Spasmus
Als Spasmus bzw. Krampf bezeichnet man eine nicht willkürlich herbeigeführte, starke, andauernde Kontraktion einzelner Muskeln oder Muskelgruppen, die mit Schmerzen verbunden sein kann.
Als Spasmus bzw. Krampf bezeichnet man eine nicht willkürlich herbeigeführte, starke, andauernde Kontraktion einzelner Muskeln oder Muskelgruppen, die mit Schmerzen verbunden sein kann.
Spastik, auch Spastizität genannt, ist eine neurologische Erkrankung, bei der die Muskelspannung erhöht ist und es zu unkontrollierbaren Verkrampfungen kommt. Sie ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom einer Schädigung des zentralen Nervensystems, zum Beispiel nach einem Schlaganfall, bei Multipler Sklerose oder einer Rückenmarksverletzung. Die Behandlung ist langfristig und umfasst Physiotherapie, Ergotherapie, Medikamente, Orthesen und ggf. Operationen, um … Weiterlesen
Spastik, auch Spastizität genannt, ist eine neurologische Erkrankung, bei der die Muskelspannung erhöht ist und es zu unkontrollierbaren Verkrampfungen kommt. Sie ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom einer Schädigung des zentralen Nervensystems, zum Beispiel nach einem Schlaganfall, bei Multipler Sklerose oder einer Rückenmarksverletzung. Die Behandlung ist langfristig und umfasst Physiotherapie, Ergotherapie, Medikamente, Orthesen und ggf. Operationen, um … Weiterlesen
“Spatium subarachnoideum” bedeutet auf Deutsch Subarachnoidalraum oder Subarachnoidalspalt; dies ist der Raum zwischen den Hirnhäuten Arachnoidea (Spinnwebenhaut) und Pia mater (weiche Hirnhaut), der die Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) enthält und wichtige Blutgefäße beherbergt. Er wird auch als äußerer Liquorraum bezeichnet und ist entscheidend für den Schutz des Gehirns. Definition: Ein spaltförmiger Raum zwischen der mittleren (Arachnoidea) und inneren (Pia mater) Hirnhaut. … Weiterlesen
Die Spiegeltherapie ist eine neurologische Reha- und Schmerztherapie, bei der ein Spiegel verwendet wird, um eine betroffene Gliedmaße durch das Spiegelbild der gesunden Seite zu „ersetzen“. Sie wird hauptsächlich nach Schlaganfällen, bei Phantomschmerzen oder zur Linderung von Schmerzen eingesetzt, da sie dem Gehirn eine Illusion der Bewegung vermittelt, die motorische Funktionen, Wahrnehmung und Schmerzen verbessern kann. … Weiterlesen
Unter einem Spikeprotein, kurz Spike, versteht man ein aus der Virushülle herausragendes Glykoprotein. Diese Virusproteine ermöglichen dem Virus, an passende Rezeptoren seiner bevorzugten Wirtszelle zu binden.
“Spinal” ist ein Adjektiv, das sich auf die Wirbelsäule oder das Rückenmark bezieht und „dornförmig“ bedeutet. Es wird in medizinischen Begriffen wie Spinalanästhesie (Betäubung des Rückenmarks für eine Operation) oder Spinalkanalstenose (Verengung des Wirbelkanals) verwendet. Es beschreibt auch Erkrankungen, die vom Rückenmark ausgehen, wie die spinale Muskelatrophie. Medizinische Bedeutung Wirbelsäule: Der Begriff bezieht sich auf die Wirbelsäule, den knöchernen Schutz des Rückenmarks. … Weiterlesen
Der Spinalkanal ist der knöcherne Kanal innerhalb der Wirbelsäule, der das empfindliche Rückenmark und die Nervenwurzeln schützt und beherbergt; eine Verengung dieses Kanals, die Spinalkanalstenose, übt Druck auf das Nervengewebe aus und verursacht Schmerzen, Kribbeln oder Schwäche in Armen und Beinen, oft verstärkt durch Stehen und Gehen, und ist meist eine altersbedingte Verschleißerscheinung. Aufbau und Funktion Lage: … Weiterlesen
Spiraldynamik ist ein anatomisch begründetes Bewegungs- und Therapiekonzept, das auf dem natürlichen, spiralförmigen Bauplan des menschlichen Körpers basiert, um gesunde Bewegungsmuster zu fördern, Fehlhaltungen zu korrigieren und Schmerzen zu lindern. Es vermittelt eine “Gebrauchsanweisung” für den Körper, indem es das Prinzip der dreidimensionalen, spiralförmigen Bewegung von Kopf bis Fuß lehrt, um Stabilität, Beweglichkeit und Koordination zu verbessern … Weiterlesen
Spiralige Bewegungen beschreiben das natürliche, dreidimensionale Verschrauben von Körperteilen, die sich spiralförmig um eine Achse winden, wie beim Gehen, wo Becken und Brustkorb gegensinnig rotieren, um Gleichgewicht und Stabilität zu erzeugen und Energie zu speichern. Es ist ein anatomisches Prinzip, das bei korrekter Ausführung effiziente Bewegung und Gesundheit fördert (Spiraldynamik), während parallele Bewegungen oft Fehlbelastungen verursachen können, … Weiterlesen
Spironolacton ist ein kaliumsparendes Diuretikum und ein Aldosteron-Antagonist. Es wird zur Behandlung von Bluthochdruck, Ödemen (Wassereinlagerungen) bei Herzinsuffizienz oder Leberzirrhose sowie bei primärem/sekundärem Hyperaldosteronismus eingesetzt. Durch die Blockierung von Aldosteronrezeptoren fördert es die Ausscheidung von Wasser und Natrium, bewahrt dabei jedoch Kalium. Typische Dosierungen liegen bei 25 bis 100 mg, oft 100-200 mg bei Antiandrogen-Therapie.
Spitex steht für „spitalexterne Hilfe und Pflege“ und umfasst Dienstleistungen, die Menschen jeden Alters zu Hause pflegen, betreuen und unterstützen, wenn diese krank, behindert, alt oder in einer schwierigen Lebenssituation sind. Ziel ist es, die Selbstständigkeit zu erhalten und den Verbleib im vertrauten Umfeld zu ermöglichen
Ein Spitzfuß ist eine Fußfehlstellung, bei der die Ferse beim Gehen den Boden nicht berührt. Der Fuß ist in der Fußwurzel nach unten gebeugt (Plantarflexion), sodass der Betroffene auf den Zehenspitzen läuft. Die Ursachen können angeboren oder erworben sein, wie z. B. verkürzte Wadenmuskeln oder neurologische Erkrankungen, die zu einer Verkrampfung (Spastik) der Wadenmuskulatur führen. Mögliche Folgen sind eingeschränkte Beweglichkeit … Weiterlesen
Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) sind die am häufigsten eingesetzten Antidepressiva zur Behandlung von Depressionen, Angst-, Panik- und Zwangsstörungen sowie PTBS. Sie erhöhen den Serotoninspiegel im Gehirn, gelten als gut verträglich, haben aber Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schlafstörungen, sexuelle Funktionsstörungen oder innere Unruhe. Wichtige Fakten zu SSRI: Wirkstoffe: Zu den gängigsten SSRI gehören Citalopram, Escitalopram, Sertralin, Fluoxetin, Fluvoxamin und Paroxetin. Wirkmechanismus: Sie blockieren den Serotonin-Transporter (SERT) im synaptischen … Weiterlesen
Eine Stammganglienblutung (auch Basalganglienblutung) ist eine Blutung in den tiefen Hirnstrukturen der Stammganglien, die meist durch hohen Blutdruck (arterielle Hypertonie) verursacht wird und die häufigste Form einer spontanen Hirnblutung darstellt; sie wird oft als “loco typico” Blutung bezeichnet, da sie dort typischerweise auftritt. Definition: Eine Blutung, die in den Stammganglien (Basalganglien) im Gehirn stattfindet, eine Region, die … Weiterlesen
Eine Stenose ist eine krankhafte Verengung von Blutgefäßen, Hohlorganen oder Körperkanälen, die den normalen Fluss von Flüssigkeiten oder Nerven behindert. Sie kann angeboren oder erworben sein, beispielsweise durch Arteriosklerose, Entzündungen oder Tumore. Je nach Ort kann eine Stenose zu verschiedenen Beschwerden führen, wie z. B. Durchblutungsstörungen, Schmerzen oder Schlaganfällen. Was eine Stenose ist Eine Verengung in Körperstrukturen wie Blutgefäßen, … Weiterlesen
Ein Stent ist eine künstliche, röhrenförmige Gefäßstütze aus Metall oder Kunstfasern, die in ein verengtes oder verschlossenes Blutgefäß (oder ein anderes Hohlorgan) eingesetzt wird, um es dauerhaft offen zu halten und den Blutfluss zu ermöglichen. Die Implantation erfolgt meist im Rahmen eines Herzkatheter-Eingriffs unter lokaler Betäubung, bei dem ein Ballon die Verengung erweitert und der Stent dann … Weiterlesen
Stigmatisierung ist die soziale Abwertung, Unterscheidung und Ausgrenzung von Individuen oder Gruppen aufgrund bestimmter, oft negativ bewerteter Merkmale. Dieser Prozess, basierend auf Vorurteilen und Stereotypen, führt zu Diskriminierung, sozialer Isolation und vermindertem Selbstwertgefühl. Stigmen können psychische Erkrankungen, physische Merkmale oder soziale Zustände betreffen und Betroffene massiv belasten.
Stottern ist eine neurologisch bedingte Sprechstörung, die durch unfreiwillige Blockierungen, Verlängerung von Lauten und Wiederholung von Lauten charakterisiert ist. Die Unflüssigkeiten werden vom Stotternden wahrgenommen und antizipiert. Der Stotternde weiß genau, was er sagen möchte, aber er ist in diesem Moment nicht in der Lage, dieses eine Wort flüssig zu sprechen, obwohl er problemlos ein anderes Wort sprechen oder dieses Wort zu … Weiterlesen
Eine Stroke Unit, auch Schlaganfallstation genannt, ist eine spezialisierte Station in einem Krankenhaus, die auf die intensive und schnelle Akutbehandlung von Schlaganfallpatienten spezialisiert ist. Das interdisziplinäre Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten überwacht die Patienten kontinuierlich, um lebensrettende Maßnahmen einzuleiten und eine frühzeitige Rehabilitation zu beginnen. Hauptmerkmale einer Stroke Unit Spezialisierte Akutbehandlung: Es handelt sich um eine Station, … Weiterlesen