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Ergotherapie

Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken.

Erythrozyten

Erythrozyten, oder rote Blutkörperchen, sind zelluläre Bestandteile des Blutes, die Sauerstoff (O2cap O sub 2𝑂2) von der Lunge ins Gewebe transportieren und Kohlendioxid (CO2cap C cap O sub 2𝐶𝑂2) zurückführen. Sie enthalten den roten Farbstoff Hämoglobin, besitzen keinen Zellkern und leben etwa 120 Tage, bevor sie in Milz und Leber abgebaut werden. Sie machen 99% … Weiterlesen

Exoskelett

Ein Exoskelett ist eine externe, tragbare mechanische Struktur, die den menschlichen Körper unterstützt, indem sie das Muskel-Skelett-System entlastet und Bewegungen verstärkt oder erleichtert, sei es durch passive Federsysteme oder aktive Motoren und Sensoren. Während natürliche Exoskelette als harte Außenskelette bei Tieren (z. B. Insekten) existieren, handelt es sich bei den modernen technischen Varianten um am Körper … Weiterlesen

Extension

Extension ist die aktive oder passive Streckbewegung eines Gelenks. Die Streckung ist die Gegenbewegung zur Beugung (Flexion) und führt charakteristischerweise zu einer Begradigung des betreffenden Körperteils. Das entsprechende Verb lautet extendieren.

Externe Ventrikeldrainage (EVD)

Eine externe Ventrikeldrainage (EVD) ist ein neurochirurgisches Verfahren zur temporären Ableitung von Hirnwasser (Liquor) aus den Ventrikeln des Gehirns, um einen erhöhten Hirndruck (intrakranieller Druck, ICP) zu behandeln und zu überwachen. Ein Katheter wird in die Hirnventrikel eingelegt und mit einem geschlossenen System verbunden, das den Liquor ableitet und den Hirndruck misst. Indikationen für eine EVD sind unter anderem Hydrozephalus (Wasserkopf), schwere … Weiterlesen

extrazerebrale Blutung

Eine extrazerebrale Blutung ist eine Blutung, die innerhalb des Schädels, aber außerhalb des eigentlichen Gehirngewebes auftritt, im Gegensatz zu einer intrazerebralen Blutung, die im Hirngewebe selbst stattfindet. Zu den häufigsten Arten zählen das Epiduralhämatom (zwischen Schädelknochen und äußerer Hirnhaut), das Subduralhämatom (zwischen äußerer und mittlerer Hirnhaut) und die Subarachnoidalblutung (im mit Hirnflüssigkeit gefüllten Raum zwischen mittlerer und innerer Hirnhaut). Ursachen … Weiterlesen

Fallfuß

Fallfuß (auch Fußheberschwäche oder Peronealparese genannt) ist die Unfähigkeit, den Vorderfuß und die Zehen anzuheben, weil die Muskeln an der Vorderseite des Unterschenkels zu schwach sind; dies führt dazu, dass der Fuß beim Gehen schleift, was den sogenannten „Steppergang“ (Knie hochziehen) verursacht und eine Stolperfalle darstellt. Die Ursachen sind meist Nervenschäden (z. B. durch Bandscheibenvorfall, Verletzungen, MS, Schlaganfall) … Weiterlesen

Falx cerebri

Die Falx cerebri (Hirnsichel) ist eine sichelförmige Duplikatur der harten Hirnhaut (Dura mater), die senkrecht in der Medianlinie zwischen den beiden Großhirnhemisphären verläuft. Sie stabilisiert das Gehirn, trennt die Hemisphären und befestigt sich vorn an der Crista galli und hinten am Tentorium cerebelli. Sie dient als Ort für venöse Sinus und ist ein häufiger Entstehungsort für Meningeome.

Falx-Zwischenhirn-Schnitt

Der Falx-Zwischenhirn-Schnitt (meist ein sagittaler oder coronarer Bildschnitt) zeigt die Falx cerebri als vertikale Trennwand der Großhirnhälften oberhalb des tief liegenden Zwischenhirns (Diencephalon), zu dem Strukturen wie der Thalamus gehören. Sie dient der Stabilisierung des Gehirns und ist eine Duplikatur der harten Hirnhaut, Dura mater.

Fatigue

Fatigue (anhaltende Erschöpfung) ist ein tiefgreifender, körperlicher und geistiger Erschöpfungszustand. Im Gegensatz zu normaler Müdigkeit bessert er sich durch Schlaf oder Ruhepausen nicht. Sie tritt häufig als Begleitsymptom bei chronischen Erkrankungen (z. B. Gehirnverletzungen, MS oder Long-Covid) auf. Hier finden Sie eine Übersicht über den Zustand: Fatigue vs. normale Müdigkeit Normale Müdigkeit: Tritt nach Anstrengung … Weiterlesen

Fazialisparese

Eine Fazialisparese, auch Gesichtslähmung genannt, ist eine Lähmung des Gesichtsnervs (N. facialis), die zu einer halbseitigen Schwäche der Gesichtsmuskulatur führt. Sie kann durch verschiedene Ursachen wie Infektionen, Verletzungen oder Schlaganfälle hervorgerufen werden, ist aber oft idiopathisch, d.h. ohne erkennbare Ursache. Hauptsymptome sind ein hängender Mundwinkel und die Schwierigkeit, ein Auge vollständig zu schließen, was zu Austrocknung … Weiterlesen

Ferrum

Der medizinische Fachbegriff für Eisen ist Ferrum (chemisches Zeichen Fe). Weitere wichtige Begriffe im medizinischen Kontext sind Hämoglobin (der eisenhaltige Blutfarbstoff) und Sideropenie für Eisenmangel. Hämochromatose bezeichnet eine Eisenüberladung, die eine Krankheit darstellt.  Ferrum (Fe) das lateinische Wort für Eisen, das auch das chemische Elementsymbol ist.   

Fingerflexion

Fingerbeugung (Flexion) ist die Bewegung der Finger in Richtung der Handfläche, wodurch sich der Winkel zwischen den Fingern und der Hand verringert. Diese Bewegung wird von verschiedenen Muskeln, den sogenannten Fingerbeugern, ausgeführt, die entweder im Unterarm (extrinsisch) oder in der Hand selbst (intrinsisch) liegen. Anwendungsbeispiele sind Greifbewegungen, das Ballen der Faust und andere alltägliche Aktivitäten, bei … Weiterlesen

Flavonoide

Flavonoide sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in vielen Obst- und Gemüsesorten vorkommen und für deren Farben verantwortlich sind. Sie haben antioxidative Eigenschaften, die Pflanzen vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen, und können sich positiv auf die menschliche Gesundheit auswirken, indem sie beispielsweise das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken, den Blutdruck regulieren und das Immunsystem stärken. Ein abwechslungsreicher Speiseplan mit reichlich Obst … Weiterlesen

Flexion

Flexion (Beugung) beschreibt zwei Hauptkonzepte: in der Anatomie die Bewegung, bei der der Winkel zwischen Körperteilen kleiner wird (z. B. beim Beugen des Ellenbogens), und in der Grammatik die Veränderung eines Wortes (Endung, Stamm), um seine grammatische Funktion auszudrücken (z. B. Deklination von Nomen oder Konjugation von Verben). Die Gegenbewegung ist die Extension (Streckung). Definition: Eine Bewegung, die ein Gelenk beugt, wodurch sich … Weiterlesen

Fokal

Fokal (von lat. focus = Herd, Brennpunkt) bedeutet in der Medizin herdförmig, örtlich begrenzt oder von einem bestimmten Krankheitsherd ausgehend. Es beschreibt Erkrankungen oder Symptome, die auf einen umschriebenen Bereich beschränkt sind und nicht den gesamten Körper oder das gesamte Organ betreffen

Folat

Folat ist die natürliche Form des wasserlöslichen Vitamins B9, das in Lebensmitteln wie grünem Blattgemüse, Hülsenfrüchten und Nüssen vorkommt und für Zellteilung, Blutbildung und DNA-Synthese unerlässlich ist. Die synthetische Form, die zur Anreicherung von Lebensmitteln und in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet wird, heißt Folsäure. Der Körper benötigt Folat für viele Stoffwechselprozesse und insbesondere während der Schwangerschaft ist eine ausreichende … Weiterlesen

Folsäure

Folsäure, auch bekannt als Vitamin B9, ist ein wasserlösliches B-Vitamin, das essentiell für Zellteilung, Blutbildung und die Bildung der DNA ist. Der Begriff „Folsäure“ bezeichnet die synthetische Form, während „Folat“ die natürlichen Verbindungen in Lebensmitteln meint. Folsäure spielt eine wichtige Rolle bei Stoffwechselprozessen und ist für das Wachstum und die Entwicklung von Organismen von entscheidender Bedeutung, insbesondere während … Weiterlesen

Foramen Magendii

Das Foramen Magendii (auch Medianapertur genannt) ist eine zentrale Öffnung in der Mitte des Daches des vierten Hirnventrikels, die den Abfluss von Liquor (Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit) aus dem Ventrikelsystem in den Subarachnoidalraum ermöglicht und dort in die Cisterna magna mündet. Es ist eine von drei Öffnungen (neben den beiden seitlichen Foramina Luschkae), die den Liquorkreislauf im Gehirn regulieren.  Lage: Mittellinie am unteren, hinteren Teil des vierten Ventrikels. … Weiterlesen

Foramina

Foramina (Singular: Foramen) sind anatomische Öffnungen oder Löcher in Knochen oder Geweben, die als Durchgangswege für Nerven, Blutgefäße und andere Strukturen dienen; sie sind entscheidend für die Verbindung verschiedener Körperregionen, besonders häufig im Schädel (z.B. für Hirnnerven und Blutgefäße) und an der Wirbelsäule (Foramina intervertebralia), aber auch in anderen Organen vorhanden. Beispiele und Funktionen Schädel (Cranial Foramina): Ermöglichen … Weiterlesen