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Pädiatrisch

“Pädiatrischen” ist die dekliniert Form des Adjektivs zu Pädiatrie (Kinderheilkunde), welches sich mit der Lehre, Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten sowie Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen beschäftigt; es beschreibt also etwas, das kinderärztlich oder kinderheilkundlich ist, wie z. B. pädiatrische Notfälle, die Pädiatrische Intensivstation oder pädiatrische Erkrankungen. Was bedeutet es? Wortursprung: Vom Altgriechischen paidiatriké téchne („kinderärztliche Kunst“), von pais (Kind) und iatros (Arzt). Fachgebiet: Es … Weiterlesen

Palmarflexion

Palmarflexion (oder Beugung der Handfläche) ist die anatomische Bewegung, bei der die Hand in Richtung der Handinnenfläche (der volaren oder ventralen Seite) gebeugt wird, wodurch der Winkel zwischen Handfläche und Unterarm verringert wird, ähnlich dem “nach unten Beugen” des Handgelenks, um die Handfläche dem Unterarm anzunähern.  Was es ist: Eine Beugung (Flexion) der Hand in Richtung der … Weiterlesen

Pankreas

Das Pankreas ist die Bauchspeicheldrüse, ein keilförmiges Drüsenorgan im oberen Bauchbereich, das sowohl für die Verdauung als auch für die Hormonproduktion zuständig ist. Es produziert Verdauungsenzyme (exokrine Funktion) für die Spaltung von Nährstoffen und Hormone wie Insulin (endokrine Funktion) zur Regulation des Blutzuckerspiegels.  Definition: Das Pankreas (Bauchspeicheldrüse) ist eine wichtige Drüse, die hinter dem Magen liegt und … Weiterlesen

Paraparese

Eine Paraparese ist eine inkomplette Lähmung, die zwei parallele Körperteile betrifft, meistens die Beine. Sie führt zu einer Schwäche in beiden Beinen, aber im Gegensatz zur Paraplegie ist die Lähmung nicht vollständig. Ursachen können eine Schädigung des Rückenmarks durch Verletzungen, Entzündungen oder degenerative Erkrankungen sein.  Was ist eine Paraparese? Definition:  Eine inkomplette Lähmung zweier paralleler Extremitäten, in der … Weiterlesen

Paraspastik

Paraspastik ist eine spastische Lähmung, die durch eine Schädigung des zentralen Nervensystems entsteht und die beidseitige Muskulatur der Beine betrifft. Sie äußert sich durch eine erhöhte Muskelspannung (Spastik), die zu Steifheit und verkrampften Bewegungen führt und die Beine in ihrer Funktion beeinträchtigt. Eine Paraspastik ist eine Form der sogenannten Paraparese, bei der eine Schädigung der Pyramidenbahn vorliegt.   Definition und Ursachen … Weiterlesen

Parasympathikus

Der Parasympathikus ist ein Teil des vegetativen Nervensystems, der für Ruhe, Erholung und Verdauung zuständig ist. Er wird oft als „Ruhenerv“ bezeichnet und ist der Gegenspieler des Sympathikus, der für Kampf- oder Flucht-Reaktionen (Stressreaktion) verantwortlich ist. Seine Funktionen umfassen die Verlangsamung von Herz- und Atemfrequenz, die Förderung der Verdauung und die Steuerung von Entspannungs- und Regenerationsprozessen im Körper.   … Weiterlesen

parasympathische Nervensystem

Das parasympathische Nervensystem, auch als „Ruhenerv“ bezeichnet, ist ein Teil des vegetativen Nervensystems, das für Ruhe, Erholung und Regeneration zuständig ist. Es wirkt als Gegenspieler des sympathischen Nervensystems, fördert Stoffwechselprozesse, senkt Herzfrequenz und Atemfrequenz und stärkt die Verdauung.  Hauptfunktionen Ruhe und Erholung: Das parasympathische System versetzt den Körper in einen Ruhezustand, der für den Aufbau von … Weiterlesen

parasympathische Nervensystem

Das parasympathische Nervensystem, auch als Parasympathikus oder „Ruhenerv“ bezeichnet, ist ein Teil des vegetativen Nervensystems, der hauptsächlich für Entspannung, Regeneration und Stoffwechselprozesse in Ruhephasen zuständig ist. Es senkt den Herzschlag und die Atmung, regt die Verdauung an und unterstützt den Aufbau von Energiereserven, indem es den Gegenspieler-Effekt zum Sympathikus ausübt. Funktionen und Wirkungsweise Funktion: Es steuert Funktionen wie Herzschlag, … Weiterlesen

Parkinson

Parkinson ist eine chronisch fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die durch den fortschreitenden Verlust von Nervenzellen im Gehirn verursacht wird, was zu einem Mangel am Botenstoff Dopamin führt. Dies äußert sich primär in Bewegungsstörungen wie Zittern (Tremor), verlangsamten Bewegungen (Bradykinese), Muskelsteifheit (Rigor) und Gleichgewichtsstörungen. Die Krankheit betrifft häufig das extrapyramidal-motorische System und kann je nach Ursache als idiopathisches, genetisches, atypisches … Weiterlesen