Metakognition ist das „Denken über das Denken“, also die Fähigkeit, eigene Denkprozesse, Lernstrategien und Emotionen zu reflektieren, zu überwachen und zu steuern. Sie umfasst Wissen über eigene kognitive Fähigkeiten und die Selbstregulation beim Lernen. Sie steigert die Lernleistung, fördert eigenständiges Lernen und hilft, negative Gedankenspiralen zu durchbrechen.
Kernkomponenten der Metakognition:
- Wissen über Kognition: Verständnis der eigenen Lernprozesse, Stärken und Schwächen.
- Regulation von Kognition: Aktive Planung, Überwachung und Bewertung des eigenen Denkens und Lernens.
Die drei Phasen metakognitiver Regulation:
- Planung: Strategiewahl und Zeiteinteilung vor einer Aufgabe.
- Überwachung (Monitoring): Während der Aufgabe prüfen, ob das Verständnis ausreicht.
- Bewertung (Evaluation): Nachbereitung und Analyse des Lernerfolgs.