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Testosteron

Testosteron ist das wichtigste männliche Sexualhormon und anaboles Steroid, das eine Schlüsselrolle in der Entwicklung männlicher Geschlechtsmerkmale, der Förderung der Muskelmasse, der Knochendichte und der Produktion von roten Blutkörperchen spielt.

Tetraplegie

Die Tetraplegie bezeichnet die komplette Lähmung beider Arme und beider Beine. Aufgrund einer Quetschung oder Durchtrennung des Rückenmarks im Halswirbelbereich wird der Muskulatur das Empfinden für Schmerz, Druck oder Temperatur genommen und sie kann weder angespannt noch bewegt werden.

Tetraplegiker

Die Tetraplegie bezeichnet die komplette Lähmung beider Arme und beider Beine. Aufgrund einer Quetschung oder Durchtrennung des Rückenmarks im Halswirbelbereich wird der Muskulatur das Empfinden für Schmerz, Druck oder Temperatur genommen und sie kann weder angespannt noch bewegt werden.

Tetraspastik

Tetraspastik ist eine spastische Lähmung aller vier Extremitäten (beide Arme und beide Beine). Sie ist eine Form der spastischen Tetraparese und entsteht durch eine Schädigung des zentralen Nervensystems, die zu einer dauerhaft erhöhten Muskelspannung führt. Zusätzlich kann auch die Hals- und Rumpfmuskulatur betroffen sein.  Merkmale Betroffene Bereiche: Alle vier Gliedmaßen, also beide Arme und beide Beine.  Zusätzliche Beeinträchtigung: Häufig sind auch … Weiterlesen

Thalamus

Der Thalamus ist ein Kerngebiet des Zwischenhirns, das als wichtigste Umschaltstation für fast alle Sinneseindrücke (außer dem Geruchssinn) dient, die auf dem Weg zur Großhirnrinde sind. Er wird oft als „Tor zum Bewusstsein“ bezeichnet, da er sensorische Informationen filtert und weiterleitet. Der Thalamus ist nicht nur für sensorische Informationen zuständig, sondern spielt auch eine Rolle … Weiterlesen

Thalamussyndrom

Das Thalamussyndrom (oft Déjerine-Roussy-Syndrom) ist eine neurologische Symptomkonstellation, die durch eine Schädigung des Thalamus, meist infolge eines Schlaganfalls (Thalamusinfarkt), entsteht. Es ist charakterisiert durch schwer behandelbare, brennende Dauerschmerzen (zentraler Schmerz), Missempfindungen (Allodynie, Hyperalgesie) sowie Sensibilitätsstörungen auf der Gegenseite des Infarkts. Kernmerkmale und Symptome: Schmerzsyndrom: Häufigster Bestandteil sind neuropathische, brennende Dauerschmerzen, oft verbunden mit kribbelnden Missempfindungen. Sensibilitätsstörungen: Verminderte Schmerz- und … Weiterlesen

Thiamin

Thiamin, bekannt als Vitamin B1, ist ein essenzielles, wasserlösliches Vitamin, das eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel (insbesondere Kohlenhydrate) und für das Nervensystem spielt. Es wird zur Behandlung von Mangelerscheinungen wie Beriberi, Wernicke-Korsakow-Syndrom und Nervenerkrankungen eingesetzt. Die empfohlene Tagesdosis für Erwachsene liegt bei ca. 1–1,5 mg. 

Thrombektomie

Die Thrombektomie ist ein minimal-invasiver, kathetergestützter Eingriff zur Entfernung von Blutgerinnseln (Thromben) aus verstopften Blutgefäßen, primär zur Behandlung von ischämischen Schlaganfällen. Sie stellt den Standard bei Verschlüssen großer Hirnarterien dar, um die Durchblutung wiederherzustellen, und wird oft innerhalb von 24 Stunden nach Symptombeginn durchgeführt.

Thrombolyse

Thrombolyse ist eine medizinische Behandlung, die darauf abzielt, Blutgerinnsel mit Hilfe von Medikamenten aufzulösen, um die normale Blutzirkulation wiederherzustellen. Sie wird hauptsächlich bei akuten Ereignissen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Lungenembolie eingesetzt, um Gewebeschäden zu minimieren. Das Ziel ist es, die Blutgefäße wieder zu eröffnen und ist besonders dann wirksam, wenn sie frühzeitig nach Auftreten der Symptome beginnt.  So … Weiterlesen

Thrombose

Eine Thrombose ist ein Blutgerinnsel, das ein Blutgefäß, meist eine Vene, verschließt. Häufig betroffen sind die tiefen Beinvenen, was zu Symptomen wie Schwellung, Schmerzen, Wärme und bläulicher Verfärbung führen kann. Ein Blutgerinnsel kann sich lösen und mit dem Blutstrom zu lebensbedrohlichen Embolien wie einer Lungenembolie führen, die Symptome wie Atemnot und Brustschmerzen verursacht.  Symptome Die Symptome variieren … Weiterlesen

Thrombozyten

Thrombozyten (Blutplättchen) sind kleine, kernlose Blutzellen, die essenziell für die Blutstillung und Gerinnung sind, indem sie Wunden abdichten. Sie entstehen im Knochenmark, leben etwa 7-10 Tage und liegen bei gesunden Erwachsenen in einer Konzentration von ca. 150.000 bis 350.000/µl Blut vor. Abweichungen (Mangel: Thrombozytopenie, Überschuss: Thrombozytose) können zu Blutungsneigungen oder Thrombosen führen. Wichtige Fakten zu Thrombozyten: Funktion: Bei Gefäßverletzungen … Weiterlesen

Thrombus

Ein Thrombus ist ein medizinischer Fachbegriff für ein Blutgerinnsel, das sich innerhalb eines Blutgefäßes bildet. Er kann in Arterien oder Venen auftreten und den Blutfluss behindern, was zu einer Thrombose führt. Wenn sich der Thrombus löst und an eine andere Stelle im Körper gespült wird, kann dies eine Embolie verursachen.  Entstehung und Ursachen Ein Thrombus entsteht durch die Blutgerinnung, oft … Weiterlesen

Thyroxin

Thyroxin ist eine nicht-proteinogene α-Aminosäure mit der Summenformel C15H11I4NO4. Das Thyroxin-Molekül enthält vier Iod-Atome (Tetraiodthyronin), daher auch die Bezeichnung T4. Es entsteht durch Iodierung aus der Aminosäure Tyrosin.

Tiefschlaf

Tiefschlaf ist die erholsamste Phase des Schlafzyklus (NREM-Schlafstadium N3), in der sich Körper und Gehirn regenerieren, Zellen erneuern und das Immunsystem gestärkt wird. In dieser Zeit sind Puls, Atmung und Gehirnaktivität stark verlangsamt, während der Körper meist regungslos ist. Tiefschlaf ist essenziell für die Verarbeitung von Informationen, Gedächtnisbildung und körperliche Reparaturprozesse. Wichtige Fakten zum Tiefschlaf: Zeitpunkt … Weiterlesen

Tinnitus

Tinnitus ist ein wahrnehmbares Geräusch (Pfeifen, Brummen, Rauschen) ohne externe Quelle, oft verursacht durch Lärm, Stress oder Hörschäden. Es tritt häufig akut auf und verschwindet oft von selbst, wird jedoch nach drei Monaten als chronisch eingestuft. Behandlungsmöglichkeiten umfassen Stressmanagement, Hörgeräte und kognitive Verhaltenstherapie, um die Belastung zu minimieren. 

TMS (Transkranielle Magnetstimulation)

Die TMS (Transkranielle Magnetstimulation) ist ein nicht-invasives Verfahren, bei dem Magnetfelder genutzt werden, um Nervenzellen im Gehirn zu stimulieren oder zu hemmen. Bei der Epilepsiebehandlung kann TMS eingesetzt werden, um die Anpassungsfähigkeit des Gehirns zu fördern und eine Linderung der Symptome zu bewirken, ist aber auch mit Risiken verbunden, wie der Auslösung eines epileptischen Anfalls, was eine sorgfältige … Weiterlesen

Tonus

In der Medizin bezieht sich Tonus auf den Spannungszustand von Muskeln, Organen oder Gefäßen. Der Muskeltonus ist die Grundspannung, die für Haltung und Bewegung unerlässlich ist; eine Störung kann zu erhöhter Spannung (Hypertonus) oder zu verminderter Spannung (Hypotonus) führen. Ein weiterer medizinischer Begriff ist Hypertonie, eine krankhafte Erhöhung des Drucks oder der Spannung, die beispielsweise bei Bluthochdruck oder erhöhter … Weiterlesen

Tourette-Syndrom

Das Tourette-Syndrom ist eine neuropsychiatrische Erkrankung, die durch das gleichzeitige Auftreten von motorischen und vokalen Tics gekennzeichnet ist. Diese Tics sind unwillkürliche, plötzliche Bewegungen oder Lautäußerungen, die sich oft durch ein vorangehendes Spannungsgefühl ankündigen. Die Symptome beginnen meist in der Kindheit, können sich im Erwachsenenalter bessern, aber auch zu einer lebenslangen Einschränkung führen.  Symptome und … Weiterlesen

transitorische ischämische Attacke

Eine transitorische ischämische Attacke (TIA), auch „Streifung“ genannt, ist eine vorübergehende Durchblutungsstörung des Gehirns, die zu plötzlichen, aber kurzzeitigen neurologischen Ausfällen führt. Sie entsteht durch eine temporäre Blockade eines Blutgefäßes, ist aber im Gegensatz zu einem Schlaganfall ohne bleibende Hirnschädigung und die Symptome klingen meist innerhalb einer Stunde wieder ab. Eine TIA gilt als ernstzunehmendes Warnsignal für einen … Weiterlesen

transkranielle Gleichstromstimulation

Die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) ist ein nicht-invasives Verfahren, bei dem schwache Gleichströme über Elektroden auf der Kopfhaut durch das Gehirn geleitet werden, um die neuronale Aktivität zu modulieren. Sie wird hauptsächlich bei Depressionen und chronischen Schmerzen, wie Fibromyalgie, eingesetzt, kann aber auch bei Schlaganfall, Migräne und Tinnitus zur Anwendung kommen. Die Methode gilt als gut … Weiterlesen