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Hydration

Hydration (oft Hydratation) bezeichnet die Anlagerung von Wassermolekülen an Ionen oder Moleküle. Im Alltag steht es für die Flüssigkeitsversorgung des Körpers, essenziell für Stoffwechsel, Temperaturregelung und Leistung. Synonyme sind Flüssigkeitszufuhr, Wasseranlagerung oder Hydratisierung. Beispiele sind Trinken, Backen (Teigfeuchte) und Betonhärtung. Wichtige Aspekte der Hydration: Biologische Hydration (Körper): Ausreichend Wasser ist entscheidend für die kognitive Leistung, Hautelastizität und … Weiterlesen

Hydrocephalus

Bei einem Hydrocephalus sammelt sich Gehirnwasser in den Hirnkammern an. Ein häufiger Grund dafür ist, dass das Gehirnwasser, auch Liquor genannt, aufgrund eines Engpasses nicht abfliessen kann. Der Hirndruck steigt und die Hirnkammern erweitern sich. Die Symptome hängen davon ab, in welchem Alter der Hydrocephalus auftritt. Bei Babys und kleinen Kindern vergrössert sich der Kopf, … Weiterlesen

Hypästhesie

Als Hypästhesie bezeichnet man in der Neurologie eine Sensibilitätsstörung mit herabgesetzter Druck- bzw. Berührungsempfindung – vor allem im Bereich der Haut.

Hyperarousal

Hyperarousal ist ein Zustand extremer, anhaltender Übererregung des Nervensystems, oft ausgelöst durch Traumata (PTBS), Stress oder ADHS. Betroffene erleben einen “Dauer-Alarmzustand” mit Symptomen wie Schlaflosigkeit, Hypervigilanz (erhöhte Wachsamkeit), Schreckhaftigkeit, Reizbarkeit und körperlichen Reaktionen (Herzrasen, Bluthochdruck, Schwitzen). Die Behandlung umfasst Psychotherapie, Stressmanagement und Medikamente.

Hyperkaliämie

Eine Hyperkaliämie ist ein potenziell lebensbedrohlicher, erhöhter Kaliumspiegel im Blut (meist >5,0 mmol/l), der oft durch Nierenerkrankungen oder Medikamente (z.B. ACE-Hemmer, Spironolacton) verursacht wird. Sie führt zu Herzrhythmusstörungen, Muskelschwäche oder Lähmungen. Die Therapie umfasst kaliumarme Ernährung, Medikamentenanpassung, Kaliumbinder oder im Notfall die Dialyse. Ursachen und Risikofaktoren Verminderte Nierenausscheidung: Hauptursache (chronische Niereninsuffizienz). Medikamente: ACE-Hemmer, Angiotensin-Rezeptor-Blocker (ARB), Aldosteron-Antagonisten, NSAR. Freisetzung … Weiterlesen

Hyperlipidämie

Hyperlipidämie ist eine häufige Fettstoffwechselstörung mit erhöhten Cholesterin- oder Triglyzeridwerten im Blut. Sie verläuft oft symptomlos, steigert aber das Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall. Die Behandlung basiert primär auf Ernährungsumstellung (ballaststoffreich, wenig gesättigte Fette), Bewegung und selten Medikamenten (z.B. Statine).

Hyperpathie

Hyperpathie ist eine neurologische Erkrankung, bei der die Schmerzempfindung verstärkt ist und eine übermäßige Reaktion auf Reize – sowohl schmerzhafte als auch nicht-schmerzhafte – auslöst, die zu einem anhaltenden und diffusen Schmerz führt. Sie ist durch eine erhöhte Reizschwelle gekennzeichnet, wobei die Schmerzen nach dem Reiz deutlich verstärkt, verzögert und lang anhaltend sind. Charakteristisch ist ein Nachhallen der … Weiterlesen

Hyperton

Bezüglich der Muskelaktivität bedeutet “hyperton”, dass die Spannung der Muskulatur, d.h. der Muskeltonus unphysiologisch erhöht ist.

Hypertonie

Bluthochdruck wird oft als „stiller Killer“ bezeichnet, da er häufig lange Zeit keine Symptome verursacht. Wenn Symptome auftreten, können dies Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Schlafstörungen und Ohrensausen sein. Bei stark erhöhtem Blutdruck können auch Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Sehstörungen oder Nasenbluten auftreten. Eine frühzeitige Erkennung ist wichtig, da unbehandelter Bluthochdruck das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und Organschäden erhöht.  Häufige Symptome bei Bluthochdruck:  Kopfschmerzen: Oft … Weiterlesen

Hypervigilanz

Hypervigilanz ist ein Zustand extremer, anhaltender Wachsamkeit und erhöhter Schreckhaftigkeit, bei dem Betroffene ihre Umgebung ständig nach Gefahren scannen. Als Leitsymptom der PTBS oder bei Angststörungen führt sie zu körperlicher Erschöpfung, Schlafstörungen und sozialem Rückzug durch ständige Alarmbereitschaft.

Hypophyse

Die Hypophyse, auch Hirnanhangsdrüse genannt, ist eine erbsengroße Drüse an der Schädelbasis, die als zentrale Schaltstelle des Hormonsystems fungiert. Sie produziert eine Vielzahl von Hormonen, die das Wachstum, den Stoffwechsel sowie die Funktion anderer Drüsen wie der Schilddrüse und der Nebennieren steuern. Eine bekannte medizinische Nutzung ist die Entfernung von Tumoren, die durch die Nase … Weiterlesen

Hyposmie

Hyposmie ist eine teilweise Minderung des Geruchssinns, die häufig als Geschmacksstörung wahrgenommen wird und oft durch virale Infekte (COVID-19, Erkältung), Nasennebenhöhlenerkrankungen, Rauchen oder neurologische Erkrankungen (Parkinson, Alzheimer) verursacht wird. Die Behandlung basiert auf der Ursachentherapie (z.B. Kortison-Nasenspray), Riechtraining oder selten Operationen.

Hypoton

Hypoton bedeutet wörtlich “mit vermindertem Druck”. Der Begriff kommt in der Medizin in mehreren Bedeutungen vor: In Bezug auf den Blutdruck bedeutet “hypoton”, dass der systolische und diastolische Blutdruckwert gegenüber der Norm vermindert sind. Hypotone Muskeln weisen einen verminderten Muskeltonus auf, sind also schlaff und weniger straff als normal, was zu einer reduzierten Muskelkraft und -spannung führt

Hypotonie

Hypotonie ist ein niedriger Blutdruck (systolisch), der oft harmlos ist, aber bei Symptomen wie Schwindel, Müdigkeit, Ohnmacht oder kalten Extremitäten behandlungsbedürftig sein kann. Ursachen sind oft Flüssigkeitsmangel, langes Stehen (orthostatische Hypotonie), Medikamente oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Häufig betroffen sind junge, schlanke Frauen. Wichtige Informationen zu Hypotonie: Werte: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Hypotonie bei Werten unter 100/60 mmHg (Frauen) bzw. … Weiterlesen

Hypoxie

Hypoxie oder Sauerstoffmangel bezeichnet eine den ganzen Körper eines Lebewesens oder Teile davon betreffende Mangelversorgung mit Sauerstoff.