A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Z

Generalisierte Angststörung

Die Generalisierte Angststörung (GAS) ist durch chronische, übermäßige und schwer kontrollierbare Sorgen über alltägliche Ereignisse gekennzeichnet, die mindestens 6 Monate anhalten. Betroffene leiden unter ständiger Anspannung und Ängsten (z.B. um Gesundheit, Finanzen), oft begleitet von körperlichen Symptomen wie Muskelverspannungen, Herzrasen oder Konzentrationsschwäche. Behandelt wird sie effektiv mit Psychotherapie (oft Kognitive Verhaltenstherapie) und ggf. Medikamenten (SSRI/SNRI).
Kernmerkmale der Generalisierten Angststörung:
  • Symptome: Exzessives Grübeln, Nervosität, Reizbarkeit, Muskelverspannungen, Schlafstörungen und psychosomatische Beschwerden wie Magenprobleme.
  • Dauer & Ausmaß: Die Sorgen sind nicht auf eine spezifische Situation begrenzt, sondern „generalisiert“ (allgemein) und dauern oft über Monate oder Jahre an, was den Alltag stark beeinträchtigt.
  • Ursachen: Eine Kombination aus genetischen Faktoren, Gehirnaktivität (weniger entspannungsfördernde Botenstoffe) und Umwelteinflüssen wird angenommen.
  • Behandlung: Der Goldstandard ist die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT), unterstützt durch Medikamente (wie SSRI, SNRI, Pregabalin).
Typische Anzeichen und Verhaltensweisen:
  • Ständige Sorge, dass Angehörigen etwas zustoßen könnte oder finanzielle Katastrophen eintreten.
  • Hohes Bedürfnis nach Rückversicherung (häufige Nachfragen).
  • Schwierigkeiten, Unsicherheiten zu ertragen und ständiges „Katastrophisieren“.
Abgrenzung: Im Gegensatz zu Panikstörungen treten bei der GAS selten plötzliche Panikattacken auf; stattdessen handelt es sich um einen konstanten, zermürbenden Angstzustand.
Hinweis: Wenn Sie vermuten, unter einer Angststörung zu leiden, suchen Sie bitte einen Arzt oder Psychotherapeuten auf