Hilfe für Angehörige
Ambulante Pflege – was ist das?
Ambulante Pflege bezeichnet die professionelle pflegerische, medizinische und hauswirtschaftliche Versorgung hilfsbedürftiger Menschen in deren häuslichem Umfeld. Ziel ist es, ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen und pflegende Angehörige zu entlasten. Sie umfasst Grundpflege, Behandlungspflege (nach SGB V) sowie Betreuung. Kernmerkmale der ambulanten Pflege: Die ambulante Pflege ist oft ein Baustein, um einen … Weiterlesen
24-Stunden-Pflege eine Alternative zum Pflegeheim
Eine 24-Stunden-Pflege (besser: 24h-Betreuung/Live-in) ermöglicht es Pflegebedürftigen, trotz hoher Pflegebedürftigkeit im eigenen Zuhause zu bleiben, was Stress durch Umzüge vermeidet. Betreuungskräfte, meist aus Osteuropa, wohnen im Haushalt, übernehmen Grundpflege und Hauswirtschaft. Sie ist oft eine bezahlbare Alternative zum Heim, erfordert aber die Einhaltung legaler Arbeitszeiten. Vorteile und Kernaspekte der 24h-Betreuung: Rechtliche und Finanzielle Rahmenbedingungen: Wichtiger … Weiterlesen
Was versteht man unter Telerehabilitation ?
Telerehabilitation ist die medizinische Rehabilitation, die über digitale Kanäle wie Videoanrufe und spezielle Plattformen zu Hause stattfindet, um Patienten nach stationären Aufenthalten weiter zu betreuen oder die Nachsorge zu verbessern, wobei Therapeuten Ferndiagnosen, Trainingsanleitungen und Motivation über Technologien wie Tablets und Apps bereitstellen, was die Therapietreue erhöht und die Versorgungslücken schließt. Sie umfasst Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie … Weiterlesen
Neuro-Reha zuhause
Neuro-Reha zuhause bedeutet, die Rehabilitation neurologischer Erkrankungen direkt im eigenen Umfeld durchzuführen, oft durch mobile Therapeuten oder digitale Tools wie Apps, die Übungen für Logopädie, Kognition und Bewegung vermitteln, damit der Alltag zum Trainingsfeld wird, wobei die Kostenübernahme durch die Krankenversicherung geregelt ist und spezielle Konzepte individuelle Pläne erstellen, um die Selbstständigkeit zu fördern. Formen der … Weiterlesen
Wesens- / Persönlichkeitsveränderungen nach Schlaganfall
Nach einem Schlaganfall sind Wesens- und Persönlichkeitsveränderungen sehr häufig und äußern sich oft in Depressionen, Reizbarkeit, Apathie, Angst oder Distanzlosigkeit, bedingt durch die Hirnschädigung und die psychische Verarbeitung des Erlebten. Typische Reaktionen sind Stimmungsschwankungen, Aggression, Unruhe, aber auch sozialer Rückzug, was Betroffene und Angehörige stark belastet. Diese Veränderungen sind oft Symptome der Erkrankung und keine böse Absicht, wobei eine Schädigung des … Weiterlesen
Unterschied barrierefrei/rollstühlgängig
“Barrierefrei” ist ein Oberbegriff für uneingeschränkte Nutzbarkeit ohne Hilfe, während rollstuhlgerecht eine spezifischere Stufe ist, die höhere Anforderungen erfüllt, insbesondere durch größere Bewegungsflächen und spezielle Maße (z.B. 150×150 cm) für Rollstuhlfahrer, die über die allgemeine Barrierefreiheit (z.B. 120×120 cm) hinausgehen; jede rollstuhlgerechte Wohnung ist auch barrierefrei, aber nicht jede barrierefreie Wohnung ist rollstuhlgerecht, besonders im privaten Bereich. Barrierefrei (DIN … Weiterlesen
Online-Börse für barrierefreie Wohnungen
In der Wohnungsbörse (www.procap.ch) finden Sie barrierefreie Wohnungen. Sie können aber auch ein Mietgesuch erfassen, um von einem/r Vermieter/-in gefunden zu werden. Nachdem Sie Ihr Mietgesuch erfasst haben, schalten wir dieses innerhalb von drei Werktagen frei. 6 Minimalanforderungen Wie wissen Vermieter und Mieter, ob eine Wohnung rollstuhlgängig umgebaut werden kann? Um diese Frage zu beantworten, … Weiterlesen
Koordinationsstelle «Leben mit Assistenz»
Eine Projektgruppe mit Selbstbetroffenen, Angehörigen und Fachleuten trifft sich seit rund drei Jahren zum Thema Leben mit Assistenz. Zur Ausgangslage des Lebens mit Assistenz: Die Hürden des Zugangs zu Assistenzleistungen sind für Menschen mit Behinderungen nach wie vor sehr hoch. Das System ist zu kompliziert. Die Führung eines KMU und die Rolle als Arbeitgeber:in können … Weiterlesen
“Junge Pflege” was ist das?
“Junge Pflege” ist eine spezialisierte Betreuungsform für pflegebedürftige Menschen unter 60, die in speziellen Wohngemeinschaften oder Wohnformen stattfindet, während Pflegeheime primär auf Senioren ausgerichtet sind, aber oft junge Pflegebedürftige als Notlösung aufnehmen müssen. Der Hauptunterschied liegt in der Altersgruppe und den damit verbundenen Interessen (z.B. Kino statt Sitztanzgruppe), der individuelleren Gestaltung des Alltags und der … Weiterlesen
Alternativen zu Pflegeheim/Institutionen
Wichtig: Eine geschäftsfähige Person darf nicht gegen ihren freien Willen in ein Pflegeheim gebracht werden, selbst dann nicht, wenn die Familie oder das Personal überzeugt sind, dass es „das Beste wäre“. Es gibt durchaus Alternativen! Abhängig vom allgemeinen medizinischen Zustand des Betroffenen sowie dessen Pflegebedarf. Begleitetes oder betreutes Wohnen Betreutes / Service-Wohnen Selbständig Wohnen mit einem … Weiterlesen
Unterschied : Begleitetes-/Betreutes Wohnen
Der Hauptunterschied liegt in der Intensität und Art der Unterstützung: Betreutes Wohnen bietet oft umfassendere, fest integrierte Dienste (Pflege, Hauswirtschaft) in einer betreuten Wohnanlage mit Gemeinschaftsangeboten, während begleitetes Wohnen ambulant ist und meist nur punktuelle, bedarfsgerechte Hilfe durch Fachkräfte zu Hause anbietet, um die Eigenständigkeit zu fördern – die Begriffe werden aber oft synonym oder regional unterschiedlich verwendet. Betreutes Wohnen … Weiterlesen
Kineasthetic für pflegende : Bewegen statt Heben
Kinästhetik ist ein Konzept in der Pflege, das Schlaganfallpatienten durch schonende, angepasste Bewegungsunterstützung mobilisiert, anstatt sie zu heben und zu tragen. Es nutzt das Prinzip der Gewichtsverlagerung, spiralige Bewegungen und die Förderung der Eigenständigkeit durch das Einbeziehen der Bewegungsmuster des Patienten (Strecken, Beugen, Drehen). Ziel ist es, die Eigenaktivität zu erhalten oder zu steigern, die Rehabilitation zu unterstützen … Weiterlesen
Sicheres Transferieren nach Bobath
Sicheres Transferieren nach Bobath bedeutet, die Selbstständigkeit des Patienten zu fördern, indem gezielte Bewegungsabläufe mit korrekter Lagerung und Handpositionierung geübt werden, oft unter Einbezug beider Körperhälften, um Spasmen zu reduzieren und Haltung zu verbessern, wobei der Transfer von der stärker betroffenen Seite unterstützt wird und der Helfer Gewicht verlagert, nicht zieht. Wichtig sind eine gute … Weiterlesen
Transfer an die Bettkante nach Schlaganfall
Der Transfer an die Bettkante nach einem Schlaganfall (Hemiplegie) zielt darauf ab, den Patienten sicher aufzusetzen, um Rumpfstabilität und Kreislauf zu fördern, indem die weniger betroffene Seite genutzt wird und der Patient mit Unterstützung der Pflegekraft über die Kante gedreht wird, wobei er sich mit der gesunden Hand abstützt und die Beine aktiv zum Boden führt. Wichtig sind … Weiterlesen
Schlaganfall-Transfer mit einem Rutschbrett
Ein Schlaganfall-Transfer mit einem Rutschbrett (Transferbrett) erleichtert das sichere Umsetzen zwischen Bett und Rollstuhl, indem es eine Gleitfläche schafft und die Belastung für Patient und Pflegekraft reduziert: Rollstuhl nah heranschieben, Bremsen feststellen, Rutschbrett unter das Gesäß schieben (mindestens ein Drittel auf dem Rollstuhl), Patient beugt sich vor und rutscht mit sanfter Bewegung auf das Brett, … Weiterlesen
Pflege bei Hemiplegie
Lagerung, Therapie und weitere Hilfestellungen für pflegende Angehörige Hirnverletzungen wie Schlaganfall, Hirntumor oder ein Schädel-Hirn-Trauma können verschiedene Folgen nach sich ziehen. Eine der häufigsten ist die Hemiplegie, die vollständige oder nahezu vollständige Lähmung einer Körperhälfte. Für die Betroffenen verändert sich das Leben schlagartig: Beweglichkeit, Sprache, Alltagskompetenz – vieles muss neu gelernt oder kompensiert werden. Angehörige … Weiterlesen
Tipps, Übungen und Verhaltensweisen nach Schlaganfall
Wir möchten Ihnen ein paar Tipps, Übungen und Verhaltensweisen mit auf den Genesungsweg geben. Nach einem Schlaganfall kann es zu unterschiedlichen Ausfällen oder Einschränkungen kommen. Diese können die Muskelkraft (Lähmung), die Sensibilität (Gefühl), das Sprechen und das Schlucken, sowie die optische, räumliche und auch zeitliche Wahrnehmung betreffen. Ebenso kann auch das Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis verändert … Weiterlesen
Gut vorbereitet in die Reha
Sie haben den Entschluss gefasst, eine Rehabilitation zu beginnen? Damit haben Sie schon einen wichtigen Schritt hin zu besserer Gesundheit und mehr Wohlbefinden gemacht. Bevor Sie Ihre Rehabilitation starten, gibt es jedoch einige Dinge, die Sie beachten sollten. Auf dieser Seite geben wir Ihnen Tipps, wie Sie sich optimal auf Ihre Reha vorbereiten können und klären … Weiterlesen
Sprachübungen für Menschen mit Aphasie
Strukturierte Sprachübungen für Menschen mit Aphasie nach Schlaganfall – als Ergänzung zur Logopädie. FÜR WEN? – Menschen mit Aphasie – Angehörige als Übungsbegleiter – Ergänzung zur professionellen Therapie INHALTE: Wortfindung • Sprachverständnis • Nachsprechen • Sätze bilden WICHTIG: Diese Videos ersetzen KEINE Therapie oder ärztliche Behandlung. Nur ergänzendes Übungsmaterial. Bei Fragen wenden Sie sich an … Weiterlesen