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Aneurysma

Ein Aneurysma ist eine lokale Aussackung eines Blutgefäßes, die sich aufgrund einer Schwächung oder Schädigung der Gefäßwand entwickelt. Aneurysmen können überall im Körper auftreten. Neben der Hauptschlagader (Aorta) sind besonders häufig die Blutgefäße des Gehirns betroffen.

Anopsie

Anopsie (wörtlich für “Unkenntnis” oder “Erkenntnislosigkeit”) bezeichnet den Verlust der Sehkraft, der entweder vollständig oder partiell sein kann. Der Begriff wird meist als Bestandteil komplexerer Fachbegriffe wie Hemianopsie (halbseitiger Ausfall des Gesichtsfeldes) oder Quadrantenanopsie (Ausfall eines Viertels des Gesichtsfeldes) verwendet. Ursachen können Schädigungen des Sehnervs, des Gehirns (z. B. nach einem Schlaganfall) oder des Sehnervenzentrums sein. Arten von Anopsien … Weiterlesen

Anosmie

Anosmie ist der vollständige Verlust des Geruchssinns, oft begleitet von Geschmacksstörungen. Ursachen sind meist virale Infekte (COVID-19), chronische Nebenhöhlenentzündungen oder Polypen. Behandelt wird ursächlich, oft mit kortisonhaltigen Nasensprays/Tabletten, Operationen oder intensivem Riechtraining über Monate.

Anosognosie

Anosognosie ist eine hirnorganisch bedingte Unfähigkeit, die eigene Erkrankung, Behinderung oder körperliche Einschränkungen (wie Lähmungen oder Gedächtnisverluste) zu erkennen oder wahrzunehmen. Betroffene verhalten sich, als sei ihre Beeinträchtigung nicht vorhanden, was keine psychische Verweigerung, sondern Teil der neurologischen Störung ist. Sie tritt oft bei Schlaganfällen, Demenz oder frontotemporaler Demenz (FTD) auf. Kernmerkmale und Symptome: Mangelnde Einsicht: Patienten … Weiterlesen

Antikoagulationstherapie

Die Antikoagulationstherapie ist eine medizinische Behandlung zur Hemmung der Blutgerinnung durch Medikamente (“Blutverdünner”), um gefährliche Blutgerinnsel (Thrombosen, Embolien) zu verhindern oder zu behandeln. Sie wird bei Vorhofflimmern, nach Operationen, bei Herzklappenprothesen oder tiefen Venenthrombosen eingesetzt. Wichtigste Nebenwirkung ist ein erhöhtes Blutungsrisiko.

Antikonvulsiva

Antikonvulsiva, auch bekannt als Antiepileptika, sind Medikamente zur Behandlung und Vorbeugung epileptischer Anfälle, indem sie die Übererregbarkeit von Nervenzellen im Gehirn hemmen. Sie blockieren Ionenkanäle oder verstärken hemmende Neurotransmitter. Neben Epilepsie werden sie oft bei neuropathischen Schmerzen (z.B. Gabapentin, Pregabalin) eingesetzt.

Antioxidantien

Antioxidantien sind chemische Verbindungen, die den Körper vor Schäden durch “freie Radikale” schützen. Sie neutralisieren diese reaktiven Moleküle, die durch Stoffwechselprozesse, aber auch durch äußere Einflüsse wie Rauchen, UV-Strahlung und Umweltgifte entstehen. Freie Radikale können Zellschäden verursachen, die zur Alterung und der Entstehung von Krankheiten beitragen, und Antioxidantien helfen, dies zu verhindern.  Wirkungsweise Radikalfänger: Antioxidantien fangen freie … Weiterlesen