Das Thalamussyndrom (oft Déjerine-Roussy-Syndrom) ist eine neurologische Symptomkonstellation, die durch eine Schädigung des Thalamus, meist infolge eines Schlaganfalls (Thalamusinfarkt), entsteht. Es ist charakterisiert durch schwer behandelbare, brennende Dauerschmerzen (zentraler Schmerz), Missempfindungen (Allodynie, Hyperalgesie) sowie Sensibilitätsstörungen auf der Gegenseite des Infarkts. Kernmerkmale und Symptome: Schmerzsyndrom: Häufigster Bestandteil sind neuropathische, brennende Dauerschmerzen, oft verbunden mit kribbelnden Missempfindungen. Sensibilitätsstörungen: Verminderte Schmerz- und … Weiterlesen