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Drainage-Effekt

Der Drainage-Effekt beschreibt die gezielte Ableitung von überschüssiger Flüssigkeit (Wasser, Wundflüssigkeit, Lymphflüssigkeit) aus einem bestimmten Bereich, um Schäden zu verhindern oder Heilung zu fördern, sei es durch technische Systeme (z.B. im Gartenbau, bei Gebäuden), medizinische Verfahren (z.B. Wunddrainage, Lymphdrainage) oder natürliche Prozesse, wobei das Ergebnis eine Trockenlegung, Volumenreduktion und verbesserte Zirkulation ist. Anwendungsbereiche und Beispiele: Bauwesen … Weiterlesen

Dravet-Syndrom

Das Dravet-Syndrom ist eine seltene, schwere neurologische Erkrankung, die bereits im ersten Lebensjahr beginnt und durch Fieberkrämpfe gekennzeichnet ist. Es handelt sich um eine genetisch bedingte Epilepsieform, die oft durch eine Mutation im SCN1A-Gen verursacht wird, was zu medikamentenresistenten Anfällen führt. Neben der schweren, medikamentenresistenten Epilepsie sind kognitive Beeinträchtigungen, eine gestörte Entwicklung der Sprache und Motorik sowie eine … Weiterlesen

Drehschwindel

Drehschwindel ist ein akutes Gefühl, bei dem sich die Umgebung oder man selbst dreht, oft ausgelöst durch Erkrankungen des Gleichgewichtsorgans (z.B. benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel, Neuritis vestibularis oder Morbus Menière). Er tritt meist attackenartig auf, dauert Sekunden bis Tage, und wird oft von Übelkeit und Erbrechen begleitet. Behandelt wird er häufig mit speziellen Lagerungsübungen, Gleichgewichtstraining oder seltenen neurologischen Interventionen.

Druckeinheit mmHg

Die Druckeinheit mmHg wird auch als Millimeter-Quecksilbersäule bezeichnet und findet in der Medizin Anwendung zur Angabe des Druckes von Körperflüssigkeiten. Physikalisch beschreibt mmHg den statischen Druck, der von einer Quecksilbersäule von einen Millimeter Höhe erzeugt wird.