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Erythrozyten

Erythrozyten, oder rote Blutkörperchen, sind zelluläre Bestandteile des Blutes, die Sauerstoff (O2cap O sub 2𝑂2) von der Lunge ins Gewebe transportieren und Kohlendioxid (CO2cap C cap O sub 2𝐶𝑂2) zurückführen. Sie enthalten den roten Farbstoff Hämoglobin, besitzen keinen Zellkern und leben etwa 120 Tage, bevor sie in Milz und Leber abgebaut werden. Sie machen 99% aller Blutzellen aus.


Wichtige Fakten zu Erythrozyten: 

  • Funktion: Hauptaufgabe ist der Sauerstofftransport mittels des Eisen-haltigen Proteins Hämoglobin. Sie sind zudem am CO2-Transport und der Pufferung des pH-Wertes beteiligt.
  • Bildung (Erythropoese): Die Bildung erfolgt im Knochenmark und wird durch das Hormon Erythropoetin (EPO) aus der Niere gesteuert
  • Normwerte: Im Blut eines Erwachsenen finden sich ca.
    4−5×10124 minus 5 cross 10 to the 12th power

    4−5×1012

    (4–5 Millionen) pro Mikroliter (μlmu l𝜇𝑙).

  • Abweichungen:
    • Erythropenie (zu wenig): Führt zu einer Anämie (Blutarmut), oft verursacht durch Eisenmangel, was zu Müdigkeit und Leistungsminderung führt.
    • Polyglobulie (zu viele): Eine erhöhte Anzahl kann auf Herzerkrankungen oder Lungenprobleme hinweisen.

  • Lebensdauer: Nach ca. 120 Tagen werden die Erythrozyten aus dem Verkehr gezogen und abgebaut. 
Die Anzahl der Erythrozyten wird routinemäßig im kleinen Blutbild bestimmt.