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Pharyngeale Elektrostimulation

Bei der pharyngealen elektrischen Stimulation (PES) wird ein dünner Katheter, der mit einem Paar bipolarer Ringelektroden bestückt ist, über die Nase eingeführt. Es erfolgt eine elektrische Reizung des Zungengrunds und der Pharynxhinterwand, um so über die Fazilitation afferenter Bahnen neuromodulatorisch auf das Schlucknetzwerk einzuwirken. Dabei soll sich u.a. die Menge des Neuropeptids «Substanz-P» erhöhen, die als Biomarker nachgewiesen werden kann. Durch die Steigerung der Substanz-P mittels pharyngealer Elektrostimulation soll die Sensibilität im Rachen- und Kehlkopfbereich und dadurch auch die Schluckfunktion verbessert werden.