Das Rett-Syndrom ist eine seltene, genetisch bedingte neurologische Entwicklungsstörung, die fast ausschließlich Mädchen betrifft und meist durch eine Neumutation (oft MECP2-Gen) entsteht. Nach einer normalen Entwicklung (6–18 Monate) folgen Stagnation, Verlust von Sprache und Handfunktion, stereotype Handbewegungen (“Washing”) und schwere Behinderungen. Eine kausale Heilung existiert bisher nicht.