Anosognosie
Anosognosie ist eine hirnorganisch bedingte Unfähigkeit, die eigene Erkrankung, Behinderung oder körperliche Einschränkungen (wie Lähmungen oder Gedächtnisverluste) zu erkennen oder wahrzunehmen. Betroffene verhalten sich, als sei ihre Beeinträchtigung nicht vorhanden, was keine psychische Verweigerung, sondern Teil der neurologischen Störung ist. Sie tritt oft bei Schlaganfällen, Demenz oder frontotemporaler Demenz (FTD) auf. Kernmerkmale und Symptome: Mangelnde Einsicht: Patienten … Weiterlesen