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Stroop

Die Stroop-Methode (auch als Stroop-Test oder Farb-Wort-Interferenztest bekannt) ist ein klassisches psychologisches Experiment. Es misst die selektive Aufmerksamkeit und die kognitive Flexibilität. Dabei entsteht ein Konflikt im Gehirn, weil das automatische Lesen das Benennen der tatsächlichen Schriftfarbe überlagert.

Stroop-Effekt

Der Stroop-Effekt beschreibt ein psychologisches Phänomen, bei dem das Benennen einer Farbe langsamer und fehleranfälliger wird, wenn das Wort für die Farbe selbst in einer inkongruenten (abweichenden) Farbe gedruckt ist (z. B. das Wort „Blau“ in roter Schrift), weil das automatisierte Lesen dem geforderten Benennen der Farbe entgegenwirkt. Diese Interferenz entsteht, weil Lesen eine so starke, … Weiterlesen

Subarachnoidal

“Subarachnoidal” bezieht sich auf den Subarachnoidalraum (Spatium subarachnoideum), den Spalt zwischen den Hirnhäuten Arachnoidea und Pia mater, gefüllt mit Hirnflüssigkeit (Liquor), und wird oft im Zusammenhang mit einer Subarachnoidalblutung (SAB) verwendet, einer lebensbedrohlichen Blutung in diesen Bereich, meist durch ein gerissenes Aneurysma verursacht, die plötzliche, starke Kopfschmerzen und Nackensteife auslöst. Der Subarachnoidalraum Lage: Ein Spaltraum zwischen der Spinnenhaut (Arachnoidea) und der … Weiterlesen

Subarachnoidalblutung

Eine Subarachnoidalblutung, kurz SAB, ist eine arterielle Blutung in den Subarachnoidalraum. Die häufigste Ursache ist ein Schädel-Hirn-Trauma (SHT), spontane Subarachnoidalblutungen hingegen werden in der Mehrzahl durch die Ruptur eines intrakraniellen Aneurysmas ausgelöst.

Subarachnoidalblutung (SAB)

Eine Subarachnoidalblutung, kurz SAB, ist eine arterielle Blutung in den Subarachnoidalraum. Die häufigste Ursache ist ein Schädel-Hirn-Trauma (SHT), spontane Subarachnoidalblutungen hingegen werden in der Mehrzahl durch die Ruptur eines intrakraniellen Aneurysmas ausgelöst.

Subarachnoidalraum

Der Subarachnoidalraum (auch Cavum subarachnoidale) ist ein mit Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor) gefüllter Raum zwischen den Hirnhäuten Arachnoidea und Pia mater, der das Gehirn und das Rückenmark schützt. Er dient als Puffer gegen Erschütterungen, verleiht dem Gehirn Auftrieb und enthält die Hauptblutgefäße des zentralen Nervensystems. Dieser Raum ist an einigen Stellen zu größeren Erweiterungen, den sogenannten Zisternen, aufgeweitet und steht … Weiterlesen

Subdural

“Subdural” bedeutet auf Deutsch “unter der Dura mater“ (der harten Hirnhaut) gelegen und beschreibt einen Raum (den Subduralraum) zwischen der Dura mater und der darunter liegenden Spinnwebenhaut (Arachnoidea), in dem sich Blut ansammeln kann, was als subdurales Hämatom oder Subduralblutung bekannt ist. Dies geschieht meist nach Kopfverletzungen, kann aber auch langsam bei älteren Menschen entstehen und sich als Bluterguss im … Weiterlesen

Subduralblutung

Eine Subduralblutung (Subduralhämatom) ist eine Blutansammlung im Raum zwischen der harten Hirnhaut (Dura mater) und der Spinnengewebshaut (Arachnoidea), die das Gehirn umgibt und oft durch ein Kopftrauma verursacht wird, bei dem Brückenvenen reißen. Man unterscheidet akute (stunden- bis tagelang) und chronische (wochenlang) Formen, wobei chronische besonders bei älteren Menschen, oft nach leichten Stürzen, auftreten und sich schleichend entwickeln können,. Definition … Weiterlesen

Subluxation

Eine Subluxation bzw. unvollständige Luxation bezeichnet eine Gelenksverletzung, bei der es zu einem unvollständigen Kontaktverlust gelenkbildender Knochenenden oder einer Verlagerung anderer anatomischer Strukturen aus ihrer physiologischen (normalen) Position kommt.

Supination

Supination ist die Drehbewegung des Unterarms, die die Handfläche nach oben oder bei hängendem Arm nach vorne richtet, oder die Auswärtsdrehung des Fußes, bei der sich der Fußaußenrand senkt und der Fußinnenrand angehoben wird. Sie ist die anatomische Gegenbewegung zur Pronation. Bei der Bewegung des Fußes während des Laufens kommt es zu einer natürlichen Supination in … Weiterlesen

Sympathikus

Der Sympathikus ist ein Teil des vegetativen Nervensystems. Durch ihn werden vorwiegend Körperfunktionen innerviert, die den Körper in erhöhte Leistungsbereitschaft versetzen und den Abbau von Energiereserven zur Folge haben. Diese Wirkung bezeichnet man auch als ergotrop. Dabei verhält sich der Sympathikus überwiegend antagonistisch zur Wirkung des Parasympathikus

sympathische Nervensystem

Das sympathische Nervensystem, auch Sympathikus genannt, ist ein Teil des vegetativen Nervensystems, der den Körper auf körperliche und geistige Leistung vorbereitet, typischerweise in einer Stress- oder Aktivitätssituation (Kampf-oder-Flucht-Reaktion). Es beschleunigt den Herzschlag und die Atmung, erweitert die Pupillen und verlangsamt die Verdauung, um Energie für Action bereitzustellen. Es wirkt dabei meist als Gegenspieler des parasympathischen Nervensystems.  Hauptfunktionen und … Weiterlesen

sympathischen Nervensystem

Das sympathische Nervensystem (Sympathikus) ist ein Teil des autonomen Nervensystems, das den Körper auf körperliche und geistige Belastung vorbereitet, beispielsweise in Stresssituationen. Es ist auch als “Flucht- und Kampfsystem” bekannt, da es Funktionen wie Herzschlag und Atmung beschleunigt, den Blutdruck erhöht und die Verdauung hemmt, um die Leistungsfähigkeit zu steigern. Im Gegensatz dazu ist es der … Weiterlesen

Synapsen

Synapsen sind winzige Schaltstellen im Gehirn und Körper, die wie eine “Nachrichtenübertragung” zwischen Zellen funktionieren, um Signale weiterzuleiten. Sie verbinden Nervenzellen untereinander oder mit anderen Zielzellen (z. B. Muskeln, Drüsen) und bestehen aus dem Endknöpfchen einer Zelle (präsynaptische Membran), einem winzigen Spalt (synaptischer Spalt) und der Empfängerzelle (postsynaptische Membran). Wenn ein elektrischer Impuls ankommt, werden Botenstoffe (Transmitter) freigesetzt, die … Weiterlesen

Synkinesien

Synkinesien sind unwillkürliche, ungewollte Mitbewegungen oder Muskelkrämpfe im Gesicht. Sie treten typischerweise als Langzeitfolge nach einer Gesichtslähmung (Fazialisparese) auf, wenn der geschädigte Gesichtsnerv bei der Heilung fehlverschaltet wird (Nervenfasern wachsen in falsche Muskeln ein)

systolisch

“Systolisch” (abgeleitet von Systole = Zusammenziehen) bezeichnet die Phase des Herzschlags, in der sich der Herzmuskel zusammenzieht und Blut aus den Kammern in den Kreislauf pumpt. Es ist der obere, höhere Blutdruckwert (z.B. 120/80 mmHg), der den maximalen Druck in den Gefäßen während dieser Austreibungsphase misst.

Tagesstruktur

Eine Tagesstruktur ist ein geregelter Ablauf, der dem Tag durch feste Zeiten für Mahlzeiten, Aufgaben und Freizeit Halt, Sicherheit und Orientierung verleiht. Sie hilft, den Alltag aktiv zu gestalten, fördert das emotionale Wohlbefinden und ist essenziell für die Stabilität, besonders bei pflegebedürftigen Menschen oder in herausfordernden Lebenssituationen.

Taktil

Taktile Wahrnehmung bezeichnet den Tast- und Empfindungssinn, über den Reize wie Berührung, Druck, Temperatur und Schmerz wahrgenommen werden.

Telencephalon

Das Telencephalon (Endhirn) ist der am höchsten entwickelte und mit ca. 85 % größte Teil des menschlichen Gehirns, bestehend aus zwei Hemisphären. Es umfasst den Großhirncortex, das limbisches System und Basalganglien. Als Teil des Vorderhirns steuert es komplexe Funktionen wie Denken, Gedächtnis, Sprache und bewusste Handlungen.

Temporallappen

Der Temporallappen (Schläfenlappen) ist ein zentraler Bereich des Großhirns, gelegen seitlich unterhalb des Frontal- und Parietallappens. Er ist essenziell für die auditive Wahrnehmung (Hören), das Sprachverständnis (Wernicke-Zentrum), das Langzeitgedächtnis sowie die emotionale Verarbeitung und das Erkennen von Gesichtern oder Objekten. Hauptfunktionen des Temporallappens: Auditorische Verarbeitung: Beinhaltet das primäre Hörzentrum zur Verarbeitung von Klängen. Sprachverständnis: Das Wernicke-Sprachzentrum (meist links) … Weiterlesen