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Vestibulär

Vestibulär (von lat. vestibulum „Vorhof“) bezeichnet in der Medizin Strukturen, die zum Mundvorhof (Lippen-/Wangeninnenseite) gehören, oder bezieht sich auf den Gleichgewichtssinn (Vestibularapparat im Innenohr). In der Zahnmedizin meint es die Außenseite der Zähne, während es in der Neurologie vestibuläre Schwindelstörungen umfasst.
Hauptbedeutungen von “vestibulär”:
  • Zahnmedizin: Die Zahnfläche, die zum Mundvorhof (Wangen- oder Lippeninnenseite) weist. Bei Backenzähnen wird dies oft als bukkal (wangenwärts) bezeichnet.
  • Gleichgewichtsorgan (Innenohr): Den Vestibularapparat betreffend, der für die räumliche Orientierung und das Gleichgewicht zuständig ist.
  • Vestibuläre Störungen Erkrankungen des Gleichgewichtssystems, die sich durch Schwindel, Drehgefühl, Übelkeit und Unsicherheit beim Gehen äußern können.
Relevante Bereiche:
  • Vestibulartherapie: Training zur Stärkung des Gleichgewichtssinns und der Augen-Kopf-Koordination.
  • Anatomie: Das Vestibulum oris (Mundvorhof) oder das Vestibulum labyrinthi (Labyrinthvorhof).
Zusammenfassend ist vestibulär ein Begriff aus der Zahnmedizin (Außenseite) und der HNO-Heilkunde/Neurologie (Gleichgewicht).