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Post-Stroke Fatigue

Post-Stroke Fatigue (PSF) ist eine häufige, oft monatelang anhaltende, lähmende Müdigkeit und Erschöpfung nach einem Schlaganfall, die nicht durch Schlaf verschwindet. Sie tritt bei über 30% der Betroffenen auf und beeinträchtigt den Alltag durch extremen Energiemangel sowie erhöhte Stresssensibilität. Die Behandlung umfasst Pacing (Energiesparen), Reha-Anpassungen und ärztliche Abklärung.
Wichtige Informationen zu Post-Stroke Fatigue (PSF)
  • Definition: PSF, ist ein subjektives Gefühl von übermäßiger Erschöpfung und Energielosigkeit, das unabhängig vom Schweregrad des Schlaganfalls auftreten kann.
  • Symptome: Neben extremer Müdigkeit treten oft Konzentrationsschwächen, Antriebslosigkeit und eine verringerte Belastbarkeit auf.
  • Unterschied zu normaler Müdigkeit: PSF, erläutert auf schlaganfallbegleitung.de, ist anhaltend und bessert sich nicht durch Ruhepausen oder Schlaf.
  • Dauer: Sie kann Wochen bis über ein Jahr anhalten.
Ursachen und Risikofaktoren
  • Gehirnschädigung: Der Stoffwechsel im Gehirn ist verändert, und der Körper benötigt mehr Energie für alltägliche Aufgaben.
  • Begleitfaktoren: Psychische Faktoren wie Depressionen, Schlafstörungen (z. B. Schlafapnoe) oder Infektionen können die Fatigue verstärken.
Tipps zur Bewältigung (Management)
  • Pacing: Strukturierung des Tages mit festen Ruhepausen, um Erschöpfung vorzubeugen.
  • Rehabilitation: Langsame Steigerung der Aktivität unter Anleitung von Physio- und Ergotherapeuten.
  • Schlafhygiene: Für einen geregelten Schlafrhythmus sorgen.
  • Ernährung: Ausgewogene Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Betroffene sollten bei starker Einschränkung ihren Hausarzt oder Neurologen aufsuchen.