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Rehasport

Rehasport, oder Rehabilitationssport, ist ein ärztlich verordnetes Gruppentraining zur Stärkung von Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit. Er dient als ergänzende Leistung zur medizinischen Rehabilitation, um Menschen mit chronischen Krankheiten oder Behinderungen dabei zu helfen, wieder ins Alltags- und Berufsleben integriert zu werden und die Selbsthilfe zu stärken. Die Kosten werden in der Regel von den gesetzlichen Kostenträgern … Weiterlesen

REM-Schlaf

Der REM-Schlaf (Rapid Eye Movement) ist die traumintensive Phase des Schlafzyklus, gekennzeichnet durch schnelle Augenbewegungen, hohe Gehirnaktivität, gesteigerten Puls und eine fast vollständige Entspannung der Muskeln (Atonie). Er tritt meist im letzten Drittel der Nacht auf, dauert etwa 90-120 Minuten und ist essenziell für die emotionale Verarbeitung, Gedächtnisbildung und Kreativität Wichtige Fakten zum REM-Schlaf: Traumschlaf: In dieser Phase … Weiterlesen

Repetitive Transkranielle Magnetstimulation (rTMS)

Die repetitive transkranielle Magnetstimulation ist ein vielversprechendes Verfahren zur Verbesserung der  Rehabilitation bei Neglect. Sie bietet eine sichere und effektive Möglichkeit, die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit zu fördern und damit die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu verbessern. Positive Effekte nach Behandlungsablauf Verbessert die Aufmerksamkeit und Wahrnehmung der  betroffenen Seite Fördert die Fähigkeit des Gehirns, sich … Weiterlesen

Restaphasie

Eine Restaphasie ist eine sehr leichte, chronische Form einer erworbenen Sprachstörung, die als Endstadium der Rehabilitation nach einer Aphasie verbleibt. Die sprachlichen Defizite sind minimal, treten oft nur in anspruchsvollen Situationen auf und sind mit Standardtests kaum nachweisbar. Typisch sind Wortfindungsstörungen, leichte grammatikalische Fehler, erhöhter Zeitaufwand und Wortabrufstörungen. Hauptmerkmale und Symptome Wortfindungsstörungen: Das Suchen nach Wörtern ist … Weiterlesen

Restitution

Die Restitution nach einem Schlaganfall bezeichnet die Wiederherstellung gestörter Funktionen durch neuronale Reorganisation (Neuroplastizität), oft unterstützt durch intensive Frührehabilitation. Das Hauptziel ist die maximale Selbstständigkeit im Alltag. Entscheidende Fortschritte geschehen meist in den ersten drei bis sechs Monaten. Therapieformen: Physiotherapie (Bewegung, Kraft), Ergotherapie (Alltagsaktivitäten), Logopädie (Sprache, Schlucken) und Neuropsychologie. Methoden: Einsatz von Spiegeltraining, Brain-Machine-Interfaces oder Robotik zur Förderung … Weiterlesen

Restless-Legs-Syndrom

Das Restless-Legs-Syndrom (RLS), auch Syndrom der ruhelosen Beine genannt, ist eine neurologische Erkrankung, die durch einen starken Bewegungsdrang und unangenehme Missempfindungen in den Beinen gekennzeichnet ist. Die Beschwerden treten vor allem in Ruhephasen auf, typischerweise am Abend und in der Nacht, und bessern sich durch Bewegung. Behandlungsmöglichkeiten reichen von nicht-medikamentösen Maßnahmen wie Bewegung und Entspannung bis hin zu … Weiterlesen

Rett-Syndrom

Das Rett-Syndrom ist eine seltene, genetisch bedingte neurologische Entwicklungsstörung, die fast ausschließlich Mädchen betrifft und meist durch eine Neumutation (oft MECP2-Gen) entsteht. Nach einer normalen Entwicklung (6–18 Monate) folgen Stagnation, Verlust von Sprache und Handfunktion, stereotype Handbewegungen (“Washing”) und schwere Behinderungen. Eine kausale Heilung existiert bisher nicht.

Rezidiv

Ein Rezidiv ist das Wiederauftreten einer Krankheit oder Störung nach einer anfänglich erfolgreichen Behandlung oder einer spontanen Besserung. Synonyme sind Rückfall oder Relaps. Es kann bei fast allen Krankheiten auftreten, zum Beispiel bei Infektionen, Tumoren oder psychischen Erkrankungen. Die Behandlung eines Rezidivs erfordert oft eine angepasste Therapiestrategie.  Wichtige Aspekte zu Rezidiven: Ursachen:  Meist überlebende Zellen oder minimale Krankheitsreste, die … Weiterlesen