PICA
cerebelli inferior posterior (PICA) ist der größte Ast und geht in variabler Höhe von der A. vertebralis ab. Meist verläuft sie um die Medulla oblongata und die Kleinhirntonisilien nach dorsal, um das Kleinhirn mit Blut zu versorgen.
cerebelli inferior posterior (PICA) ist der größte Ast und geht in variabler Höhe von der A. vertebralis ab. Meist verläuft sie um die Medulla oblongata und die Kleinhirntonisilien nach dorsal, um das Kleinhirn mit Blut zu versorgen.
Plantarflexion ist die Bewegung des Fußes, bei der sich die Fußspitze in Richtung des Bodens bewegt, also die Beugung des Fußes zur Fußsohle hin. Diese Bewegung ist wichtig für Aktivitäten wie das Laufen, Springen und das Stehen auf den Zehenspitzen. Sie wird von den Wadenmuskeln ausgeführt und ihr Gegenteil ist die Dorsalextension (Heben der Fußspitze). Beugung nach unten: … Weiterlesen
Plantarflexion ist die Bewegung des Fußes oder der Zehen in Richtung der Fußsohle, was das Anheben der Ferse und das Abdrücken der Zehenspitzen vom Boden beinhaltet. Diese Bewegung ist entscheidend für das Gehen, Stehen und das Abstoßen von Oberflächen, wie beispielsweise beim Autofahren oder beim Gehen auf Zehenspitzen. Das Gegenteil der Plantarflexion ist die Dorsalextension, bei … Weiterlesen
Plastizität ist die Fähigkeit eines Körpers oder Systems, sich nach einer Formänderung durch mechanische Kräfte oder äußere Einflüsse in der neuen Form dauerhaft zu erhalten, ohne in den ursprünglichen Zustand zurückzukehren. Dieser Begriff wird in verschiedenen Fachbereichen wie der Physik (plastische Verformung von Materialien) und der Biologie (neuronale Plastizität, Anpassungsfähigkeit) verwendet. In der Biologie und Psychologie Neuronale Plastizität: Dies ist die … Weiterlesen
Schlaganfall und Polyneuropathie (PNP) sind eigenständige Erkrankungen, können aber nach einem Schlaganfall gemeinsam auftreten oder ähnlich wirken. Während ein Schlaganfall das zentrale Nervensystem (Gehirn) schädigt und akute Lähmungen/Empfindungsstörungen verursacht, ist die PNP eine Erkrankung des peripheren Nervensystems (meist Füße/Beine) mit Kribbeln oder Brennen. Zusammenhang und Unterschiede: Keine direkte Ursache: Eine klassische, periphere Polyneuropathie wird in der Regel … Weiterlesen
Polyneuropathie ist eine Erkrankung, bei der mehrere periphere Nerven geschädigt sind, was zu Symptomen wie Taubheitsgefühlen, Kribbeln, Schmerzen oder Muskelschwäche führt. Sie wird durch verschiedene Ursachen ausgelöst, am häufigsten durch Diabetes mellitus und chronischen Alkoholkonsum. Die Behandlung konzentriert sich auf die Beseitigung der zugrunde liegenden Ursache, kann aber auch Schmerztherapie, physikalische Therapien und Medikamente umfassen.
Post-Stroke Fatigue (PSF) ist eine häufige, oft monatelang anhaltende, lähmende Müdigkeit und Erschöpfung nach einem Schlaganfall, die nicht durch Schlaf verschwindet. Sie tritt bei über 30% der Betroffenen auf und beeinträchtigt den Alltag durch extremen Energiemangel sowie erhöhte Stresssensibilität. Die Behandlung umfasst Pacing (Energiesparen), Reha-Anpassungen und ärztliche Abklärung. Wichtige Informationen zu Post-Stroke Fatigue (PSF) Definition: PSF, ist … Weiterlesen
Das Post-Stroke-Delir (PSD) ist eine häufige, akute Funktionsstörung des Gehirns nach einem Schlaganfall, gekennzeichnet durch Verwirrtheit, Aufmerksamkeits- und Bewusstseinsstörungen. Etwa 15–25 % der Patienten sind betroffen, meist in den ersten Tagen. Es erhöht Mortalität und Pflegebedarf. Vorrangig sind nicht-medikamentöse Maßnahmen, wie Orientierungshilfen und frühe Mobilisierung. Symptome: Plötzlicher Beginn, schwankender Verlauf, Desorientierung, Wahrnehmungsstörungen, Unruhe (hyperaktiv) oder Teilnahmslosigkeit (hypoaktiv). Risikofaktoren: Höheres Alter … Weiterlesen
Eine Post-Stroke-Depression (PSD) ist eine Depression, die nach einem Schlaganfall auftritt und etwa ein Drittel aller Schlaganfall-Patienten betreffen kann. Sie kann sowohl reaktiv (als Reaktion auf den Verlust von Fähigkeiten) als auch organisch bedingt sein, da der Schlaganfall direkt das Gehirn und die Persönlichkeit beeinflusst. Symptome wie Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Rückzug können auftreten und die Rehabilitation erschweren. Was … Weiterlesen
Der präfrontale Cortex (PFC) ist der vordere Teil des Frontallappens im Gehirn und für höhere kognitive Funktionen wie Planung, Entscheidungsfindung, Arbeitsgedächtnis und die Steuerung des eigenen Verhaltens verantwortlich. Er ist entscheidend für exekutive Funktionen, die Fähigkeit zur Handlungsplanung, Konzentration und die soziale sowie emotionale Regulation. Da er erst spät reift, sind die meisten dieser Fähigkeiten bis ins … Weiterlesen
Probiotika sind lebende Mikroorganismen, meist Bakterien oder Hefen, die in ausreichender Menge aufgenommen einen gesundheitlichen Nutzen für den Körper haben können. Sie kommen natürlich in fermentierten Lebensmitteln wie Joghurt, Kefir und Sauerkraut vor und sind auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Probiotika sollen die Darmflora unterstützen und können bei Verdauungsproblemen wie Durchfall oder Blähungen helfen. Wie Probiotika funktionieren Unterstützung … Weiterlesen
Pronation ist die Drehbewegung des Unterarms (“Einwärtsdrehung”), durch welche die Daumenseite nach medial und der Handrücken nach vorne gedreht wird. An der Pronationsbewegung sind folgende Unterarmmuskeln beteiligt: Musculus pronator quadratus.
Proteine sind komplexe Makromoleküle, die aus Ketten von Aminosäuren bestehen und lebenswichtige Funktionen im Körper erfüllen. Sie sind entscheidend für den Aufbau und die Reparatur von Zellen und Geweben wie Muskeln, Haut und Organen. Darüber hinaus wirken Proteine als Enzyme zur Regulierung von Stoffwechselprozessen und haben weitere Aufgaben wie den Transport von Substanzen, die Muskelkontraktion oder die … Weiterlesen
Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS/PTSD) ist eine psychische Erkrankung, die als Reaktion auf extrem belastende Ereignisse (z.B. Gewalt, Unfälle) auftritt. Typische Symptome sind Flashbacks, Alpträume, Vermeidungsverhalten und Übererregung. Die Diagnose erfolgt durch Fachärzte; eine Psychotherapie ist meist der Kern der Behandlung.
Pyramidenbahnzeichen sind pathologische Reflexe und neurologische Phänomene, die auf eine Schädigung des 1. Motoneurons (der Pyramidenbahn im Gehirn oder Rückenmark) hinweisen. Bei Erwachsenen sind sie krankhaft, bei Säuglingen jedoch aufgrund der noch nicht ausgereiften Nervenbahnen physiologisch. Das wichtigste Zeichen ist der Babinski-Reflex. Die wichtigsten Pyramidenbahnzeichen: Babinski-Reflex: Der Goldstandard. Bei Bestreichen der Fußsohlenaußenseite kommt es zu einer Dorsalextension … Weiterlesen
Pyridoxin ist ein wasserlösliches Vitamin aus dem B-Komplex, das als Sammelbegriff für drei ähnliche Verbindungen (Pyridoxin, Pyridoxal, Pyridoxamin) bekannt ist, die im Körper zu aktivem Pyridoxalphosphat (PLP) umgewandelt werden. Es spielt eine entscheidende Rolle als Coenzym im Aminosäure-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel, ist essenziell für die Nervenfunktion, das Immunsystem und die Blutbildung.