Taktil
Taktile Wahrnehmung bezeichnet den Tast- und Empfindungssinn, über den Reize wie Berührung, Druck, Temperatur und Schmerz wahrgenommen werden.
Taktile Wahrnehmung bezeichnet den Tast- und Empfindungssinn, über den Reize wie Berührung, Druck, Temperatur und Schmerz wahrgenommen werden.
Testosteron ist das wichtigste männliche Sexualhormon und anaboles Steroid, das eine Schlüsselrolle in der Entwicklung männlicher Geschlechtsmerkmale, der Förderung der Muskelmasse, der Knochendichte und der Produktion von roten Blutkörperchen spielt.
Die Tetraplegie bezeichnet die komplette Lähmung beider Arme und beider Beine. Aufgrund einer Quetschung oder Durchtrennung des Rückenmarks im Halswirbelbereich wird der Muskulatur das Empfinden für Schmerz, Druck oder Temperatur genommen und sie kann weder angespannt noch bewegt werden.
Die Tetraplegie bezeichnet die komplette Lähmung beider Arme und beider Beine. Aufgrund einer Quetschung oder Durchtrennung des Rückenmarks im Halswirbelbereich wird der Muskulatur das Empfinden für Schmerz, Druck oder Temperatur genommen und sie kann weder angespannt noch bewegt werden.
Tetraspastik ist eine spastische Lähmung aller vier Extremitäten (beide Arme und beide Beine). Sie ist eine Form der spastischen Tetraparese und entsteht durch eine Schädigung des zentralen Nervensystems, die zu einer dauerhaft erhöhten Muskelspannung führt. Zusätzlich kann auch die Hals- und Rumpfmuskulatur betroffen sein. Merkmale Betroffene Bereiche: Alle vier Gliedmaßen, also beide Arme und beide Beine. Zusätzliche Beeinträchtigung: Häufig sind auch … Weiterlesen
Der Thalamus ist ein Kerngebiet des Zwischenhirns, das als wichtigste Umschaltstation für fast alle Sinneseindrücke (außer dem Geruchssinn) dient, die auf dem Weg zur Großhirnrinde sind. Er wird oft als „Tor zum Bewusstsein“ bezeichnet, da er sensorische Informationen filtert und weiterleitet. Der Thalamus ist nicht nur für sensorische Informationen zuständig, sondern spielt auch eine Rolle … Weiterlesen
Thrombolyse ist eine medizinische Behandlung, die darauf abzielt, Blutgerinnsel mit Hilfe von Medikamenten aufzulösen, um die normale Blutzirkulation wiederherzustellen. Sie wird hauptsächlich bei akuten Ereignissen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Lungenembolie eingesetzt, um Gewebeschäden zu minimieren. Das Ziel ist es, die Blutgefäße wieder zu eröffnen und ist besonders dann wirksam, wenn sie frühzeitig nach Auftreten der Symptome beginnt. So … Weiterlesen
Eine Thrombose ist ein Blutgerinnsel, das ein Blutgefäß, meist eine Vene, verschließt. Häufig betroffen sind die tiefen Beinvenen, was zu Symptomen wie Schwellung, Schmerzen, Wärme und bläulicher Verfärbung führen kann. Ein Blutgerinnsel kann sich lösen und mit dem Blutstrom zu lebensbedrohlichen Embolien wie einer Lungenembolie führen, die Symptome wie Atemnot und Brustschmerzen verursacht. Symptome Die Symptome variieren … Weiterlesen
Ein Thrombus ist ein medizinischer Fachbegriff für ein Blutgerinnsel, das sich innerhalb eines Blutgefäßes bildet. Er kann in Arterien oder Venen auftreten und den Blutfluss behindern, was zu einer Thrombose führt. Wenn sich der Thrombus löst und an eine andere Stelle im Körper gespült wird, kann dies eine Embolie verursachen. Entstehung und Ursachen Ein Thrombus entsteht durch die Blutgerinnung, oft … Weiterlesen
Thyroxin ist eine nicht-proteinogene α-Aminosäure mit der Summenformel C15H11I4NO4. Das Thyroxin-Molekül enthält vier Iod-Atome (Tetraiodthyronin), daher auch die Bezeichnung T4. Es entsteht durch Iodierung aus der Aminosäure Tyrosin.
Die TMS (Transkranielle Magnetstimulation) ist ein nicht-invasives Verfahren, bei dem Magnetfelder genutzt werden, um Nervenzellen im Gehirn zu stimulieren oder zu hemmen. Bei der Epilepsiebehandlung kann TMS eingesetzt werden, um die Anpassungsfähigkeit des Gehirns zu fördern und eine Linderung der Symptome zu bewirken, ist aber auch mit Risiken verbunden, wie der Auslösung eines epileptischen Anfalls, was eine sorgfältige … Weiterlesen
In der Medizin bezieht sich Tonus auf den Spannungszustand von Muskeln, Organen oder Gefäßen. Der Muskeltonus ist die Grundspannung, die für Haltung und Bewegung unerlässlich ist; eine Störung kann zu erhöhter Spannung (Hypertonus) oder zu verminderter Spannung (Hypotonus) führen. Ein weiterer medizinischer Begriff ist Hypertonie, eine krankhafte Erhöhung des Drucks oder der Spannung, die beispielsweise bei Bluthochdruck oder erhöhter … Weiterlesen
Das Tourette-Syndrom ist eine neuropsychiatrische Erkrankung, die durch das gleichzeitige Auftreten von motorischen und vokalen Tics gekennzeichnet ist. Diese Tics sind unwillkürliche, plötzliche Bewegungen oder Lautäußerungen, die sich oft durch ein vorangehendes Spannungsgefühl ankündigen. Die Symptome beginnen meist in der Kindheit, können sich im Erwachsenenalter bessern, aber auch zu einer lebenslangen Einschränkung führen. Symptome und … Weiterlesen
Eine transitorische ischämische Attacke (TIA), auch „Streifung“ genannt, ist eine vorübergehende Durchblutungsstörung des Gehirns, die zu plötzlichen, aber kurzzeitigen neurologischen Ausfällen führt. Sie entsteht durch eine temporäre Blockade eines Blutgefäßes, ist aber im Gegensatz zu einem Schlaganfall ohne bleibende Hirnschädigung und die Symptome klingen meist innerhalb einer Stunde wieder ab. Eine TIA gilt als ernstzunehmendes Warnsignal für einen … Weiterlesen
Die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) ist ein nicht-invasives Verfahren, bei dem schwache Gleichströme über Elektroden auf der Kopfhaut durch das Gehirn geleitet werden, um die neuronale Aktivität zu modulieren. Sie wird hauptsächlich bei Depressionen und chronischen Schmerzen, wie Fibromyalgie, eingesetzt, kann aber auch bei Schlaganfall, Migräne und Tinnitus zur Anwendung kommen. Die Methode gilt als gut … Weiterlesen
Transkranielle Magnetstimulation (TMS) Die TMS (Transkranielle Magnetstimulation) ist ein nicht-invasives Verfahren, bei dem Magnetfelder genutzt werden, um Nervenzellen im Gehirn zu stimulieren oder zu hemmen. Bei der Epilepsiebehandlung kann TMS eingesetzt werden, um die Anpassungsfähigkeit des Gehirns zu fördern und eine Linderung der Symptome zu bewirken, ist aber auch mit Risiken verbunden, wie der Auslösung eines epileptischen Anfalls, was … Weiterlesen
Als Tremor wird eine Bewegungsstörung mit unwillkürlichen, streng rhythmischen und sich wiederholenden Kontraktionen antagonistischer Muskelgruppen bezeichnet.
Trepanation ist eine medizinische Prozedur, bei der ein Loch in einen Knochen, am häufigsten in den Schädel, gebohrt wird, um Druck zu lindern, Flüssigkeit abzulassen oder Zugang zum Inneren zu schaffen. Während die Schädel-Trepanation eine der ältesten bekannten Operationen der Menschheit ist (zur Druckentlastung oder zum Vertreiben böser Geister), wird der Begriff heute auch für Eingriffe … Weiterlesen
Trijodthyronin (T3) ist ein wichtiges Schilddrüsenhormon, das den Stoffwechsel und Wachstumsprozesse im Körper steuert. Es wird größtenteils außerhalb der Schilddrüse aus dem Hormon Thyroxin (T4) gebildet und ist die biologisch wirksamste Form der Schilddrüsenhormone. Veränderungen der T3-Werte im Blut können auf eine Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion hinweisen, die Ärzte durch Messung des Wertes von freiem Trijodthyronin (fT3) feststellen. Funktion und Bedeutung Stoffwechselregulation: T3 ist essentiell für … Weiterlesen
Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die über die Nahrung aufgenommen werden muss. Sie ist eine wichtige Vorstufe für die Herstellung der Botenstoffe Serotonin und Melatonin sowie für das Vitamin B3 (Niacin). Tryptophan ist für viele lebenswichtige Prozesse wichtig, darunter die Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus, die Beeinflussung der Stimmung und die Bildung … Weiterlesen