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Thrombozyten

Thrombozyten (Blutplättchen) sind kleine, kernlose Blutzellen, die essenziell für die Blutstillung und Gerinnung sind, indem sie Wunden abdichten. Sie entstehen im Knochenmark, leben etwa 7-10 Tage und liegen bei gesunden Erwachsenen in einer Konzentration von ca. 150.000 bis 350.000/µl Blut vor. Abweichungen (Mangel: Thrombozytopenie, Überschuss: Thrombozytose) können zu Blutungsneigungen oder Thrombosen führen.
Wichtige Fakten zu Thrombozyten:
  • Funktion: Bei Gefäßverletzungen heften sie sich an, verklumpen und bilden einen Pfropf, um Blutverlust zu stoppen.
  • Normalwerte: 150.000–350.000/µl (oft bis 400.000/µl).
  • Thrombozytopenie (zu wenige): Symptome wie punktförmige Hautblutungen (Petechien), Zahnfleischbluten oder lange Nachblutung nach Verletzungen. Ursachen: Infektionen, Medikamente, Knochenmarkserkrankungen
  • Thrombozytose (zu viele): Erhöht das Risiko für Blutgerinnsel (Thrombose, Embolie). Ursachen: Chronische Entzündungen, Infektionen, Eisenmangel, Tumore.
  • Diagnose: Die Anzahl wird über ein kleines oder großes Blutbild bestimmt. 
Die Bewertung der Werte sollte immer durch medizinisches Fachpersonal erfolgen, um die genaue Ursache einer Abweichung zu klären.