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Mean Cell Volume

Das Mean Cell Volume (MCV) bedeutet auf Deutsch Mittleres korpuskuläres Volumen oder mittleres Erythrozyten-Einzelvolumen. Es beschreibt die durchschnittliche Größe der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Dieser Wert wird bei der Blutuntersuchung (kleines Blutbild) genutzt, um Anämien (Blutarmut) zu klassifizieren und deren Ursachen zu identifizieren. 

Mean Corpuscular Hemoglobin

Der Mean Corpuscular Hemoglobin (MCH) wird im Deutschen als mittleres korpuskuläres Hämoglobin oder mittlerer Hämoglobingehalt der Erythrozyten bezeichnet. Er gibt die durchschnittliche Menge an Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) in einem einzelnen roten Blutkörperchen an. Der MCH-Wert ist ein wichtiger Parameter im Blutbild zur Unterscheidung verschiedener Formen von Anämien (Blutarmut). 

mechanische Thrombektomie

Die mechanische Thrombektomie (MT) ist ein hocheffektives, minimalinvasives Verfahren zur Entfernung von Blutgerinnseln (Thromben) aus großen Blutgefäßen, primär bei akutem Schlaganfall. Ein Katheter wird meist über die Leiste bis zum Verschluss geführt, um das Gerinnsel mittels Stent-Retriever oder Aspiration zu entfernen.

Medulla oblongata

Die Medulla oblongata wird im Deutschen als verlängertes Mark bezeichnet. Sie ist der unterste Teil des Hirnstamms und stellt den Übergang vom Gehirn zum Rückenmark dar. Das verlängerte Mark ist entscheidend für lebenswichtige Funktionen wie die Steuerung von Atmung, Blutdruck und Herzschlag. Funktionen und Aufbau Steuerzentrale: Sie reguliert grundlegende, unwillkürliche Funktionen wie Atmung, Blutdruck und Herzfrequenz. Reflexzentrum: Sie enthält Reflexzentren … Weiterlesen

Medulla oblongata

Die Medulla oblongata, kurz MO, ist der am weitesten kaudal gelegene Teil des Gehirns, der sich zwischen dem Pons (Brücke) und dem Rückenmark befindet. Er bildet zusammen mit dem Pons und dem Kleinhirn das Rhombencephalon und ist eine Steuerzentrale vieler Vitalfunktionen und Reflexe.

Melancholie

Melancholie ist eine schwermütige, nachdenkliche Stimmung, oft geprägt von bittersüßer Traurigkeit, Sehnsucht und einer Neigung zur Reflexion. Sie wird als ein Zustand zwischen Schmerz und Schönheit empfunden, der nicht zwingend krankhaft ist, aber in antriebslose Phasen übergehen kann. Der Begriff stammt von der „schwarzen Galle“, die laut antiker Lehre für Schwermut sorgt. Merkmale und Ursprung der … Weiterlesen

Melatonin

Melatonin ist ein Hormon, das der Körper selbst in der Zirbeldrüse produziert, um den Schlaf-Wach-Rhythmus zu steuern. Es wird bei Dunkelheit ausgeschüttet und fördert den Schlaf, während Licht die Produktion hemmt. Synthetisch hergestelltes Melatonin wird als Nahrungsergänzungsmittel oder verschreibungspflichtiges Medikament zur kurzfristigen Behandlung von Schlafstörungen wie Jetlag oder Insomnie eingesetzt. Funktionen und Wirkung Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus: Melatonin … Weiterlesen

Meningen

Meningen sind die drei bindegewebigen Hüllen, die das Gehirn und das Rückenmark umschließen und schützen. Sie bestehen aus der äußersten Dura mater, der mittleren Arachnoidea mater und der innersten Pia mater. Zu den Funktionen gehören der mechanische Schutz vor Stößen, die Formstabilität des Gehirns und die Versorgung des zentralen Nervensystems.   Aufbau und Funktionen Dura mater:  Die äußerste, harte … Weiterlesen

Meningitis

Meningitis ist eine Entzündung der Hirnhäute. Ursache sind meist Viren oder Bakterien. Es handelt sich dabei um einen medizinischen Notfall und kann innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden. Eine sofortige ärztliche Vorstellung ist notwendig.  

Metakognition

Metakognition ist das „Denken über das Denken“, also die Fähigkeit, eigene Denkprozesse, Lernstrategien und Emotionen zu reflektieren, zu überwachen und zu steuern. Sie umfasst Wissen über eigene kognitive Fähigkeiten und die Selbstregulation beim Lernen. Sie steigert die Lernleistung, fördert eigenständiges Lernen und hilft, negative Gedankenspiralen zu durchbrechen. Kernkomponenten der Metakognition: Wissen über Kognition: Verständnis der eigenen … Weiterlesen