durch Stimulation der Riechrezeptoren wiederherzustellen. Es wird empfohlen, über 6–9 Monate hinweg zweimal täglich intensiv an vier verschiedenen, starken Düften (z. B. Rose, Nelke, Eukalyptus, Zitrone) für je 10 Sekunden zu riechen.  Wichtige Informationen zum Geruchstraining: Hintergrund:Ein Schlaganfall kann die Riechbahnen im Gehirn schädigen. … Weiterlesen

Riechstörungen nach einem Schlaganfall

Riechstörungen nach einem Schlaganfall, wie vermindertes Riechvermögen (Hyposmie) oder völliger Verlust (Anosmie), betreffen bis zu ein Drittel der Patienten und beruhen auf Schädigungen in den Verarbeitungsbereichen des Gehirns. Auch Geruchshalluzinationen (Phantosmie) sind häufiger. Eine Rehabilitation kann die Funktion oft verbessern, wobei Heilungschancen variieren.  Wichtige Aspekte der Riechstörung nach Schlaganfall: Empfehlungen:Es ist ratsam, einen HNO-Arzt aufzusuchen, um … Weiterlesen

Tagesgestaltung nach neurologischen Erkrankung

Die Tagesgestaltung nach einer neurologischen Erkrankung (z.B. Schlaganfall, MS, Hirnverletzung) erfordert eine feste Struktur, ausgewogene Ruhepausen, gezielte (Ergo-)Therapien und aktivierende Maßnahmen zur Förderung der Selbstständigkeit. Ein strukturierter Alltag mit Einbezug betroffener Körperseiten, bewusster Ernährung und Reizminimierung (Lärm, Licht) hilft, Überforderung zu vermeiden und die Rehabilitation zu unterstützen.  Grundpfeiler der Tagesstruktur: Tagesablauf gestalten: Unterstützungsangebote: Die individuelle … Weiterlesen

Kann das Gehirn Schmerzen empfinden?

Bei Kopfschmerzen scheint der Schmerz direkt in meinem Gehirn zu pochen. Aber es werden doch auch Operationen am Gehirn bei vollem Bewusstsein durchgeführt. Kann das Gehirn also überhaupt Schmerzen empfinden? Das Gehirn selbst empfindet keinen Schmerz. Was es generell für eine Schmerzweiterleitung braucht, ist ein in den schmerzempfindlichen Geweben befindlicher Rezeptor. Dabei handelt es sich um … Weiterlesen

Agoraphobie (Angststörung) nach neurologischen Erkrankung

Agoraphobie nach einer neurologischen Erkrankung (z.B. Schlaganfall, MS, Epilepsie) entsteht oft durch Panikattacken, die aus Angst vor Kontrollverlust oder Schwindel an bestimmten Orten (Menschenmengen, Alleinsein) resultieren. Betroffene meiden Situationen, in denen Flucht schwierig erscheint, was den Aktionsradius stark einschränkt. Eine frühzeitige, kombinierte Behandlung aus Psychotherapie und ggf. Medikation ist entscheidend.  Wichtige Aspekte bei Agoraphobie nach neurologischen … Weiterlesen

Kopfschmerzen sind nicht gleich Kopfschmerzen

Kopfschmerzen sind Schmerzempfindungen im Kopf-, Nacken- oder Gesichtsbereich, oft verursacht durch Stress, Verspannungen oder Flüssigkeitsmangel. Die häufigsten Arten sind Spannungskopfschmerzen (drückend) und Migräne (pulsierend, oft mit Übelkeit). Hilfe bieten Ruhe, viel Trinken, Pfefferminzöl oder Schmerzmittel, während Entspannung und Sport vorbeugen.  Hier sind die wichtigsten Aspekte zu Kopfschmerzen: Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei häufigen … Weiterlesen

Arten von Schwindel

Schwindel wird hauptsächlich in Drehschwindel (Umgebung dreht sich), Schwankschwindel (Boden schwankt), Liftschwindel (Aufzuggefühl) und Benommenheitsschwindel unterschieden. Er entsteht oft durch Störungen im Gleichgewichtsorgan (vestibulär), psychischen Stress, Herz-Kreislauf-Probleme oder Halswirbelsäulen-Verspannungen (HWS-Schwindel). Häufige Formen sind der gutartige Lagerungsschwindel, Morbus Menière und psychogener Schwindel.  Die wichtigsten Schwindelarten im Überblick: Die Diagnose erfolgt oft durch Augenbewegungsanalysen (Nystagmus) und die Art des … Weiterlesen

Stigmatisierung neurologischer Erkrankungen

Die Stigmatisierung neurologischer Erkrankungen ist weit verbreitet und führt oft zu einer “zweiten Krankheit” aus Ausgrenzung und Scham. Über 90 % der Betroffenen erleben Stigmatisierung, besonders bei unsichtbaren Symptomen (wie ME/CFS, Schmerz, MS), was zu sozialem Rückzug, Arbeitsplatzproblemen und Misstrauen in der medizinischen Versorgung führt.  Wesentliche Aspekte der Stigmatisierung: Formen der Stigmatisierung: Wege zur Reduzierung: Die … Weiterlesen

Schwindel nach Schlaganfall

Morbus Menière nach einem Schlaganfall (ischämischer Infarkt oder Blutung im Kleinhirn/Hirnstamm) kann als Folgeerscheinung auftreten, da Durchblutungsstörungen das Innenohr schädigen oder neurologische Gleichgewichtsbahnen stören. Typisch sind anfallsartiger Drehschwindel, einseitiger Tinnitus, Hörverlust und Übelkeit.  Wichtige Aspekte bei Menière nach Schlaganfall: Es ist essenziell, die neuen Symptome neurologisch und HNO-ärztlich abzuklären, um die genaue Ursache zu differenzieren Schwindel … Weiterlesen

Das Leben nach einem Schlaganfall zurück erkämpfen

Das Leben nach einem Schlaganfall zurückzukämpfen erfordert enorme Geduld, Motivation und eine intensive, meist langjährige Rehabilitation (Physio-, Ergo-, Logopädie). Dank der Plastizität des Gehirns sind Fortschritte oft auch Jahre später noch möglich. Wichtig sind das Setzen kleiner Ziele, der Rückhalt durch Familie/Selbsthilfegruppen und die Arbeit an der Selbstständigkeit.  Schlüsselaspekte für den Weg zurück ins Leben: … Weiterlesen

Rückgewinnung von Motivation und Lebenswille

Die Rückgewinnung von Motivation und Lebenswille nach einer neurologischen Erkrankung (z.B. Schlaganfall, MS, Parkinson) erfordert einen strukturierten, geduldigen Ansatz, der kleinen Schritten, Selbstfürsorge, sozialer Unterstützung und der Neubewertung persönlicher Ziele Priorität einräumt. Entscheidend sind die Annahme der neuen Lebenssituation, das Feiern kleiner Erfolge und die Nutzung therapeutischer Hilfe zur Überwindung antriebsloser Phasen. Wichtige Maßnahmen zur … Weiterlesen

Hemianopsie (Halbseitenblindheit)

Hemianopsie (Halbseitenblindheit) ist ein meist durch Schlaganfälle oder Hirntumore verursachter, oft senkrecht begrenzter Ausfall einer Gesichtsfeldhälfte. Betroffene sehen auf beiden Augen nur eine Seite (homonym) oder die äußeren Bereiche nicht. Symptome umfassen Leseschwierigkeiten, Hindernisse übersehen und Orientierungsprobleme. Therapiert wird durch Kompensationstraining (Sakkaden) oder spezialisierte Prismenbrillen.  Wichtige Fakten zur Hemianopsie: Die Erkrankung beeinträchtigt die Mobilität und Alltagskompetenz (z.B. beim … Weiterlesen

Warum eine angepasste Therapie für Menschen mit Handicap kein Luxus ist!

Psychotherapie hilft Menschen, wenn es ihnen seelisch schlecht geht. Kurz gesagt: Wer körperlich krank ist, geht zum Arzt – wer psychisch krank ist, geht zum Psychotherapeuten. Psychische Erkrankungen können sehr unterschiedlich aussehen. Sie unterscheiden sich in Art, Dauer und Schwere. Viele kennen Depressionen oder Suchterkrankungen, aber auch Angststörungen, Traumafolgestörungen oder starke Belastungsreaktionen gehören dazu. Was … Weiterlesen

Verwirrtheit nach einer neurologischen Erkrankung

Verwirrtheit nach einer neurologischen Erkrankung (z.B. Schlaganfall, Hirnblutung) oder Operation ist oft ein Delir (akuter Verwirrtheitszustand), das Stunden bis Tage nach dem Ereignis auftreten kann. Betroffene sind desorientiert, unruhig oder apathisch, zeigen Aufmerksamkeitsstörungen und Halluzinationen. Es ist meist reversibel, erfordert aber schnelle medizinische Behandlung und Zuwendung.  Wichtige Informationen zu Verwirrtheitszuständen (Delir): Tipp für Angehörige:Angehörige können entscheidend helfen, … Weiterlesen

Faszikulationen

Faszikulationen (unwillkürliches Muskelzucken) zum Beispiel nach einem Schlaganfall oder anderer neurologischer Erkrankung können durch geschädigte Nervenbahnen, Spastik oder als Teil des Regenerationsprozesses (Muskeln „wachen auf“) auftreten. Oft sind sie harmlos, können aber auch Anzeichen von Tremor, Klonus oder neurologischen Störungen sein. Eine neurologische Abklärung zur Diagnose ist wichtig.  Ursachen und Zusammenhänge Wichtige Maßnahmen Hinweis: Diese Informationen … Weiterlesen

Schlaganfall bei Frauen: Warum wir genauer hinsehen müssen

​Ein Schlaganfall trifft nur ältere Männer? Ein gefährlicher Irrtum. Statistisch gesehen erleiden zwar mehr Männer einen Schlaganfall, doch Frauen sterben häufiger an den Folgen und tragen oft schwerere Beeinträchtigungen davon. ​Der Hauptgrund dafür ist so simpel wie erschreckend: Die Symptome bei Frauen werden oft nicht rechtzeitig erkannt – weder von den Betroffenen selbst noch von … Weiterlesen

Meditation nach einem Schlaganfall 

Meditation nach einem Schlaganfall fördert die neurokognitive Regeneration, verbessert die Schlafqualität, reduziert Stress und kann bei der Rehabilitation der Gliedmaßen unterstützen. Geeignet sind Achtsamkeitsübungen, Yoga oder Qigong, die oft im Sitzen oder Liegen praktiziert werden können. Sie helfen, den Geist zu beruhigen und die Konzentration zu steigern.  Vorteile und Ansätze der Meditation nach Schlaganfall: Es ist … Weiterlesen

Schmerzen nach einem Schlaganfall

Schmerzen nach einem Schlaganfall sind häufig, treten oft wochen- bis monatelang verzögert auf und umfassen zentrale neuropathische Schmerzen (brennend, einschießend, oft gegenüberliegend) sowie spastische Schmerzen (Muskelsteifheit) oder Schulter-Arm-Schmerzen. Typische Schmerzmittel helfen meist nicht; stattdessen werden oft Antidepressiva (Amitriptylin) oder Antikonvulsiva (Gabapentin) eingesetzt.  Hier sind die wichtigsten Aspekte zu Schmerzen nach einem Schlaganfall: Es ist wichtig, diese … Weiterlesen

Neuromodulatorische Verfahren

Neuromodulatorische Verfahren sind reversible, meist minimal-invasive neurochirurgische Methoden, die chronische Schmerzen oder Funktionsstörungen durch elektrische Impulse (Neurostimulation) oder Medikamentenpumpen behandeln. Statt Nerven zu zerstören (wie bei läsionellen Methoden), modulieren sie Nervensignale im Gehirn, Rückenmark oder an peripheren Nerven, oft wenn andere Therapien versagen. Hauptformen neuromodulatorischer Verfahren: Vorteile und Ablauf: